Hans-Henning Crome in seiner Heimat, in Pullach

Im Sommer 1963 erhielt der BND-Mitarbeiter Hans-Henning Crome in Pullach vom Präsidenten des Bundesnachrichtendienstes eine geheime Anweisung. Reinhard Gehlen trug ihm auf, gegen NS-Verbrecher in den eigenen Reihen zu ermitteln. Von Peter Carstens

 
Dokumentation: „Verzeichnis des besonderen Personenkreises“ beim BND
Obama und Biden: Gute Miene in schwierigen Zeiten

Der amerikanische Präsident bemüht sich um Entspannung im Verhältnis zu Israel trotz des Streits über den Siedlungsbau. In einem Fernsehinterview sagte Obama: „Wir und das israelische Volk haben einen besonderen Bund, der nicht einfach verschwinden wird.“

Missbrauch durch einen Mönch gab es im sauerländischen Meschede

An Silvester 1999 hat Michael K. seinen Eltern vom sexuellen Missbrauch durch einen Mönch erzählt. Kurz darauf wurde das Kloster im sauerländischen Meschede in Kenntnis gesetzt. Die Schockwellen von damals haben erst jetzt die Benediktinerabtei erreicht. Von Timo Frasch, Meschede

 
Protokoll des Grauens: Ich dachte, er wollte mich für etwas bestrafenKoalition einig über Aufarbeitung von Missbrauch







Experiment „Alkohol und Straßenverkehr“ im Bayerischen Innenministerium

Das Bayerische Innenministerium lud zum Experiment „Alkohol und Straßenverkehr“. Politiker und Journalisten tranken literweise Bier und Wein, um sich im Beisein der Kontrolleure 1,5 Promille anzusaufen. Das Gelage war war freilich weder entspannt noch sehr vergnüglich. Von Martin Wittmann, München

Saad Hariri

Saad Hariri, Sohn des vor fünf Jahren ermordeten Ministerpräsidenten Rafiq Hariri, regiert seit November nun selbst den Libanon. Mit der F.A.Z. spricht er über Hizbullah-Minister, seine Beziehung zum syrischen Präsidenten Assad und die Spannungen in Israel.

Merkel, Seehofer und Westerwelle wollen am kommenden Sonntag einen Weg aus der Krise finden

Die Spitzen von Union und FDP planen laut einem Zeitungsbericht einen Strategiewechsel. Wegen der schlechten Umfragewerte und der drohenden Wahlniederlage in Nordrhein-Westfalen wolle Schwarz-Gelb bereits im April ein gemeinsames, aber deutlich abgespecktes Steuerreform-Konzept präsentieren.

Antwortbrief der Zentralen Stelle zur Aufklärung nationalsozialistischer Verbrechen auf eine Anfrage des Bundesnachrichtendienstes über BND-Mitarbeiter (vom 10. Januar 1964)

Der Bundesnachrichtendienst hat erstmals geheime Akten freigegeben, die belegen, in welchem Umfang sich der BND ehemaliger Handlanger des NS-Regimes bedient hat. Diese hatten an Massenerschießungen und der Verfolgung von Hitler-Gegnern mitgewirkt. Akten, die der F.A.Z. vorliegen, zeigen, dass eine interne Säuberung dieses Treiben beschränkte. Von Peter Carstens

Westerwelle und Merkel im Bundestag

Die Generalaussprache im Bundestag über den Haushalt ist gewöhnlich der Schlagabtausch zwischen Regierung und Opposition. So war es auch in diesem Jahr. Die Debatte zeigte aber auch: Um das Klima in der Koalition ist es nach wie vor nicht gut bestellt. Von Günter Bannas

Merkel: „Klarheit und Wahrheit über alles, was passiert ist”

Erstmals hat sich Kanzlerin Merkel selbst zur Debatte über sexuellen Missbrauch geäußert. Notwendig seien „Klarheit und Wahrheit über alles, was passiert ist“, sagte sie im Bundestag. Dabei solle die Diskussion nicht auf die katholische Kirche verengt werden.

Generaldebatte im Bundestag: Merkel droht mit Ausschluss aus der Euro-Zone

Bundeskanzlerin Merkel hat den Bundeshaushalt 2010 mit einer Rekordneuverschuldung von 80 Milliarden Euro verteidigt. Zugleich regte sie an, reformunwillige Staaten aus der Euro-Zone auszuschließen. SPD-Fraktionschef Steinmeier hatte zuvor die schwarz-gelbe Koalition kritisiert: „So schlecht wurde Deutschland noch nie regiert.“ Von Peter Carstens, Berlin

Militärtransporter A400M

Mit Hilfe eines Exportkredites von voraussichtlich 500 Millionen Euro, den die Staatsbank KfW gewährt, sollen die Mehrkosten für den europäischen Militärtransporter finanziert werden. Der Verteidigungsetat wurde dazu kurz vor der Haushaltsdebatte geändert.

Kritik an Köhler: „Bedürfnis nach Orientierung”

Zieht der Bundespräsident den Kopf ein, während Schwarz-Gelb vor sich hin stolpert? Die Opposition beklagt, Köhler habe sich „parteiisch“ der Hartz-IV-Debatte als „moralische Instanz“ entzogen. Und im Bundespräsidialamt toben Machtkämpfe. Von Günter Bannas, Berlin

Nuri al Maliki (links) und Ijad Allawi

Mit nur wenigen tausend Stimmen Vorsprung führt die Liste Ijad Allawis bei der irakischen Parlamentswahl. Er liefert sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem Bündnis des amtierenden Ministerpräsidenten Nuri al Maliki.

Will die Verkürzung der Wehrpflicht vorziehen: Verteidigungsminister zu Guttenberg (CSU)

Wehrdienstleistende können ihren Dienst wohl schon bald früher beenden: Verteidigungsminister Guttenberg will die Verkürzung des Wehrdienstes von neun auf sechs Monate schon ab dem 1. Oktober vornehmen. Das bestätigte sein Ministerium.

Festnahme im Flüchtlingslager Schufat im Osten Jerusalems

Palästinensische Islamisten rufen zum „Tag des Zorns“ auf, um gegen israelische Bauaktivitäten in Jerusalem und im Westjordanland zu protestieren. Israel fürchtet eine „dritte Intifada“ - und bangt seit dem Amtsantritt Obamas vor einem Liebesentzug der Amerikaner. Von Hans-Christian Rößler

Video in voller Größe

In zwei Monaten endet die Amtszeit des Wehrbeauftragten Robbe. Für sein Engagement fand er viel Zuspruch. Abermals bemängelt er in seinem Jahresbericht die Defizite im Sanitätswesen und spricht dem verantwortlichen Inspekteur die Befähigung zum Amt ab. Von Stephan Löwenstein

Bundespräsident Horst Köhler gratuliert im Schloss Bellevue dem neuen Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts, Andreas Voßkuhle; in der Mitte dessen Vorgänger Hans-Jürgen Papier

Er ist der jüngste Präsident in der Geschichte des Bundesverfassungsgerichts und leitet als Nachfolger von Hans-Jürgen Papier in Karlsruhe einen Generationswechsel ein: Der 46 Jahre alte Andreas Voßkuhle hat von Bundespräsident Köhler die Ernennungsurkunde erhalten. Von Reinhard Müller

Deutsche Soldaten im Isaf-Einsatz - Besprechung vor einer Patrouillenfahrt in Kundus

Spezial Der Wehrbeauftragte des Bundestages, Reinhold Robbe, schlägt Alarm: Immer mehr Bundeswehr-Soldaten leiden wegen des Afghanistan-Einsatzes unter schweren psychischen Belastungen. Die Gefahr, dort verwundet oder gar getötet zu werden, sei gewachsen. Nahe Kundus kam es abermals zu heftigen Kämpfen.

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Minister im Visier

Von Stephan Löwenstein

Klimakonferenz: Wie es wirklich um unser Klima steht
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