
Eine Frage der Perspektive: Nur um die Schultern herum scheint Michael Gross etwas schmaler geworden zu sein
30. April 2008 Dass er sich als Mann von Welt fühlt und auch so aufzutreten vermag, fand in der Änderung seines Nachnamens Ausdruck: Aus Michael Groß wurde Michael Gross - der internationalen Schreibweise angepasst. Der Albatross hat auch außerhalb des Schwimmbeckens reüssiert: als Geschäftsmann, der sein Business genauso professionell angeht wie einst seine Sportkarriere. Dort ist der 1964 in Frankfurt geborene Gross zeit seiner Karriere für den Ersten Offenbacher Schwimmclub gestartet. Der 2,01 Meter große, selbst so genannte Anti-Star blickt, als er 1991 zurücktrat, auf drei Olympiasiege (in Los Angeles 1984 zweimal und in Seoul 1988 einmal), fünf WM-Titel und zwölf Weltrekorde zurück. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder. Im Gespräch redet Michael Gross im zwölften Teil der FAZ.NET-Serie SOLO - Ein Thema, ein Interview über - Karriere.
Sie kommen aus dem Kraftraum und schwitzen gar nicht. Ist das ein Zeichen von Fitness - oder von Faulheit?
Ich habe ja schon geduscht. Beim Krafttraining schwitze ich auch nicht so viel, mehr bei der Ausdauer. Das mache ich bei mir im Wald mit dem Mountainbike, den Feldberg hoch, kreuz und quer, oder auf dem Hometrainer.
Abtrainieren kann man das jetzt nicht mehr nennen. Was sagen Sie dazu?
Nee, Abtrainieren ist schon ewig vorbei. Ich habe ja nach meiner Karriere, was naheliegt, Triathlon gemacht und noch vier-, fünfmal die Woche trainiert. Die Intensitäten wie beim Leistungssport macht man dann nicht mehr, man versucht einfach, einen 150er Puls zu haben, und fertig. Nur damit der Motor geschmiert wird. Zwei, drei Jahre danach ist man dann in der Lage, ohne dass es einem schadet, auch mal nichts zu tun.
Was Sie ja nie getan haben: nichts. Wie bringen Sie jetzt Ihre Karrieren als selbständiger Unternehmer, als Familienvater und als Ihr eigener Fitnesstrainer unter einen Hut?
Ein guter Sportler braucht nicht gezwungen zu werden, der macht das aus eigenem Antrieb. Das gilt für mich heute wie damals. Ein Trainer im Hochleistungssport ist ja eher ein Coach, der - wie eine Führungskraft in der freien Wirtschaft - dafür sorgt, dass seine Mitarbeiter erfolgreich sind, der die wichtigen Tipps gibt und Tricks verrät. Und ich bin eben mein eigener Trainer. Ich versuche, drei-, viermal in der Woche Sport zu machen, egal wo, hier oder irgendwo in der Welt.
Sie sehen, jedenfalls in Anzug und Oberhemd, genauso aus wie früher. Stimmt das darunter auch noch, oder haben Sie sich figürlich verändert?
Nein. Die Größe bleibt, die Physis auch. So schwer ist das nicht. Die Fitness zu erhalten ist nicht aufwendig. Auf einem 95-prozentigen Leistungsniveau zu schwimmen, das können Sie mit minimalem Aufwand. Aber wenn Sie einmal runtersacken, dann ist es schwer, wieder hochzukommen. Und von 100 auf 105 Prozent zu kommen, das ist auch ein riesiger Sprung. Das gilt nicht nur für den Hochleistungssport, sondern auch für das, was ich jetzt für meine Fitness tue.
Wahrscheinlich haben Sie es nur mit dieser eisernen Disziplin geschafft, in Ihrer Zeit als Hochleistungssportler nicht nur das Abitur zu machen, sondern auch noch Ihr Studium abzuschließen, oder?
Meine Einstellung war immer, auf zwei Beinen zu stehen. Das war bei der Schwimmerei so, sicherlich geprägt durch mein soziales Umfeld, also die Eltern, die allerdings in dem Alter für solche Prinzipien nicht der ideale Botschafter sind. Eher die Trainer, die spielten damals eine große Rolle. Alle meine Trainer von meinem sechzehnten Lebensjahr an waren Oberstufenlehrer, und die haben immer gesagt: Hör mal zu, Junge, du kannst im Schwimmen machen, was du willst, aber eines machst du nicht: Schule schleifenlassen. Lieber hat man eine Trainingseinheit geschlampt als eine Klassenarbeit. Deshalb habe ich ja auch einen Monat vor den Olympischen Spielen 1984 mein mündliches Abi in Frankfurt gemacht und später kein Semester verloren: neun Semester plus Abschlussprüfung. Ich bin allerdings auch strikt vorgegangen und habe nichts ausprobiert, keine Schleifen gedreht.
Michael Gross hat damals nebenher bestimmt schon gutes Geld verdient.
Ich habe anfangs ein bisschen Geld verdient durchs Schwimmen, aber kein Vergleich mit den heutigen Zahlen logischerweise. Doch das Bewusstsein, dass ich so bis 25, 26 schwimme und dann das Leben ja erst richtig losgeht, wurde mir zum Glück schon mit 15, 16 nahegebracht.
Waren Sie nie in der Bredouille, sich mal zwischen Schule und Sport entscheiden zu müssen?
Nein, es gab immer die klare Priorität: erst Schule und Studium, dann Leistungssport. Da hat man eine 70-, 80-Stunden-Woche, aber das macht man ja freiwillig. Wer viel Zeit hat, kann viel Zeit verschwenden, sage ich immer. Aber es ist keine Zeitfrage, sondern eine Sache der Organisation. Die mentale Abwechslung ist das Wichtige. Man hat zwar einen strammen Terminplan, aber wer was erreichen will und schon früh auf dem Gaspedal steht, der macht keinen Fehler. Sportler, die alles auf eine Karte setzen, sind schlecht beraten. Abitur war und ist die Eintrittskarte für alles. Für mich wäre es ein Horror gewesen, nur eine Sache zu machen. Bei der Bundeswehr habe ich das mal ein Jahr gemacht, aber das war grenzwertig.
Haben Sie auch zwischendurch mal gelebt, war Platz für eine Freundin?
Ja, klar. Natürlich nicht so intensiv wie bei anderen, weil ich das Zeitbudget nicht hatte. Ich bin nicht jeden Freitag oder Samstag in die Disko gegangen wie andere mit 16, 17, 18, habe vielleicht nur einmal im Monat so richtig einen rausgelassen. Es kommt ja nicht auf die Menge der Dates an, sondern auf die Intensität, wenn man sich sieht. Wir hatten vor ein paar Jahren zwanzigjährige Abi-Feier, und wir waren damals der zahlenstärkste Jahrgang mit 170 Leuten - 1964 war der stärkste deutsche Jahrgang aller Zeiten mit über einer Million Kindern. Und da waren 120 da, die aus aller Welt gekommen sind.
Haben es sich alle so schwer gemacht wie Sie?
Ich sage ja, so schwer war's nicht. Ein Vorteil des Schwimmsports ist, dass man an einem Ort alles verbinden kann. Anders als zum Beispiel im Skisport, zu dem man in die Berge muss.
Und allenfalls an der Fernuniversität seinen Abschluss machen kann, wie etwa Katja Seizinger.FRAGE: Mit dem Studium haben Sie gleich nach der Bundeswehr angefangen.
Germanistik, Politologie und Medienwissenschaften.
Warum nicht der Einfachheit halber Sport?
Weil ich mich immer für Sprache und den professionellen Umgang mit Sprache interessiert habe. Ich habe dann in Philologie promoviert mit einer Arbeit über Ästhetik und Öffentlichkeit, da geht es um das Verhältnis von Kunst und Gesellschaft, um öffentliche Meinung. Im deutschen Realismus war der Begriff der öffentlichen Meinung geprägt im Kontext der Französischen Revolution. Für Goethe, Schiller, Marx war die öffentliche Meinung ja ein Schimpfwort.
Da sprach der Pöbel.
Ja, genau. Denn wenn man zwanzig Leute in einen Raum sperrt, haben sie gesagt, dann kommt nur Käse dabei raus. Aber die Meinungsbildungsprozesse, die heute natürlich mit anderen Medien funktionieren, haben sich damals strukturell ausgebildet. Es gab damals schon das Massenmedium Zeitung.
Sie haben also nicht zufällig in Ihrer ersten beruflichen Tätigkeit als Journalist auch für Massenmedien gearbeitet.
Ursprünglich wollte ich ja Pilot werden, bin aber zu groß. Damals waren 1,93 Meter das obere Limit. Ins Cockpit hätte ich gepasst, das wäre nicht das Problem gewesen. Aber wenn man so groß ist, kommt bei der Beschleunigung das Blut zu spät in die Extremitäten, ins Gehirn. Da sterben schon einige Zellen ab.
Darunter haben Sie als Passagier dann aber auch zu leiden.
Ja, es ist nicht so angenehm für mich zu fliegen. Aber Pilot ist bis heute der Traumberuf. Das Zweite, was ich machen wollte, war Biochemie, der Zitronensäurezyklus und so, faszinierend. Aber da hätte ich wegen des Numerus clausus zwei Jahre warten müssen. Darauf hatte ich keine Lust. Dann bin ich mal kurz in die Vereinigten Staaten gegangen mit einem Scholarship - aber ich durfte kein Geld verdienen, also keine Werbeverträge haben. So habe ich das Scholarship zurückgegeben.
Und sind dann drittens beim Journalismus gelandet?
Ja, da habe ich eine Menge machen können: zuerst drei Monate bei Springer auf den verschiedenen journalistischen Plattformen vom Boulevard über Fernsehzeitschriften bis zu Magazinen. Da habe ich festgestellt, dass eine kurze Nachricht zu schreiben für die Bild-Zeitung gar nicht so ohne ist oder Polizeiberichte auf den Punkt zu bringen. Aber die Kurzatmigkeit im Tagesjournalismus, die Kärrnerarbeit war nichts für mich, das entspricht nicht so meiner Mentalität, das können andere besser.
Was konnten Sie besser?
Ich bin dann in die Agenturszene gewechselt, klassische PR-Agenturen zuerst, und habe 1994 die Frankfurter Filiale von Master Media aufgemacht. Mit Werner Köster, den ich in der Betreuung von Franziska van Almsick beraten habe. In den folgenden fünf Jahren hat sich mein Geschäftsfeld zu dem weiterentwickelt, was ich heute mache: Unternehmenskommunikation. Außerdem bin ich seit 2004 Lehrbeauftragter an der Frankfurt School of Finance and Management im Bereich Unternehmenskultur und Personalführung. Ein Schwerpunkt ist Change Management, also: Wie kann ein Unternehmen von A nach B kommen?
Und was ist nun Ihr persönliches Abc für die Karriere?
Ich bin ein klassischer Unternehmertyp, ein Selbständiger, und durch das Schwimmen sicherlich so geprägt, dass man sich durchboxen muss, die Höhen und Tiefen allein nehmen und am Ende des Tages zusehen muss, wo man bleibt.
Warum sind Sie allein geblieben?
Einmal in ein Unternehmen reinzugehen oder in einen der großen Konzerne, das ist von der Grundbesoldung wesentlich lukrativer, als Unternehmer zu sein in der Branche, in der ich unterwegs bin. Kunden rufen an, man arbeitet am Wochenende. Ich habe zwar auch keinen Nine-to-five-Job. Aber was ich mir nicht hätte vorstellen können: dass irgendein Vorstandsvorsitzender einen sonntags um elf anruft und sagt: Ich möchte ganz gerne noch mal die Präsentation absprechen, oder sonstwas. Bei mir ist es so: Wer mich erreichen will, hat meine Privatnummer, aber mein Handy ist am Wochenende aus. Auch E-Mails sind tabu.
Hat Ihnen der Name Michael Gross bei der Anbahnung von Beziehungen und Beruf geholfen? Oder war es im Geschäftsleben vielleicht sogar von Nachteil, als Olympiasieger und Weltrekordschwimmer anzutreten, nach dem Motto: Der verlässt sich sicher auf seine Berühmtheit?
Es war am Anfang tatsächlich eher hinderlich. Das ist typisch deutsch. In der angelsächsischen Tradition, in England, Amerika, ist es so: Der hat was geleistet, der kann sich am Riemen reißen, der ist zielstrebig: Dem geben wir eine Chance. In Deutschland heißt es eher: Jetzt macht der Gross auch noch Pharmakommunikation, arbeitet für die Bahn AG, geht in die Vermögensberatung. Kann der das auch? Null mit Sport? Ja, genau. Trainer war für mich der absolute Albtraum. Oder Sportler managen - Horror. Sport war schön, und vielleicht mache ich das in Zukunft noch ehrenamtlich, aber jobmäßig?
Ihnen ist vorgehalten worden, dass Sie sogar das Ehrenamt jobmäßig machen - zum Beispiel die Beratertätigkeit für die Berliner Olympiabewerbung um die Spiele 2000. Stimmt es, dass Sie für den Einsatz als Olympiabotschafter einen hübschen Batzen Geld gefordert haben?
Das sollte ich damals ja gar nicht tun, als Olympiabotschafter auftreten. Was ich machen sollte, war, eine Schnittstelle zu bilden. Es gab in der Berliner Bewerbung ja wenig Sport-Know-how, um es mal vorsichtig zu sagen. Völlig blank, was die Sportkompetenz angeht. Das war ja eine Truppe ehemaliger Bahn-Manager, einige aus der Berliner Verwaltung, aber eigentlich niemand, der die Brücke zu den verschiedenen Ebenen des Sports hätte bauen können, zu Athleten, Verbänden und so. Das sollte mein Job sein, ein Honorarjob, klar, aber das hatte sich nach drei Monaten politischen Diskussionen erledigt.
Haben Sie Ihre sportlichen Leistungen gut vermarktet - auch als Sie das Becken verlassen haben?
Bis 1992. Da ist der letzte Vertrag ausgelaufen.
Haben Sie der Sporthilfe etwas zurückgegeben?
Ja, das ist ein Gedanke, den ich unterstütze und auch praktiziert habe. Zum Beispiel meine Abschlussgala 1991 im Rebstockbad - die Sponsoreneinnahmen, ich glaube, immerhin 30.000 Mark, gingen voll an die Sporthilfe. Jeder sollte helfen in dem Bereich, wo es ihm möglich ist. Ich habe meine Kompetenz in Marketing und Unternehmungsberatung später in die Sporthilfe eingebracht. Das habe ich von 2000 bis 2005 versucht.
Warum sind Sie ausgestiegen?
Wir hatten 2003 eine Klausurtagung im Vorstand darüber, wie sich die Einnahmesituation entwickelt, wie das Profil der Sporthilfe zu schärfen ist. Und das erste Resultat war: Sport und Hilfe passen nicht zusammen. Leistungssportler sind nämlich nicht hilfsbedürftige Menschen wie Behinderte, sozial Benachteiligte, Migrantenfamilien. Zweitens: Mit dem bisherigen Geschäftsmodell kommen wir im 21. Jahrhundert nicht weiter, nicht unter dem Etikett Sporthilfe.
Aber so hieß nun mal Josef Neckermanns Erfindung.
Ja, aber Necko, den ich ja sehr gut kannte, war immer offen für neue Ideen.
Hatten Sie neue Ideen?
Moment! Das zweite Resultat war: Die Haupteinnahmequellen würden spätestens vom Jahr 2007 an schwächer fließen: Glücksspirale, Briefmarken. Klarer Auftrag: Wir müssen uns neu positionieren, wir brauchen neue Einnahmequellen. Bis 2005 war eigentlich alles klar, die Vorstandsbeschlüsse herbeigeführt.
Was war klar?
Erstens haben wir gesagt, es muss Deutsche Sportstiftung heißen, eine andere Wertigkeit bekommen, wir müssen das Thema Eliteförderung, Hochleistung in den Vordergrund stellen. Natürlich immer unter der Rahmenbedingung, dass der Sport im fairen Wettstreit existieren muss. Aber den Leistungssport würde es ohne diese Prämisse gar nicht geben. Das ist eine solche Binsenweisheit, als würde man sagen: Dieses Auto hat vier Räder. Aber mit dem Wechsel von Grüschow zu Gäb wurde das Rad zurückgedreht. Necko würde sich im Grab umdrehen, würde er jetzt mitbekommen, dass die Sporthilfe staatlich unterstützt werden muss. Die Sporthilfe hat einen so kleinen Etat - der hessische Sport bekommt vom Hessen-Lotto und -Toto das Dreifache. Deshalb, das hat auch eine Umfrage unter den Athleten bestätigt, ist die Relevanz der Sporthilfe für die Sportler dramatisch gesunken. Sich darauf zu beschränken, der Moralhüter des Sports zu sein, damit kommt man nicht weiter. Da habe ich dann gesagt: Leute, das war's für mich.
Tun Sie denn noch etwas ehrenamtlich für den Sport?
Ja, im Kleinen: Ich bin noch bei der Frankfurter Sportstiftung.
Sind Sie denn mal bereit gewesen, ein Führungsamt im Sport zu übernehmen?
Ich war ja im NOK-Präsidium, delegiert von der Sporthilfe von 2000 bis 2005. Das war das Höchste der Gefühle damals. Ich galt als Wirtschaftsvertreter - was wir sagten, wurde protokolliert, mehr nicht. Letztlich war das der Sack Reis, der in China umfällt. Das war meine letzte Erfahrung, nach der ich mir gesagt habe: bloß nicht mehr. Das Letzte, was ich bin, ist Politiker oder Sportpolitiker.
Warum?
Dazu bin ich zu gradlinig.
Und zu schroff?
Ja, manches kommt von mir vielleicht etwas schroff rüber - doch das soll sich, sagt meine Umgebung, schon sehr gebessert haben. Ich habe nur keine Zeit, mich ewig über Sachen zu unterhalten, ohne auf den Punkt zu kommen. Im NOK-Präsidium saßen wir manchmal vier Stunden über einem Programm, das man auch in einer Stunde hätte bewältigen können, wenn sich die Leute mal anständig vorbereitet hätten. So etwas muss man mögen. Ich mag es nicht.
Die Zeit, die Sie durch Ihren Rückzug eingespart haben - kommt die Ihrem Job oder Ihrer Familie zugute?
Die Familie ist das Wichtigste. Meine Tochter ist zwölf, mein Sohn neun - die haben Priorität eins. Ich komme nach Hause, Handy aus - und dann ist Familie. Einmal im Jahr machen wir drei Wochen zusammen Urlaub. Keine Zeit mehr haben für die Familie? Nein, so viel Geld kann man im Job gar nicht verdienen, um den Verlust auszugleichen.
Das Gespräch führte Hans-Joachim Waldbröl.
Text: F.A.Z.
Bildmaterial: F.A.Z. - Helmut Fricke