Fotyga und Steinmeier: Unterschiedlicher Meinung in der Vertriebenen-Frage

F.A.Z.-Interview

Polen verlangt Rechte für Minderheit

Die polnische Außenministerin Anna Fotyga hat von Bundesaußenminister Steinmeier mehr Rechte für Polen in Deutschland verlangt. In einem Interview mit der F.A.Z. kritisierte sie die „Assimilierungspolitik“ der deutschen Behörden.

Lesermeinungen zum Beitrag

02. Februar 2007 17:17

Nicht unbedingt die Polen

Holger van Tran (Gilmour)

, nicht die polnischen Menschen, mit denen ich hier gerne zusammenarbeite und die fleissig und anpassungsbereit sind, machen den Ärger, sondern die polnische Regierung.
Im Gegensatz zu den Türken sind sie auch nicht immer an Verlangen und Fordern, ohne eine Gegenleistung bringen zu wollen.
Im Gegensatz zu den Türken bilden sie auch keine Banden, die sich Deutsche zum Opfer suchen. Mir sind die östlichen Nachbarn so unendlich lieber als die "Osmanen".

Man sollte also ruhig die Kirche im Dorf lassen und der POLNISCHEN REGIERUNG zu verstehen geben, dass sie sich hier nicht einzumischen hat.
Ob die dumme BRD Regierung hierzu aber den Mut hat?

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02. Februar 2007 16:22

Fotyga F.A.Z

simon slotwinski (szymonPl)

Sie ist wirklich in Polen als die schlechteste Ministerin beurteilt.Alle sind bewusst ,dass die deutsche Regierung kein Einfluss auf Gericht hat aber darauf besteht die populistische politik.Darauf basieren beide Kaczyński und ihre Partei.Wenn es um konkrete geht..dann...

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02. Februar 2007 09:37

Herr Yildirim

Oda Naumburg (Oda15)

Was hat die Ausländerbehörde damit zu tun? Die polnische Minderheit, von der Frau Fotyga spricht, hat einen deutschen Paß. Die meisten kamen ja nach Deutschland, weil sie mal zur deutschen Minderheit in Polen zählten. Deshalb ist diese 'Minderheit' auch einer 'härteren Assimilierung' ausgesetzt. Witzig, dass Frau Fotyga dies den Deutschen anlastet..

Der Rest, der hier politisches Asyl suchte und noch einen polnischen Paß hat, ist minimal. Und in welchem Land hat diese Gruppe einen nationalen Minderheitenstatus?

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02. Februar 2007 01:44

herr bachmann

EroY Cibil (Lysandus)

Die realität ist leider nicht so wie Sie in der Zeitung lesen oder von den Politikern hören.

Wissen Sie wie oft im Jahr sich die Ausländerbehörde entschuldigt, weil sie "aus Versehen" fatale Fehler machen? Ja "aus Versehen" das passiert aber immer öfter.

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01. Februar 2007 18:13

auch wenn es manchmal schwer faellt...

hartmut stroth (hartmut_stroth)

...man muss sich immer wieder vor Augen halten, dass Polen ueber viele Jahrhunderte ein bevorzugtes Objekt der Begierde für Deutschland (Preussen) und Russland (den anderen Buhmann) gewesen ist. Deshalb kann und sollte man auch die überzogenen Forderungen und polemischen Unterstellungen der Kaczynski-Brüder mit einer gewissen Toleranz hinnehmen.

Hartmut Stroth

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01. Februar 2007 18:09

Die Polnische Regierung tut alles um sich unbeliebt zu machen

Rolf-Dirk Maehler (RDMAEHLER1)

So langsam gehen einem die Vor- und Anwürfe der derzeitigen polnischen Regierung etwas auf die Nerven. Die Außenministerin sollte vielleicht mal darüber nachdenken, daß ihre Mitbürger, denen es in Deutschland nicht gefällt, das Land jederzeit wieder verlassen können. Übrigens kenne ich eine ganze Reihe von Polen, die in Deutschland leben und sich dort wohler fühlen als in Polen. Nebenbei können deutschstämmige Polen etwas über die Handhabung von Rechten für Minderheiten in Polen erzählen, was sich aber nicht sehr freundlich anhört. Vielleicht sollte man erst einmal vor der eigenen Haustür kehren.

Rolf-Dirk Maehler

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01. Februar 2007 17:17

Vergangenheit ich höre Dich trapsen!

Sascha-Dominik Bachmann (sashalee)

Geschichte wiederholt sich einmal mehr. "Schutzgarantien" werden verlangt, als ob Deutschland ein undemokratischer Unrechtsstaat wäre. Polen sollte aufhören in der Europäischen Union lautstark fordernd herumzutrampeln und statt dessen einmal konstruktiv dem europäischen Gemeinwohl zuzuarbeiten. Es sollte auch in Warschau bekannt sein, daß Minderheitenschutz in der EU gross geschrieben und durchaus geschützt ist.

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01. Februar 2007 17:10

taktlos

Kai Klinge (kaaa)

Es ist schon unglaublich, wie taktlos polnische Repräsentanten immer weider auftreten!
Vielleicht hätte Herr Steinmeier lapidar darauf verweisen können, dass die Polen rein freiwillig aus wirtschaftlichen Gründen nach Deutschland gegangen sind.

Außerdem sollte Polen zunächst dieselbe Freizügigkeit und dieselben Rechte Deutschen (Vertriebenen - oder sind diese keine EU-Bürger??!) zubilligen, wie es Polen in Deutschland im Rahmen der ER schon längst haben.

Abgesehen davon: Muss es für jede Minderheit in Deutschland eigenen Rechte geben?
Besonders, wenn sie aus einem freien Nachbarland stammen?
Es gibt leider schon einen Minderheitenterrorismus in Deutschland gegen die jeweilige Mehrheit.

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