Die Schnellbahn in Tianjin - nur eines der vielen Projekte, die die chinesische Staatsbank unterstützt. In ihrer Funktionsweise ist die CDB allenfalls mit der KfW vergleichbar

Interessenten für die Dresdner Bank

Wer hinter der China Development Bank steckt

Die China Development Bank (CDB) interessiert sich offenbar ernsthaft für die Dresdner Bank. Doch mit was für einem Unternehmen haben wir es überhaupt zu tun? Christoph Hein über eine Bank, die vor allem ein Vehikel der Regierung in Peking ist.

Lesermeinungen zum Beitrag

27. August 2008 19:43

Warum nicht?

Stephan Szukalski (nexor)

Eine Fusion von Dresdner Bank und Commerzbank würde nicht nur eine Menge Arbeitsplätze in Deutschland kosten, sondern auch die Versorgung der Bevölkerung mit (in Deutschland nach wie vor) preiswerten Bankdienstleistungen verschlechtern. Aufgrund des ähnlichen Geschäftsmodells und einem gleichen Kundensegment wäre die Konsequenz doch nur die Schließung oder feiner ausgedrückt Zusammenlegung von Bankfilialen. Der geringer werdende Wettbewerb brächte - wenn überhaupt - nur den Aktionären Vorteil. Wer nicht glaubt, dass der starke Wettbewerb in Deutschland preisgünstige Bankprodukte hervorbringt, möge sich nur mal die Preise in den "wohlgeordneten" Märkten Frankreich, Großbritannien und Spanien ansehen. Und das alles um einen zweiten deutschen Bankriesen zu haben, der dazu noch tausende von Arbeitsplätzen kostet. Eine Übernahme durch chinesische Banken würde aufgrund der strikten Vorgaben des KWG und der deutschen Bankenaufsicht weder führen (Banken sind eben keine Industriebetrieb mit Patenten und Technologievorsprung). Und wenn die Allianz in ihrem Chinageschäft noch davon profitiert, umso besser.

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27. August 2008 19:37

Besser

resi mayer (kimwales)

an Putin verkaufen und Gerhard dann als Vorstandssprecher.Was meinen die Gewerkschaftsvertreter ?

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27. August 2008 18:11

Letztlich das Problem

Karl-Heinz Andresen (khaproperty)

bei allen Investitionsüberlegungen: alle Zahlen lassen sich dort politisch steuern. China bleibt in jeglicher Hinsicht mit Vorsicht zu genießen.

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27. August 2008 17:41

Zahlen, helfen zu dürfen...

Markus Eichner (Bogeyfox)

Da wirft sich einmal mehr die Frage auf warum der deutsche Staat immer noch 56,5 Millionen Euro an Entwicklungshilfe bezahlt. Der chinesische Staat würde gerne im Westen im Bankenbereich ankommen. Dafür ist kein Geldbetrag zu hoch - aber wir zahlen auch noch für Umweltschutz und Entwicklungshilfe in einem Land, das locker Milliardenbeträge locker macht, um global mitzuspielen. Wir liefern Know-How und zahlen auch noch dafür. Ja - Ja die Wirtschaft profitiert davon.... Nur den Schaden durch Plagiate, Rückrufaktionen oder simplen Technologieklau können den Verdienst einiger weniger wohl kaum wettmachen. Lieber Staat wenn du schon bei Know-How-Vermittlung bezahlst, dann doch lieber den eigenen Studenten ... Da hat man das Geld auch in die Zukunft angelegt. Oder noch besser den Schülern ....

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