In der Frage der Sklaverei verließ Darwin sein Quietismus

Darwin und die Sklaverei

Der größte Fluch auf Erden

Charles Darwins Evolutionstheorie wird gerne zur Rechtfertigung von Unterdrückung genutzt; das Stärkere setze sich eben durch. Darwin war auch durchaus zurückhaltend in moralischen Fragen, die seine Lehre aufwarf. Doch bei einem Thema kannte er keine Zurückhaltung: bei der Sklaverei. Von Henning Ritter

Elektronenmikroskopische Aufnahme von Saccharomyces cerevisiae, auch Bier- und Backhefe genannt

Evolutionsbiologie

Der Duft der Backhefe

Versuche mit Pilzen und Bakterien entschleiern dank des raschen Generationenwechsels elementare Geheimnisse der Evolution. Das gilt nunmehr sogar für sexuelle Selektion auf genetischer Ebene. Von Diemut Klärner

“Sie sind dumme Vögel“: Der Fund mit der Aufschrift “C. Darwin“ sorgte in Cambridge für Überraschung

Überraschungsfund

Charles Darwins verstecktes Osterei

Es glänzt, es ist schokoladenbraun, und es ist 172 Jahre alt: In der Karwoche ist im Zoologischen Museum der englischen Cambridge University ein Ei wiederentdeckt worden, das Darwin einst in Uruguay gefunden hatte. Von Frank Steinheimer

Zum Beispiel die Taufliege: Expression von Hox-Genen in den verschiedenen Körperregionen

Hox-Gene

Ordnung im Körperbau

Baupläne sind genetisch tief verankert: Die sogenannten Hox-Gene sorgen dafür, dass sie sich in der Embryonalentwicklung ausbilden. Für prägnante Unterschiede zwischen verschiedenen Tierformen sorgen gleichzeitig Steuergene höherer Ordnung. Von Diemut Klärner

Drei Jahre haben sie für Erkundungen abseits direkter Reisewege Zeit - doch dann müssen die Nistplätze rechtzeitig erreicht werden.

Orientierung bei Zugvögeln

Herumtreiber unterm Südhimmel

Die Flugroute vieler Zugvögel steckt quasi im Genom. Doch diese Wegbeschreibung ist keineswegs fixiert. Deutsche Forscher haben die gewaltigen Umwege lernender Jungvögel am Beispiel der Eleonorenfalken dokumentiert. Von Diemut Klärner

Kleine Streitigkeiten unter Verwandten: Maggie und der Affe

Down House (29)

Darwins Simpsons

Würde er heute noch leben, wäre Darwin wahrscheinlich Fan der amerikanischen Fernsehserie „Die Simpsons“, so wie die Simpsons umgekehrt Darwin-Fans sind. Darwin hatte bei den Simpsons auch schon einen Auftritt, doch seine Evolutionstheorie vertrug sich schlecht mit dem Sendeformat. Von Falko Hennig

Äußerlich ist „Psychedelika” unverkennbar. Zwei vor siebzehn Jahren eingeschickte Museumsexemplare konnten nach einer molekularbiologischen Analyse nun dieser Fischart zugewiesen werden.

Biosystematik

Im Dickicht der Stammbäume

Darwin ebnete den Weg zur Einsicht, dass alle Organismen miteinander verwandt sind. Doch wie die Verwandtschaftsbeziehungen jeweils genau aussehen, ist oft schwer herauszufinden. In Berlin ging es unlängst, hochkarätig besetzt, um solche Fragen der Biosystematik. Von Matthias Glaubrecht

Charles Robert Darwin auf einem Bild von M.B.Messer aus dem Jahr 1912, das gegenwärtig in einer Ausstellung über Darwin und die Kunst in der Schirn Kunsthalle in Frankfurt zu sehen ist.

Evolutionstheorie & Theologie

Darwin an der Schwelle

Die katholische Kirche lud die Wissenschaft zur Konferenz an die päpstliche Hochschule Gregoriana in Rom. Es ging um die Frage, was die Evolutionstheorie mit dem Glauben zu tun hat. Von Ulf von Rauchhaupt

Staphylococcus-aureus-Bakterien im Kampf mit weißen Blutkörperchen.

200 Jahre Darwin

Die mikroskopischen Spiele der Evolution

Ohne Mechanismen, die genetische Vielfalt erzeugen, keine Evolution. Pathogene Mikroben führen dieses Prinzip vorzüglich vor Augen: Sie variieren kontinuierlich und mit großer Geschwindigkeit ihre Genome. Von Jörg Hacker

Taubenknochen auf einer Darwin-Handschrift in Down House

F.A.Z.-Serie

Down House: Darwins Reichtum

Er bezeichnete sich selbst als einen „Millionär von seltsamen und wunderlichen kleinen Tatsachen“ und bezog sich dabei auf den immensen Beobachtungsschatz, den er über Jahrzehnte hinweg zusammengespart hatte. Wir wollen Darwins Tresor in einer neuen Serie knacken. Von Julia Voss

Video in voller Größe

150 Jahre Evolutionstheorie

London feiert Darwin

2009 ist ein Darwin-Jahr: Zahlreiche Veranstaltungen erinnern an den 200. Geburtstag des englischen Naturforschers Charles Darwin am 12. Februar 1809 und sein Hauptwerk, das vor 150 Jahren erschienene Buch vom „Ursprung der Arten“.

Zeitleiste

Darwins Lebenswerk in 22 Bildern

Ein Arztsohn aus Shrewsbury schickt sich an, mit seinen auf einer Expeditionsreise gesammelten Beobachtungen die Welt der Natur- und Geisteswissenschaften zu verändern - und kommt fast zu spät. In einer Bildreportage skizzieren wir die wichtigsten Stationen von Darwins Lebenswerk. Von Julia Voss

Charles Robert Darwin auf einem Gemälde von M. B. Messer aus dem Jahr 1912

200 Jahre Darwin

Vom Nutzen der Vergängnis und des Zufalls

Vor zweihundert Jahren wurde Charles Darwin geboren, vor hundertfünfzig Jahren erschien sein wissenschaftliches Hauptwerk zum ersten Mal. Was macht seine Theorie zu mehr als einer bloß historischen Erscheinung? Von Hubert Markl

Gabriel von Max: Kunstrichter. o.J.

Ausstellung: Darwin und die Kunst

Darwinismus ist eine Kunstepoche

Die Schirn Kunsthalle Frankfurt zeigt zum ersten Mal, wie Maler und Bildhauer von Arnold Böcklin über Gabriel von Max bis zu Max Ernst auf Charles Darwins Evolutionstheorie reagierten. Von Cord Riechelmann

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