Jürgen Möllemann: Sein Tod ließ Fragen offen

Videobilder veröffentlicht

Aufnahmen als Indiz für Selbstmord Möllemanns

Unfall oder Freitod? Vier Jahre nach dem tödlichen Fallschirmabsturz des früheren FDP-Politikers berichtet die „Bild-Zeitung“ über Details eines Videos, das den tödlichen Absturz Möllemanns teils dokumentiert. Gefilmt hatte es ein Springerkamerad. Es diente damals der Staatsanwaltschaft als Beweismittel.

Lesermeinungen zum Beitrag

29. Juni 2007 12:05

J. Möllemann, eine vielschichtige Persönlichkeit....

Frank-Jürgen Rommel (fj.rommel)

leider fehlt er (sein Typ) in der heutigen Politiklandschaft.

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29. Juni 2007 10:22

Was wäre geschehen, wenn er nicht gestorben wäre?

Christian Erkelenz (Christian_030)

Diese Frage ist extrem wichtig, wurde aber kaum gestellt. Laut meinen Informationen hatte der Staatsanwalt J.W. Möllemann einige Wochen vor seinem Tod angeboten, für eine Millionen-Steuernachzahlung alle Ermittlungen einzustellen. JWM hatte dieses Geld.

Zudem hatte er vor, zusammen mit Bolko Hoffmann eine neue Partei zu gründen. Nach der Friedman-Affäre wäre durchaus damit zu rechnen gewesen, dass ein Drittel der FDP Mitglieder mit ihm gegangen wären. Dazu hätten sich wahrscheinlich tausende Neumitglieder gesellt, die neue politische Kraft hätte zudem über viel Geld und einen ehemaligen Vizekanzler als Zugpferd verfügt. Wahrscheinlich wäre unsere Parteienlandschaft nachhaltig verändert worden und zwar mit einer eindeutig proarabischen Kraft an der Spitze (JWM war Vorsitzender der Deutsch-Arabischen Gesellschaft).

Was ich mir nicht erklären kann: Warum sollte JWM in dieser Situation Selbstmord begehen? Seine Familie bestreitet dies bis heute vehement. Zudem war er eine absolute Kämpfernatur, ein beinhartes Steh-Auf-Männchen.

Niemand kann sagen, was dort in hunderten Meter Höhe wirklich passiert ist, natürlich kann es sein, daß es tatsächlich Selbstmord war. Kritische Fragen aber dürfen wir nicht aufhören zu stellen...

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29. Juni 2007 09:54

Fragen bleiben

gerd posywio (hammer22)

..hat da doch nicht jemand nachgehofen, weil er zu unbequem wurde ??
Fragen bleiben .

gruß
g

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29. Juni 2007 09:36

Geschmacklos

Michael Menzel (Galenos)


Man sollte diese Sache ruhen lassen!

Jeder weiß, daß es eine gewollte Selbsttötung war. Die Zweifel der Wittwe sind verständlich aber möglicherweise nur in übertragenem Sinn zu verstehen, d.h. sie könnte meinen, daß man ihren Mann in den Tod getrieben hat und es sich somit aus subjektiver Sicht nicht um Selbstmord handelte.

Möllemann war eine außerordentliche mutige Prsönlichkeit und man kann ihm keine persönliche Bereicherung vorwerfen. Es ist schon tragisch, Opfer einer Hetzjagd von verschiedener Seite zu sein, nicht zuletzt von den eigenen Parteifreunden und einem gigantischen Staatsanwaltschaftlichen Spektakel.

Will sich da jetzt jemand entschulden, indem noch Indizienbeweise für seinen Freitod ausgegraben und der Öffentlichkeit präsentiert werden?

Nach allem was man weiß, wurde Möllemann kein Ausweg mehr gelassen und so ist er mit dem Mut der Verzweiflung aus dem Leben gegangen.

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29. Juni 2007 09:17

Freitod Möllemann

kurt schupp (Platino99)

Solange nicht eindeutig bewiesen ist, dass es ein Selbstmord
war, glaube ich an gar nichts. Gegen wen hatte Möllemann noch etwas gesagt?! Dieser Tod ist genauso ungeklärt wie der Tod von dem Briten Kelly, der schlichtweg von einem hohen Gericht in England als Suizid erklärt wurde. Warum sollte sich ein integrer Kopf -der die realen Fakten verkündet hatte-in den Tod befördern? Das ist sowas wie volksverdummend und einfältig, dass man eher kriminelle Machenschaften vermuten muss!!!

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29. Juni 2007 09:06

Jaja, die Politiker!

Hartmut Schliefkowitz (Kapau2007)

Erstaunlich, die Staatsanwaltschaft wußte danach schon lange über Möllemanns Unregelmäßigkeiten Bescheid?

Sein Intimus Westerwelle, selbst Jurist, will von seinen Umtrieben nichts gewußt haben?

Das mag glauben wer will!

Beide haben Schulter an Schulter den Wahlkampf betrieben.

Wie nun, wenn Westerwelle nur nichts gewußt haben will?

So etwas bleibt doch einem Freund, einem Intimus und Parteivorsitzenden nicht verborgen!

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