Bedrohte Idylle in kretischer Hafenstadt

Kreta

Naturschutz im Kriechgang

In der Messara-Bucht im Süden Kretas soll ein Großcontainerhafen entstehen. Die griechische Regierung läßt die Kritik von Umweltorganisationen, Kommunalpolitikern und Bürgerinitiativen kalt.

Lesermeinungen zum Beitrag

05. September 2006 21:59

und ich dachte schon

Thomas Beccari (megalonisos)

ich wäre wirtschaftlich ganz blöde. Seit ich den Artikel heute morgen mit Entsetzen gelesen habe, frage ich mich, wo der wirtschaftliche Sinn und Nutzen liegt.
die Container bzw deren Inhalt wird auf Kreta in der Menge nicht benötigt. Weiterverarbeitende Industrie gibt es auch nicht.
Sollen die Container auf LKW umgeladen werden, die dann nach Norden düsen, in Heraklion auf der Fähre nach Piräus einchecken, um dort die Ware abzuliefern?
Kommt Piräus nicht in Frage, weil in erster Linie Ölterminal?
Wenn einer weiss wozu es also gut sein soll, bin ich für Azfklärung dankbar;-)
Hoffen wir das Beste für einen der schönsten Teile Kretas.
Thomas

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05. September 2006 11:03

container

Nicola Kiefel (europe1974)

Das waere dann wohl der erste isolierte Containerhafen, d.h. ohne dass die Waren tatsaechlich in Kreta benoetigt werden... und noch mal verschifft werden muessen.
Schwer zu glauben.

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04. September 2006 21:14

Eine kulturelle und ökologische Katastrophe

Stefanie Wentzell (Ed.Schramm)

Eine der schönsten Landschaften Europas, voller Geschichte, Naturschönheiten und seltener Tiere, wird den Profit- und Profilierungsinteressen von kretischen Provinzpolitikern und Großkonzernen geopfert. Ein Wahnsinn! Und für dieses zerstörerische Werk fließen auch noch EU-Gelder? (...)

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