Benedikt XVI. bedauert “Mißverstädnis“

Weitere Proteste

Vatikan will Muslimen Papst-Rede erläutern

Während der Vatikan eine diplomatische Offensive bei den Regierungen aller muslimischen Länder ankündigt, dauern die Proteste gegen die umstrittene Papst-Rede in der islamischen Welt an. Die Terrororganisation Al Qaida droht mit einem „heiligen Krieg“.

Lesermeinungen zum Beitrag

24. September 2006 15:22

10 Gründe für Dialog

Behrouz Rajabi (rajabi)

Um einen Dialog führen zu wollen, muss ich zuerst dazu breit sein.
Den Dialogpartner/in kennen, und ihn(sie) Respektieren.

Wenn ich mich und meinen Dialogpartner/in kenne und Respektiere, dann muss ich auch in der Lage sein, sowohl ihre(seine) positiven als auch negativen Seiten zu kennen.

Dann bin ich geeignet für einen Dialog, ansonsten bin ich kein dialogfähiger und dialogwilliger Partner.

Nun Frage ich Sie als Christ oder Islamkritiker, kennen Sie 10 positiven und negativen Punkte im Islam?

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24. September 2006 00:06

Papst durch Reaktion der Muslime bestätigt

Dirk Krueger (Benedikt25)

Die unverhältnismäßigen Reaktionen in vielen Teilen der muslimischen Welt haben, sicherlich vom Papst nicht gewollt, die Inhalte seiner Rede bestätigt.

Ein führender Politiker in der Türkei stellt den Papst auf eine Stufe mit Hitler, Anschläge auf christliche Kirchen, Demonstrationen, bei denen Papst-Puppen verbrannt werden: Was muss noch geschehen, damit auch der letzte Gutgläubige erkennt, was in der islamischen Welt passiert?

Da hilft auch kein Hinweis, dass der Islam im Grunde eine angeblich friedliche Religion ist. Es sind ja nicht einzelne Verirrte, die derart radikal reagieren, sondern (auch) Teile der islamischen Bevölkerung.

Von muslimischer Seite wird immer auf die "dunklen Seiten" des Christentums verwiesen. Doch das Christentum von heute ist nicht mehr das des Mittelalters. Reformation und Aufklärung haben die Welt der Christen verändert. Wer kann sich heute einen Papst Benedikt vorstellen, der dazu auffordert, das Christentum mit Gewalt zu verbreiten? Niemand!

Wir dürfen nicht zulassen, das von islamischer Seite jede Diskussion über die Gewaltbereitschaft vieler Muslime mit einem Hinweis auf die Kreuzzüge abgeblockt wird.

Gewalt im Christentum ist Vergangenheit. Für den Islam gilt dies leider nicht.

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22. September 2006 15:18

@Ackermann

Behrouz Rajabi (rajabi)

Herr Ackermann,
was Sie von vielen Islam-Kritikern unterscheidet, ist es, dass Sie Sich auch über die Historie des Christentum informiert haben.
Daher mein Respekt und Hochachtung.

Was aber Islam betrifft, muss ich Ihnen zwar im Sinn Recht geben, den Islam muss sich wirklich mit einigen Problemen auseinander setzen, und das tut er auch.
Es ist aber ein Prozess und keine Revolution. Daher dauert ein wenig länger.
Zum besseren Verständnis ohne weitere Analysen, erlauben Sie mir folgendes Beispiel.
Christentum ist wie ein 30 Jährige Mensch, die ihre Jugend hinter sich hat, und Islam ist gerade 20 geworden. Wer weiß, wenn Islam 30 wird, hat sogar mehr darauf als Christentum oder auch nicht.

daher müssen wir ungeachtet der Religion und die Unterschiede zwischen de Menschen uns vielmehr an das Verbindenden zwischen uns denken.

In diesem Sinne
Rajabi

ps. für weitere Antworten zu Ihrem komentar, lesen Sie bitte meine Komentare.

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21. September 2006 16:33

Herr Rajabi

Willi Krüger (WKrueger)

"Zeige mir doch, was Mohammed Neues gebracht hat und da wirst du, so sagt er, nur Schlechtes und Inhumanes finden. Wie dies, dass er vorgeschrieben hat, den Glauben, den er predigte, durch das Schwert zu verbreiten."

"(...) nach einem Sieg des Islam im Dschihad werde es für die Unterlegenen nur die Möglichkeit geben, zum Islam überzutreten oder 'mit dem Schwert getötet zu werden.'"

Mit dem ersten Zitat sind Sie, wie Sie ja nun bereits mehrmals klargestellt haben, nicht einverstanden. Wie sieht's dann mit dem zweiten aus? Können Sie sich mit dieser friedfertigen Aussage anfreunden? Sagen Sie aber bitte nicht, es sei nur die Meinung einiger Weniger; Sie schmeißen, wenn Sie vom Übel dieser Welt sprechen, auch alle Christen in einen Topf, wenn Sie die "Grolltaten der Christen in Süd- und Mittelamerika" ansprechen (Südamerika wurde in erster Linie aus ganz profanen irdischen Dingen wie Land und Bodenschätze ausgebeutet). Dem Frieden hat nicht der Papst geschadet, sondern er ist von denen gefährdet, die den Papst absichtlich nicht verstehen wollen.

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21. September 2006 16:02

Augen auf und hinsehen!

Christoph Ackermann (Ch.Ackermann)

Das Christentum hat sich mit seinen Verirrungen im Namen des Glaubens - wie den Kreuzzügen und anderen Gewalttaten - seit vielen Jahren auseinandersetzen müssen und dies auch getan.

Es gibt immer wieder Gespräche in denen sich Christen diese dunkelsten Seiten der Kirchengeschichte vorhalten lassen müssen und dies ist auch gut so.

Es ist jedoch eine Tatsache, dass sich die Kirche mit dieser Vergangenheit auseinandergesetzt hat und mit ihr gebrochen hat und einen anderen Weg lebt und verkündet.

Leider kann ich diese Auseinandersetzung im Islam bisher nur sehr wenig entdecken. Im Gegenteil, man pflegt seine Empfindlichkeiten, wo man nur kann.

Man thematisiert die Gewaltbereitschaft im Namen des Glaubens möglichst nie und wenn dann ein wunder Punkt, noch nicht mal als bewusste Kritik, angesprochen wird, dann fährt man aus der Haut.

Aber diejenigen, die Papstpuppen und christliche Kirchen anstecken aufgrund eines Zitats aus einem alten polemischen Text, die beweisen, dass ihr Gewaltverzicht ein Lippenbekenntnis ist und sie sich mit ihrer Vergangenheit und Gegenwart nicht auseinandersetzen wollen und bewusst wegsehen. Wer den Mob aufwiegelt um Hasstiraden zu skandieren dem ist Gewalt heilig und sonst nichts.

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21. September 2006 14:11

@Rossmann, Papst hätte auch reichliche Beispiele im Christentum.

Behrouz Rajabi (rajabi)

Herr Rossmann.
nein, der Papst hat nicht die Wahrheit ausgesprochen, er lenkte won der wahrheit ab.
Er begab sich in den Händen der Denonziaten.

Mit Respekt vor Meinungsfreiheit und gereschter Frieden,
für seine Rede hatte genügend wahre und reale Beispiele in Christentum finden können, anstatt sich an einen Dialog zwischen zwei geschichtliche Personen zu beziehen.

Er hätte auch die Kreuzzuge der Christentum oder die Grolltaten der Christen in Süd- und Mittelamerika als Beispiel nehmen können.
Wo hunderttausende wenn nicht millionen in Südamerika ermordet worden, weil sie nicht das glauben der Christen annehmen wollten.

Ein Beispiel aus der Wirklichkeit ist immer besser als ein vrituelles Beispiel.

Papst hat sich,Kirche und Frieden geschadet und sonst nicht.

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21. September 2006 13:27

Papst bringt mit wenigen Sätzen die westl. Welt zur Wirklichkeit zurück

Daniel Rossmann (Danielrossmann)

Die Rede des Papstes ist in meinen Augen von historischer Bedeutung für die westliche Welt. Der Papst hat als einziger Angehöriger der politischen Eliten der westlichen Welt, ein Stück Wahrheit ausgesprochen, das für Europa von schicksalsschwerer Bedeutung ist. Er hat mit dieser Rede Europa und seine Eliten herausgeführt aus einem von egozentrischem und selbstverliebtem Wunschdenken sowie Einbildung geleitetem Handeln, und sie zurückgebracht zur herben Realität, wie ein Vater, der kleine Kinder von ihren kindlichen Wunsch- und Wahnvorstellungen zurück zur unbequemen Wirklichkeit bringt. Ich bin kein Katholik, aber die umstrittenen Sätze Papst Benedikts verdienen mehr Anerkennung als alles was von den politischen Eliten der westlichen Welt - welcher Couleur auch immer – seit Jahrzehnten in der Öffentlichkeit gesagt worden ist.

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20. September 2006 16:07

zum Dialog gehören zwei unterschiedliche Ideologien..

Behrouz Rajabi (rajabi)

nicht nur zwei gruppen.

Zum Dialog gehören zwei unterschiedliche Ideologien, die gegensätzlich sind und nicht zwei gruppen mit gleiche ideologien die über dritte reden.
Das ist Monolog.

In einem Dialog muß man auch sein eigenen Fehler auch erkennen, und auch nicht der Ist-Zustand betrachten sondern
das prozess, das zum aktuellen Stand geführt hat.

Dialog mit dem Ausgang ausgang 1995, oder 1980 oder 1970 wir niemanden helfen.
Der Ausgangpunkt eines solchen Dialog müssen die Geschichtliche Wendepunkte sein, die im nachhinein, doch als entscheidend sind.

Vatikan tut zwar gut daran, den Papst_rede zu erläutern, aber die entsandene schaden kann er nicht gut machen.
vatikan soll ein wenig über sich nachdenken. über die geschichtliche Wahrheiten.



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19. September 2006 17:39

@Herr Rajabi

Servet Kizilkaya (Sergen)

Die Türken werden ihn bestimmt nicht ausladen.Denn die Türken sind sehr kulturell, gastfreundschaftlich und nett.Der Papst kann von den Türken viel lernen, was z.B. Menschlichkeit betrifft.Der Papst ist gegen EU- Beitritt der Türkei, weil in der Türkei mehrheit der Bevölkerung islamischer Religion zugehört.Er träumt viel...In Europa leben viele Athäisten.Ich persönlich empfinde für den Papst nichts.Weder Liebe noch Hass...er ist eben kein Mann, der die Welt verändern kann.Er ist nicht fähig, Frieden zwischen den Völkern zu schaffen.Wie wäre es z.B. wenn er den Kreuzzügler Bush&Co. kritisieren würde?Tag für Tag sterben Menschen im Irak...Und Mr.Bush will noch mehr töten...am besten wieder ein islamisches Land..

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19. September 2006 14:22

Papst ausladen nicht klug

Behrouz Rajabi (rajabi)

Den Papst ausladen, ist weder eine gute Idee noch klug.

1.das ist genau die falsche Haltung und man gibt damit genau der gruppe von Menschen recht, die ehe sich ein Konfilik wünschen als ein Dialog.

2.man muß jedem fehler zu gestehen, denn wir sind alle fehlbar.

3. mit so einem tat sie machen das gleiche, was sie eigentlich verurteilen wollen. wo ist da dann der unterschied zwischen ihnen und anderen, die sie auch ausladen wollen.

Der Zittat des Papstes war falsch und nicht der Person Papst würdig.
Es kann aber genauso als ein Chance für mehr offenere Dialog geben.

ich bin sogar für einen co-axialen dialog zwischen der relegionen und auch innerhalb der relegionen.
Wer nicht innerhalb seiner eigenen zugehörigen Nation, Glaube, Team, Land nicht übereinstimmung findet, dann findet mit anderen ja noch weniger.

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19. September 2006 13:41

Christus ist ein Teil der Trinität Gottes

Jürgen Schmidtmann (schmidtmann3)

Christus ist ein Teil der Trinität Gottes und somit selbst Gott. Mohammed ist nichts anderes als ein Prophet wie Elias und Jessaja, aber mitnichten ein Gott. Christus hat den Menschen in seiner ganzen Gnade aufgenommen. Mein Glaube ist ein christlicher Glaube und dieser ist der einzig Wahre. Wer seinen Glauben auf dem Schwert aufbaut ist in Wirklichkeit der Ungläubige.

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19. September 2006 11:14

Ein interessanter Gedanke

Frank Nanner (FreeSpeach)

wäre doch zum Beispiel mal dieser. Jeder Mulime mit dem ich bisher geredet habe - und auch in den Aussagen vieler aufgeregter Beteiligter an dem aktuellen Streit wird das klar- sieht Jesus Christus nicht als Gottes Sohn und Menschensohn, sonder lediglich as einen Menschen und "Vorgängerpropheten Mohammeds". Was aber wird damit gesagt ? Natürlich verneint die "Muslimische Welt" dadurch eine Grundlage des Christlichen Glaubens nämlich die Glaubensaussage "Gott von Gott" und somit auch einen schwerwiegenden Teil der Erlösungsbotschaft. Da so über ein Milliarde Menschen auf der Welt denken und deswegen die Christen als Gläubige zweiter Klasse (und viele trotz Anweisung im Koran auch als Ungläubige) sehen und Jesus diffamieren (der ja immerhin Gott ist), müsste der Papst eigentlich sofort zum achten Kreuzzug aufrufen. Tut er aber nicht, warum eigentlich ? Interessant wäre doch mal zu erfahren was geschähe, wenn jeder Christ ab sofort als "Gegenleistung" sagen würde: Mohammed war kein Probhet, sondern ein Kriegsherr. Schaun mer mal ...

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19. September 2006 09:29

@Balkaya, Emre & Gleichgesinnte

Erwin Steinhauer (hauer2)

Zur Einordnung des tatsächlichen Sachverhaltes der Papstrede nochmal :

1. Der Papst hat ein Zitat über Mohammed gebracht, von dem er im nächsten Satz seiner Rede bereits sagte, dass es dem Islam nicht gerecht und dem Dialog nicht zuträglich ist (nicht 1391, als das Zitat entstand und nicht huete). Der Papst hat also von Anfang an gegen dieses Zitat Stellung genommen.

2. Der Diskurs des Papstes ging um das komplexe Thema Glaube und vernunft, das in der Philosphie- und Kirchengeschichte selber sehr facettenreich und sehr komplex diskutiert wurde. Ein zentraler Punkt dabei: Kann Gottes Handeln jenseits der Vernunft sein oder nicht - auch unter den christlichen Philiosophen wurde die Frage, ob die Allmacht Gottes durch die Vernunft begrenzt sein kann, unterschiedlich beantwortet.

3. Die arabischen Medien haben eine Übersetzung des Papst-Vortrages angeboten bekommen - diese aber aus Desinteresse abgelehnt. Nach Veröffentlichung des isolierten Zitats durch eine Franz. Agentur haben dan arabische, wie türkische Vertreter ihre eigenen Gedanken unreflektiert ergossen und blindwütig ein Feindbild aufgebaut. Der Papst der die Hand zum Dialog entgegenstreckte, wurde von sog. Glaubenswächter diffamiert. Wer entschuldigt sich dafür?

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19. September 2006 09:19

Teufelsbrut

Felix Brunschwiler (feelX)

Die Islamofaschisten legen die Worte des Korans so aus, wie es im Zitat des byzantinischen Kaisers aus dem 14. Jh. wiedergegeben wird. Dijhad bedeutet für sie: Verbreitung des Glaubens durch Gewalt und Schrecken. Sie beziehen sich also eindeutig auf den Koran, der für einen muslimischen Gläubigen das Wort Gottes ist. Die päpstliche Vorlesung hat also unmissverständlich klargestellt, was die Haltung jener Schreckensverbreiter ist. - Welchem Gott überantworten sie ihr Tun? - Einem Gott, der die "Endlösung" der Ungläubigen gutheisst und jeden zum Märtyrer macht und in den Himmel schickt, der möglichst viele dieser Ungläubigen dem Zwang aussetzt entweder getötet oder bekehrt zu werden. Kaum der Rede wert zu erwähnen, dass dies dem Koran widerspricht, der keinen Zwang im Glauben toleriert. Wenn es einen Satan gibt, und der hat, wie wir wissen, auch in Europa und im Christentum gewütet, dann verdunkelt er nun den Glauben jener. Wenn die Massen der muslimischen Welt den Papst zur Hölle schicken, wenn die religiösen und politischen Führer der muslimischen Welt den Papst wegen seiner gottgefälligen Haltung verurteilen, so kann ich den gläubigen Muslimen nur zurufen: Wacht auf und macht euch frei von diesem Götzendienst.

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19. September 2006 08:49

Papst ausladen

A. Ro-Nori (Steuerzahler)

@ Herr Ertürk -
Wenn ich Ihren Kommentar richtig verstehe, wollen Sie nur jemanden einladen, der das sagt, was Sie hören wollen - also jemanden der Sie anlügt und verleugnet, dass ihr Glaube und die Gläubigen zum Machterhalt der Obrigkeit mißbracht werdem.

Die islamischen Machthaber fühlen sich von der Ehrlichkeit des Papstes in ihrer Position fundamental bedroht und fürchten sich vor der Aufklärung des Volkes.

Deshalb schicken sie solche Menschen wie sie vor, um ein Nachdenken über diese Worte in Wut zu ersticken.

Ich sehe diesen Aufmarsch der Islamisten als Minderheit an, die sich aber mediengerecht in Szene setzen dürfen und müssen. Die westlichen Medien verschlingen förmlich diese Bilder, da sie das negativ Bild des Islams im Westen anheizen und die wirklich Gläubigen des Islams verdrängen.

Es ist so einfach die Eitelkeit der Menschen zu verletzen und sie für höhere Ziele bewußt zu manipolieren.

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19. September 2006 08:02

Wie war

Frank Gajek (FGajek)

Das Zitat des Papstes hat sich doch wohl als richtig erwiesen, wenn es auch eher als Negativbeispiel gemeint war. Denn solange eine Glaubensrichtung Morde und Tote durch Terrorakte akzeptiert, solange diese nur von Moslems verübt werden, auf der anderen Seite eine (sicher nicht korret weitergegebene bzw verstümmelte) andere Meinung zum Anlaß nimmt zum Mord, wird der Islam mit dem Schwert verbreitet bzw "verteidigt".
Wie wäre es denn, wenn die islamische Gemeinschaft gegen Bin Laden und Konsorten auf die Straße ginge? Und sich über jeden Toten durch Terroristen so brüskierte, vor allem die unschuldigen Kinder, und von den Terroristen eine Entschuldigung forderten?

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19. September 2006 06:57

No offense meant?

Christoph Isenmann (deguomusilin)

Mit allem Respekt vor den jüngsten Erläuterungen aus dem Vatikan lasse ich mich doch ungern für dumm verkaufen: wenn es dem Papst wirklich nur darum gegangen wäre, einen Aufhänger für seine Gedanken zum Verhältnis von Vernunft und Gott zu finden, und nicht darum, so en passant noch schnell den Muslimen eine 'reinzuwürgen, hätte er tausend andere Zitate finden können - unter anderem solche betreffend die bunte Geschichte des Christentums selber.
Er wäre damit auch dem Evangelium näher gewesen, besonders dem Gleichnis vom Manne, der den Splitter im Auge seines Bruders moniert, aber den Balken in seinem eigenen übesieht.
Dessenungeachtet erscheinen mir die immer noch ertönenden Rufe von Muslimen nach Entschuldigungen des Papstes in höchstem Maße infantil und autistisch. Der Mann hat seine Meinung (und die von Millionen "aufgeklärter Westler") manifestiert. Das ist sein Recht, ob Muslime diese Meinung nun schön finden oder nicht. Liebte und achtete er den Propheten Mohammed so wie Muslime das tun, wäre er ja selbst ein Moslem.
Ich hoffe allerdings trotz allem, daß es den 99,9% Muslimen friedliebenden Muslimen jetzt nicht zugemutet wird, sich von der Greueltat des Mordes an der Nonne in Somalia eigens distanzieren zu müssen.

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19. September 2006 04:37

Papst ausladen, subito!

Emre Ertürk (HSCD)

Ich meine der Papst darf natürlich seine Meinung äußern wie er will, nur sollte er auch die Konsequenzen ziehen.

Er mißachtet doch die Gefühle der Muslime. Warum will er dann in die Türkei? Die türk. Regierung sollte ihm deshalb diskret mitteilen, daß es für beide Seiten besser u. dem Dialog der Kulturen nur dienlich wäre, wenn er auf die Reise verzichtete. Die Chefdiplomaten im Vatikan könnten irgendeine "Entschuldigung" abgeben, z.B. Terminschwierigkeiten, oder körperliche Beschwerden usw.

Und überhaupt, was sollen all die politischen Reisen? Ein Papst sollte dorthin reisen, wo Leute an Ihn glauben. Das er 2mal in Deutschland war, war für mich unverständlich. Viele wollten Ihn nur sehen, aber nicht unbedingt beten. Die Reise war deshalb (aus religiöser Sicht) unnötig. Das Geld hätte man lieber für die Armen auf der Welt (die stärker an Ihn glauben) verwenden sollen.

Warum fliegt er nicht mal zu den hungernden nach Afrika oder Südamerika?

Auf jedenfall brauchen wir in der Türkei DIESEN Papst nicht! Einer wie Johannes Paul d.II ist dagegen immer herzlich Willkommen!

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19. September 2006 01:14

ganz schnell mit dem energiesparen anfangen

stefan pauly (stefano2051)

hallo, ganz schnell mit dem energiesparen anfangen und schnell den öl- und gasverbrauch reduzieren.

folge eine halbierung des öl- und gasverbrauchs in wenigen jahren ist möglich. mit dem atomausstieg noch ein jahrzehnt warten und
mit isolierungen an häusern, solarthermie, wärmepumpen statt nachtspeicherheizungen, holzpellets auf dem lande und fernwärme in der stadt
dazu noch ein sparsames auto

und schon ist es passiert europa und amerika haben ihren verbrauch halbiert, der ölpreis fällt auf 30$/barrel.

die muslime im iran und saudi-arabien haben nur noch halbsoviel öleinnahmen und die kommen dann aus indien und china. mit den chinesen ist ja nicht zu spassen.

die hisbollah und al-quaida bekommen auf einmal viel weniger geld.

dies wird nicht die alleinige kösung der probleme mit dem nahen osten sein, jedoch ist dies ein hauptpunkt.

die Feinde und verächter der eigenen gesellschaft schüttet man nicht mit geld zu. wir tun dies mit unserem unnötig verschwenderischen Lebensstil. Mit halb so viel öl- und gas können wir dasselbe tun mit noch mehr komfort.

Packen wir es an und werden die Avantgarde der Nachhaltigkeit. Den Papst würde dies freuen.

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19. September 2006 00:15

sicherheitslage der Mosleme ist noch prekärender

Behrouz Rajabi (rajabi)

Sehr geehrter Herr walter,
mit Respekt und Zustimmung zu Ihrem Kommentar, möchte ich Sie fragen, ob Sie auch manchmal an der sicherlich noch prekäreren Sicherheitslage der Mosleme in Irak nachdenken, die ständig durch christliche soldaten täglich unterdruckt werden?
auch wenn der Krieg keine relegiösen hintergrund hat.
Es ist doch unumstritten, dass die Besatzer im Irak keine Mosleme sind.
Übrigens es ist keine moralische Anschuldigung des Vatikans, es war einfach ein Fehler des Papstes.

ich kann nur hoffen, dass es ein Fehler bzw. Unachtsamkeit
war, denn in anderen Fall, wäre ja ein noch gefährlicheren
Schlussfolgerung auch erlaubt.

Nicht desto trotz, würde ich mich freuen, auch wenn dieser unglückliche Zufall zu mehr Dialog und breitschaft zum Dialog führt.

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18. September 2006 23:55

Bereitschaft zu Dialog und Zusammenarbeit

Uwe Mildner (farmer1954)

Der Papst hat mit seiner Vorlesung großes bewirkt. Aufmerksamkeit für die katholische Kirche und die Auseinandersetzung mit der muslimischen Welt. Das ist gut so, weil damit deutlich wird, daß es kein Konflikt der USA mit dieser Welt ist, sondern uns alle, in der freien, westlich geprägten Gesellschaft angeht. Die Bereitschaft zu Dialog und Zusammenarbeit lebt geradezu davon, zu Bekennen. "Wo kämen wir denn hin, wenn jeder fragen würde wo wir hinkämen..." Dieses Wort von Kurt Marti ist dabei sehr hilfreich. Bleibt nur, dem Vatikan bestes Gelingen in seiner Offensiven Haltung zu wünschen.

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18. September 2006 22:16

stehe ich Ihnen zur verfügung....

Behrouz Rajabi (rajabi)

Sehr geehrte Herr Stroth,
es ist sehr bedauerlich und manchmal noch traurig, wie viele Menschen wie Sie immer noch nicht die Wahrheit übersehen bzw. übersehen wollen.
Ohne es gut zu heißen, kann ich verstehen, wenn ein Mensch aus tiefsten hinterland in pakistan, ohne jegliche zugriff auf internationale Medien, nur auf gerede irgendwelche uninformierte, fanatische islamfeindliche prediger sich auf der strasse begeben, um angeblich gegen karikaturen und sonstwas zu protestieren.

aber warum Sie und andere machen auch den gleichen Fehler??

Wie können Sie Al-Quaida mit Islam gleich setzen.
Dann müssen Sie auch Khu-klux-klan auch gleich Christentum setzen.
oder...?
ich will und möchte Sie zwar nicht bekehren, aber um Ihnen und anderen, die die gleiche Meinung haben, wie Sie .
Als Antwort emfpehle die Seiten des islamischen Zentrum hamburg zu lesen.
denn ich bin auch genau wie Sie der Meinung, dass es reicht!

Gruß
rajabi

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18. September 2006 21:56

Nährstoff für Fanatiker

Merzan Hessou (Merzan)

Hallo alle zusammen!
Da meine Eltern aus Syrien kommen, bin ich auch als Moslem geboren und stehe zur meiner Religion. Nur hat man mich auch aufgeklärt, die Religion anderer Gläubige zu respektieren und akzeptieren.
Natürlich war ich am Anfang geschockt, als ich die ersten Aussagen über die Rede des Papstes verfolgt habe. Schließlich ist er eine Vorbildsperson und darf sich so etwas nicht erlauben. Nur habe ich auch nicht das Recht jemanden zu urteilen, wenn ich nicht die genaue Rede kenne. Nachdem ich die Rede des Papstes gelesen habe, erkenne ich nur den Zitat vom Kaiser und Perser, und nicht die Meinung das Papstes. Daher sollte man, nachdem der Papst es auch noch bedauert, dass man ihn missverstanden hat, es abhaken und nicht noch mehr Öl ins Feuer gießen.
Leider hat man auch fanatische Gläubige (egal, ob Jude, Muslim oder Christ), in dem Fall trifft es die Muslime. Die durch so eine Aussage bzw. Missverständnis schaffen ein ganze Nation zu hetzen. Ich bin mir sicher, dass in solchen Kreisen, keiner die wahre Rede kennt. Sie sehen nur den Anlass zu kämpfen. Ich hoffe, dass die Muslime die mein Beitrag lesen, auch versuchen ihr Glaubensbrüder zu überzeugen, dass dies kein wahrer Grund ist, einen Aufstand auszuüben.
Gruss

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18. September 2006 21:52

Erläuterung ist Aufklärung

jens tuengerthal (jenstuengerthal)

Die Rede des Bischofs von Rom zeugte von Ratzingers zu Recht gerühmten Verstand. Fast neige ich Ungläubiger nach ihrer Lektüre zur Überzeugung die Katholiken hätten bei der Wahl ihres ersten Vorsitzenden eine kluge Wahl getroffen.

Die Auseinandersetzung mit der uns erkennbaren Vernunft im göttlichen, für die das Empörung auslösende Zitat nur ein Aufhänger war, ist sehr spannend. Er legt, so ich bescheidenen Geists ihn richtig verstand, größten Wert auf die Verbindung von Vernunft und Theologie durch die Überwindung der Beschränkung des vernunftgemäßen auf die Empirie. Er begründet diese Forderung nicht im Hinblick auf eine kulturelle Konfrontation, sondern mit dem Ziel eines Dialogs der Religionen.

Die Definition des göttlichen als vernünftig zielt auf die Vernünftigkeit ethischer Maßstäbe, einen aus der Beziehung zu jenem höheren Wesen ableitbaren, unserem Verstand zugänglichen Handlungsmaßstab. Er gibt uns den kategorischen Imperativ als Maßstab des Konsenses auch in religiösen Fragen zurück und tritt damit vom Kampf der Kulturen über zum Dialog. Wer sich darüber beschwert hat es wohl nicht verstanden. Aber wer wollte die Nase über die weniger Aufgeklärten rümpfen? Besser wir klärten auf.

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18. September 2006 21:34

es reicht!

hartmut stroth (hartmut_stroth)

Anstatt weiter Öl ins Feuer zu gießen, wären die islamischen Religionsführer gut beraten, sich von Al Quaida, die den Sieg des Islams durch Gewalt propagiert, zu distanzieren; das irrational aggressive Verhalten dieser Terror-Organisation, aber auch vieler Geistlicher und unzähliger fanatisierter Anhänger in zahlreichen islamischen Ländern gegenüber Andersgläubigen, wie etwa jetzt gegenüber dem Papst, vertieft doch nur die Kluft zwischen den Religionen und verzerrt das Bild des Islams.

Jedenfalls hat der Papst mit seiner geschichtlich einmaligen Demutsbezeugung das Äusserste getan, die Situation zu entschärfen, ohne einen Autoritätsverlust zu riskieren. Er kann und darf nicht weiter gehen.

Hartmut Stroth

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18. September 2006 21:25

Türkische Regierung

Marcus Rech (marcusrafael)

Da möchte die Türkische Regierung mit allen Mitteln in die EU und dann so etwas.
Also die Türkei braucht sich meiner Meinung nach für solche Aktionen keine Hoffnung zu machen sehr bald in die EU aufgenommen zu werden. Auch wenn die Türkei einen strategisch wichtigen Platz einnimmt, werden sich Vertreter einiger Regierungen in der Welt die Frage stellen müssen in wieweit man solche Bündnisse vorantreiben möchte egal ob aus Militärisch oder Wirtschaftlichen Gründen. Es wird doch klar daß die Türkische Regierung keinen wirklichen Bezug zu Europa hat. Und ausserdem sollte man sehr aufpassen wen man in die EU holt.
Denn wer nichts hat, hat nichts zu verlieren und dem Mamon unterwirft man sich leicht. Insbesondere wenn man von Millionen und Milliarden redet.

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18. September 2006 21:21

Was soll das bringen ... ?

Frank Nanner (FreeSpeach)

... so eine eine weitere Erläuerung der Erläuterung für diejenigen die es nicht verstehen wollen oder können. Hier trifft doch klar Anthony De Mello mit seinem Ratschlag zu: "(...) Versucht nicht, einem Schwein das Singen beizubringen, Ihr verschwendet Eure Zeit und das Schwein ärgert sich.(..)" Na hoffentlich muss ich das jetzt nicht tausendmal erläutern, weil Muslime keine Schweine mögen ...

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18. September 2006 20:55

Pabst Rede - Reaktion Türkei

Detlef Stark (wool-web)

Das war nicht anders zu erwarten - Die Türkei ist mit an der vordersten Front beim Meinungsterror gegenüber dem Pabst.
Es ist doch nicht mehr zu übersehen, das unser höchstes Gut, unsere Freiheit der Gedanken und der Lehre sowie unsere Aufklärung dem Diktat der Muslime im Namen Allahs zum Opfer fallen soll!
Mir wird Angst bei dem Gedanken, daß unsere Türkei-EU-Beitrittsseligen sich durchsetzen und dann türkische Muslime im Europa-Parlament mit ihrer grossen Zahl den Ton angeben.
Adé Meinungsfreiheit, adé Aufklärung!
Detlef Stark

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18. September 2006 19:21

Genau so

Axel Julius (EscobarManuel)

Wenn jemand etwas nicht verstanden hat, dann soll man ihm das nochmal erklären.
Von Erfolg gekrönt könnte das jedoch nur sein, wenn zugehört würde.
Aber, der Papst sucht den Dialog mit den Schwerhörigen und Sehbehinderten, das ist positiv und recht so. Danke Papst.

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18. September 2006 18:50

Obwohl der Papst ein sehr kluger Mann ist, ...

Rolf-Dirk Maehler (RDMAEHLER1)

... kann er noch etwas lernen, und, man glaubt es kaum, von Michael Schumacher.
"Die einen wollen nicht zuhören und man kann sie nicht überzeugen und die anderen braucht man nicht zu überzeugen."
Religiöse Fanatiker, und der Islam hat mehr als genug davon, folgen immer nur bestimmten Wortführern und die sind nicht guten Willens. Nur in einem Punkt gebe ich den Moslems recht: auch in der christlichen Kirchengemeinschaft gibt es Fanatiker. Man sollte nie vergessen: bei fast allen Kriegen spielen die Religionen eine maßgebliche Rolle. Aber die Menschen sind offenbar nicht lernfähig.

Rolf-Dirk Maehler

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