Terrorwarnung

Amerika hebt Terror-Warnstufe auf „hoch“

Erhöhte Sicherheitsmaßnahmen in Washington

Erhöhte Sicherheitsmaßnahmen in Washington

22. Dezember 2003 Die Vereinigten Staaten haben ihre Terror-Warnstufe auf "hoch“ von „erhöht“ angehoben. Der Minister für den Heimatschutz, Tom Ridge, sagte am Sonntag in Washington, die Warnstufe sei erhöht worden, nachdem die Zahl der Berichte über mögliche Anschläge beträchtlich gestiegen sei.

In den Berichten sei angedeutet worden, daß ausländische Extremisten mit Anschlägen rechneten, die schwerwiegender sein könnten als die am 11. September 2001.

Sicherheitsmaßnahmen an Flughäfen verstärkt

„Es gibt ein zusätzliches Risiko, und wir werden zusätzliche Maßnahmen ergreifen, um diesem Risiko zu begegnen", sagte der Minister. Einzelheiten nannte er nicht. „Wir werden unsere Pläne nicht den Terroristen ausposaunen. Aber aufwendige und beträchtliche Schutzmaßnahmen sind bereits oder werden bald im ganzen Land ergriffen.“

Die Sicherheitsmaßnahmen an den Flughäfen würden verstärkt. An den Landesgrenzen sollten mehr Sicherheitskräfte eingesetzt und die Patrouillen der Küstenwache in der Luft und zu Wasser verstärkt werden.

Warnstufe orange zuletzt im Mai

Die Warnstufe orange ist die zweithöchste einer fünfstufigen Skale und bedeutet, daß ein „ernstes“ Risiko eines möglichen terroristischen Anschlags besteht, und setzt Sicherheitsvorkehrungen im ganzen Land in Gang. Zuletzt war diese Warnstufe im Mai ausgerufen worden, nachdem Selbstmordattentäter mehrere Menschen in Marokko und Saudi Arabien getötet hatten.

Die Warnung gelb, eine Stufe darunter, gilt, wenn das Ministerium das Anschlag-Risiko als „signifikant“ beurteilt. Die höchste Warnstufe trägt die Farbe „rot".

Text: Reuters
Bildmaterial: AP

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