Da lernt selbst die Umweltministerin noch was. Das Fell ist ja ganz weich und warm. Das hätte ich nicht gedacht, sagt Silke Lautenschläger und streichelt dem Biber durchs dicht gewachsene Haar. Im Spessart, wo die Ministerin weilte, leben rund 400 Biber - zwanzigmal mehr als 1990.
In der Antarktis ist ein riesiger Eisberg von der Größe Luxemburgs von einem Gletscher abgebrochen und treibt nach Norden in Richtung Australien. Er könnte die Ozeanzirkulation durcheinanderbringen und auch die Kaiserpinguine. Von Ulf von Rauchhaupt
Nach dem vermutlichen Sabotageakt auf eine Raffinerie in Norditalien kämpft die Feuerwehr gegen die Zeit. Weil die schwimmenden Barrieren nicht halten, könnte der Ölfilm in den nächsten Tagen das Po-Delta erreichen. Die Region Lombardei fordert den Ausnahmezustand.
Nach der Umweltkatastrophe vermischen sich Wut und Trauer auf der Atlantik-Insel. Experten und Medien sind sich einig: Fehler in der Baupolitik und Profitgier im Tourismus haben die Überflutungen, die mindestens 42 Menschen in den Tod rissen, mit verursacht.
Gemütliche Lese-Nachmittage im Bett, morgens schon mal einen Schluck Schnaps - so überlebt Gottfried Stollwerk, der Habenichts aus Niedersachsen, den Winter. Mit Jan Grossarth sprach der Bauer über Vorsätze, Einsamkeit und Erfahrungen in der Dunkelheit.
Bild für Bild Unfallserien auf den Straßen, Hunderte abgesagter Flüge, eine ausgescherte Maschine und Lastwagenstau an der Grenze: Das Tief Daisy hat am Samstag mit starken Schneefällen bundesweit für erhebliche Probleme gesorgt. Das vielfach befürchtete ganz große Chaos blieb aber bislang aus.
Eisige Temperaturen und Schneefall haben in ganz Deutschland für teils chaotische Verhältnisse gesorgt. Bei zahlreichen Unfällen kamen mehrere Menschen ums Leben. Der Flugbetrieb in Düsseldorf konnte nach zwölfstündiger Unterbrechung wieder aufgenommen werden.
Bildergalerie Winterchaos in den Vereinigten Staaten: Massiver Schneefall hat an der amerikanischen Ostküste für chaotische Zustände gesorgt und das öffentliche Leben teils zum Erliegen gebracht. Der Schnee verursachte tausende Unfälle, mindestens vier Menschen starben.
Bildergalerie Der erste grimmige Wintereinbruch hat im Straßenverkehr für große Probleme gesorgt. Die ersten Kältetoten mussten beklagt werden. Freude über das Wetter herrschte in den Wintersportorten und bei Winzern, die ihre Eisweinlese begannen.
Eine aufgeheizte Atmosphäre, eine abgelöste Konferenzchefin, aber keine Fortschritte. Mit erheblichem Rückstand geht der Weltklimagipfel in die Schlussrunde. Die Abschlusspapiere sind schwammiger als vorherige Entwürfe.
Die Rettung des Planeten, der Klimaschutz, das interessiert auch die Schülerin Marie Sophie Rohwäder aus Berlin. Im Sommer hat sie mit rund 100 Schülern aus ganz Deutschland an einem Klimaschutz-Projekt teilgenommen. Inhalt: Der Klimawandel soll auch an den Schulen intensiver behandelt werden. Für Sophie beginnt der Klimaschutz direkt vor der Tür, im alltäglichen Leben.
Ein Haiweibchen hat durch den tiefen Biss eines Artgenossen ihre Jungen verfrüht auf die Welt gebracht - was den Kleinen womöglich das Leben rettete.
Fallschirmjäger der kanadischen Armee haben einen jungen Jäger gerettet, der einsam auf einer Eisscholle im Arktischen Ozean trieb - in Gesellschaft einer Eisbärenmutter und ihrer zwei Jungen.
In den Fluten angeschwollener Flüsse und durch Schlammlawinen sind beim Hurrikan Ida im mittelamerikanischen El Salvador 189 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 80 Menschen galten am Sonntag noch als vermisst.