Basketball

Nowitzkis Fehlwurf in letzter Sekunde

Nowitzki kann's nicht fassen: die siebte Saisonniederlage der Mavericks

Nowitzki kann's nicht fassen: die siebte Saisonniederlage der Mavericks

06. Dezember 2007 Die Achterbahnfahrt der Dallas Mavericks mit ihrem deutschen Starspieler Dirk Nowitzki in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA geht weiter. Zwei Tage nach dem 103:98-Sieg gegen Ex-Meister Chicago Bulls musste das Team von Trainer Avery Johnson mit dem 95:97 im prestigegeladenen Texas-Derby beim NBA-Champion San Antonio Spurs bereits die siebte Saisonniederlage hinnehmen. Mit 12 Siegen und 7 Niederlagen verlieren die Mavs in der Southwest Division der Western Conference mehr und mehr den Anschluss an den Titelverteidiger (16/3).

Pechvogel bei Dallas war einmal mehr Nowitzki, dessen Drei-Punkte- Wurf zum möglichen Sieg in der Schlusssekunde sein Ziel verfehlte. „Den muss ich machen, aber der Wurf war leider ein bisschen zu kurz“, haderte der deutsche Nationalspieler mit der vergebenen Chance. Der ansonsten eng gedeckte Würzburger war plötzlich völlig frei und darüber wohl zu überrascht. Dallas-Coach Johnson nahm seinen Führungsspieler, der schon bei der Niederlage gegen New Orleans den Sieg in den Händen hatte, in Schutz: „Er wird oft gedoppelt, manchmal sogar von drei Spielern gedeckt. Wenn er dann tatsächlich mal frei steht, fallen die Würfe nicht rein.“

Ginobili und Parker demontierten Dallas

Mit für ihn mageren 15 Punkten (9 Rebounds) war der 29-Jährige, der nur vier seiner 11 Würfe aus dem Feld traf, nur viertbester Werfer der Mavs hinter Josh Howard (22), Jason Terry (20), und Brandon Bass (18). Verloren wurde die Partie im 3. Viertel (17:31), als die Spurs den 42:49-Pausenrückstand wettmachten.

Zu verdanken hatte der Meister den Sieg zwei Nicht-Amerikanern: Der argentinische Olympiasieger Manu Ginobili, der mit 37 Punkten eine persönliche Saison-Bestleistung aufstellte, und der französische Spielmacher Tony Parker (23) erzielten zusammen 60 der 97 Spurs-Punkte und kompensierten damit den Ausfall des verletzten All-Stars Tim Duncan. Weh taten den Mavericks auch die 14 Zähler ihres ehemaligen Mitspielers Michael Finley.

Allen Iverson holt 51 Punkte - und verliert

Die Los Angeles Lakers siegten derweil bei den Denver Nuggets 111:107, obwohl Allen Iverson 51 Punkte für die Gastgeber warf. Darüber hinaus geht der Siegeszug der Boston Celtics weiter. Gegen die Philadelphia 76ers feierte der NBA-Rekordchampion einen 113:103-Erfolg. Kevin Garnett (22 Punkte) und Paul Pierce, dem 19 Punkte und zwölf Assists gelangen, waren dabei erneut die Garanten für den Erfolg.

Für ein weiteres Highlight sorgte Tracy McGrady, dem beim 105:92 seiner Houston Rockets gegen die Memphis Grizzlies mit 17 Punkten, 10 Rebounds und 12 Assists das dritte „Triple-Double“ seiner Karriere gelang - zweistellige Werte in drei Kategorien.

Text: FAZ.NET
Bildmaterial: dpa

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