18. April 2008 Die deutschen Florettfechter haben bei der Mannschafts-Weltmeisterschaft in Peking die Silbermedaille gewonnen. Einzel-Weltmeister Peter Joppich aus Koblenz, der Bonner Benjamin Kleibrink, Richard Breutner (Koblenz) und der Tauberbischofsheimer Dominik Behr verloren am Freitag das Finale gegen Olympiasieger Italien mit 35:45 Treffern.
2002 waren die deutschen Florettherren zuletzt Weltmeister geworden und hatten seitdem immer WM-Medaillen gewonnen. Wegen der Rotation der Mannschafts-Wettbewerbe starten die Florettherren und die Degendamen bei den Olympischen Spielen in Peking im August nur im Einzel.
Könnte meine Maske in die Ecke knallen
Einzel-Weltmeister Peter Joppich, der auf seinen insgesamt fünften WM-Titel somit noch warten muss, konnte im Schlussgefecht gegen Vize- Weltmeister Andrea Baldini einen Rückstand von zehn Treffern nicht mehr aufholen.
Keiner ist in den Kampf reingekommen, dann kannst du gegen Italien nicht gewinnen, sagte Claus Janka, Sportdirektor des Deutschen Fechter-Bundes (DFeB). Ich könnte meine Maske in die Ecke knallen. Ich bin sauer, meinte Kleibrink. Zuvor hatte das Team im Halbfinale gegen Russland mit 45:43 die Oberhand behalten. Bronze sicherte sich Polen durch ein 44:43 über Russland.
Text: dpa
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