Eine Rekonstruktion des wohl bekanntesten Vogelvorläufers, des Archaeopteryx.

Paläontologie

Überraschungen in Vogelhirnen

Vögel sind zu erstaunlichen kognitiven Leistungen fähig. Sollte solche Fähigkeiten nicht schon ihren Vorläufern im Tertiär einen Vorteil gesichert haben? Für englische Forscher erhärtet sich dieser Verdacht an fossilen Funden. Von Diemut Klärner

Ein Strang genügt: eine RNS-Struktur

Ursprung des Lebens

Die Evolution im Labor

In einer RNS-Welt dürften die ersten Schritte des Lebens stattgefunden haben, bevor das Wechselspiel von DNS und Proteinen begann. Nun haben Wissenschaftler erstmals RNS-Moleküle hergestellt, die sich nur mit Hilfe von ihresgleichen reproduzieren. Von Diemut Klärner

Der Stummelkormoran der Galápagos-Inseln auf einer Lithographie von John Gerrard Keulemans aus dem Jahr 1912

Darwins Stummelkormoran

Prekäres Inselglück

Flügel bracht der Stummelkormoran nicht, den Charles Darwin 1835 auf den Galápagos-Inseln sah. Aber seine Anpassung an die sehr speziellen Bedingungen an den Küsten von Fernandina und Isabela macht ihn verwundbar. Von Diemut Klärner

Großer Aufwand für eine auch nicht ganz unwichtige Angelegenheit: ein balzender männlicher Pfau

Sexuelle Selektion

Ornament ist kein Verbrechen

Sexuelle Selektion hat im Tierreich vermutlich verschiedene Bedeutungen und Funktionen. Sie beschäftigen die Evolutionsbiologen und Verhaltenökologen nach wie vor. Von Richard Friebe

Epigenetik

DNA ist nicht alles

Das Genom ist nicht die Blaupause, nach der ein Organismus auf vorgespurten Bahnen seine Entwicklung absolviert. Manchmal können auch Umwelteinflüsse vererbt werden: über Imprinting und andere epigenetische Mechanismen. Von Sonja Kastilan

Ein Versuchslabor der Evolution: der Viktoriasee in Ostafrika

Artenbildung

Darwins bunte Hunde

Im ostafrikanischen Viktoriasee leben hunderte von Buntbarscharten, an denen sich das Spiel der Adaptation und Artenaufspaltung wunderbar studieren lässt. Die Farbzeichnungen der Fische spielen dabei eine wesentliche Rolle. Von Diemut Klärner

Zwei Blattschneiderameisen bei der Arbeit

Soziale Insekten

Wie Ameisen Staat machen

Soziale Insekten wie Ameisen und Bienen können nicht nur auf eine lange Faszinationsgeschichte zurückblicken. Sie stellen auch evolutionäre Erklärungen der Möglichkeit und Herausbildung ihrer arbeitsteiligen Gesellschaften auf die Probe. Von Georg Rüschemeyer

Ihm reichen lichtschwache Lochkameraaugen: der archaische Kopffüßer Nautilus.

Evolutionstheorie

Wer Augen hat, zu sehen...

Die Evolution des komplexen Linsenauges plausibel zu machen, war für Darwin eine große Herausforderung. Heute können die Evolutionspfade, die zu verschieden gebauten Augen führen, als Lehrbuchbeispiele der Evolutionstheorie gelten. Von Georg Rüschemeyer

Zwei männliche “Endler“, Poecilia wingei.

Evolutionstheorie

Adaptation im Zeitraffer

Evolutionäre Entwicklungen brauchen im allgemeinen lange Zeiträume, längere zumindest, als dass sie sich unter Laborbedingungen verfolgen ließen. Doch wenn man es klug anstellt, lassen sich Anpassungsprozesse unter Selektionsdruck eindrucksvoll beschleunigen. Von Jörg Albrecht

Auf der richtigen Spur: Die Finken, wie sie in der zweiten Auflage von Darwins Reisebericht zu finden sind.

Darwin

Finken lügen nicht

Die Finkenarten der Galápagos-Inseln wurden zu Kronzeugen der Darwinschen Evolutionstheorie. Doch ihre steile Karriere begann nicht etwa, als der junge Darwin sie zum ersten Mal sah, sondern erst geraume Zeit später. Von Richard Friebe

Michael Endes Jim Knopf kann als Gegenschichte zur nationalsozialistischen Pervertierung von Darwins Theorie gelesen werden

Darwin-Jahr 2009

Jim Knopf rettet die Evolutionstheorie

Michael Endes „Jim Knopf“ ist mehr als nur ein Kinderbuch. Nicht nur weil dem Titelhelden Jemmy Button Pate stand, der mit Charles Darwin von den Galápagos-Inseln zurückkehrte. Wer Endes Buch genauer liest, sieht darin gar eine Gegengeschichte zur nationalsozialistischen Vereinnahmung der Evolutionstheorie. Eine Neuinterpretation von Julia Voss.

Evolutionäre Philologie teilt nicht die Sache des begeisterten Lesers: der Literaturwissenschaftler Franco Moretti

Evolutionstheorie der Literatur

Gibt es eine DNA der Literatur, Herr Moretti?

Romane essen einander nicht auf, aber sie konkurrieren um die Zeit ihrer Leser: Der Literaturwissenschaftler Franco Moretti untersucht Literatur mit den Mitteln der Evolutionstheorie. Im Gespräch erklärt er, welche äußeren Kräfte auf die Entwicklung literarischer Formen einwirken.

Was die Lebewesen zusammenhält: Charles Darwin erforschte die fundamentalen Zusammenhänge zwischen den Lebewesen

Darwins Revolutionierung der Biologie

Um einen Darwin von innen bittend

Nächstes Jahr feiert die Welt den zweihundertsten Geburtstag Charles Darwins. Kaum ein Werk hat so weit in Wissenschaft, Politik und Gesellschaft ausgestrahlt wie „Über die Entstehung der Arten“ von 1859. Zu Darwins Revolutionierung der Biologie. Von Frank Schirrmacher

Legt man Darwins Maßstäbe auf den Fortschritt der Kochkunst ab, muss man sehr skeptisch werden

Evolution in der Kochkunst

Survival of the Leckerest

Setzen sich in der Spitzenküche nur die Besten durch? Ein guter Koch wird eben manchmal doch übersehen. Wenn Qualität aber kein Zufall mehr ist, droht der Sieg des kulinarisch Schwachen und ein Ende der Gemütlichkeit. Von Jürgen Dollase

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