Tennis

Mayer verliert Finale

Knapp gescheitert: Florian Mayer

Knapp gescheitert: Florian Mayer

07. August 2005 Tennisprofi Florian Mayer hat seinen ersten Triumph bei einem ATP-Turnier verpaßt. Der Davis-Cup-Spieler aus Bayreuth verlor am Sonntag das Endspiel im polnischen Zoppot 6:7 (6:8), 6:4, 5:7 gegen Gael Monfils.

Der Franzose, der im Vorjahr weltbester Junior war, holte seinerseits seinen ersten Titel auf der Profi-Tour. Für den bisher letzten deutschen Turniersieg hatte Thomas Haas vor gut einem Jahr in Los Angeles gesorgt. Mayer blieben als Trost immerhin 35.000 Euro Preisgeld. Beide Youngster hatten nach stundenlangen Regenfällen erst am Samstag abend ihre jeweils erste Endspiel-Teilnahme perfekt gemacht. Mayer bezwang dabei überraschend Turnier-Favorit Guillermo Coria aus Argentinien 6:4, 5:7, 6:3. Damit revanchierte sich der 22jährige für die klare Niederlage im Finale des World Team Cups im Mai in Düsseldorf. Im Vorjahr hatte Mayer den French-Open-Finalteilnehmer von 2004 bereits in Wimbledon auf Rasen besiegt.

Schwerstarbeit

Monfils, der vorige Saison die Junioren-Wettbewerbe bei den Australian und French Open sowie in Wimbledon gewann, mußte beim 3:6, 7:5, 6:4 über den Italiener Potito Starace ebenso Schwerstarbeit leisten. „Das Finale wird sehr lang dauern. Wir werden beide sehr müde sein“, prophezeite Mayer vor der Partie - und behielt Recht. Den längeren Atem besaß aber Monfils, der gegen seinen Freund im dritten Satz das entscheidende Break zum 7:5 schaffte. Der Franzose, dessen Vater aus Guadeloupe stammt, hatte sich mit Mayer in Zoppot mehrmals eingeschlagen.

Text: FAZ.NET mit Material von dpa
Bildmaterial: dpa/dpaweb

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