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Timo Hildebrand

"Klar bleibt mir jetzt nichts anderes übrig, als diese Entscheidung hinzunehmen wie sie ist. Und selbstverständlich muss ich sie auch akzeptieren. Aber verstehen oder gar nachvollziehen kann ich sie nicht. Ich bin überzeugt davon, dass ich mich im letzten Jahr weiterentwickelt habe, dass ich in allen wichtigen Bereichen besser geworden bin und ich konnte das auch gegen internationale Weltklasseklubs unter Beweis stellen. Bisher lebte ich im Gefühl, dass ich dem Anforderungsprofil gerecht werde. Ich war bei allen EM-Qualifikationsspielen dabei, es gab keine Kritik an meinen Leistungen, keine Hinweise darauf, dass es womöglich für mich nicht reicht. Klar war für mich: Ich bin zwar die Nummer zwei, aber ich greife jetzt an. Weil Form und Leistung stimmen. Weil ich gut drauf bin, weil die Zeit reif ist. Die Enttäuschung ist schon sehr groß, es schmerzt wie eine frische Fleischwunde. Aber es wird mich nicht daran hindern, weiter für meine Ziele zu kämpfen. Dieser Schlag wirft mich zurück, aber er haut mich nicht um."