21. November 2007 Mit seiner Saisonbestleistung von 32 Punkten hat Dirk Nowitzki die Dallas Mavericks in der nordamerikanischen Profiliga NBA zum 105:99 gegen die Toronto Raptors geführt. Binnen 101 Sekunden gelangen dem 2,13 Meter großen Riesen mit vier verwandelten Dreipunktewürfen zwölf Zähler. Damit beendete der 29-Jährige vor 20.272 faszinierten Zuschauern im American Airlines Center die größte Aufholjagd in der Geschichte der Mavs und verwandelte einen 24-Punkte-Rückstand noch zum sechsten Heimsieg in Serie.
Nowitzki zeigte sich erleichtert: In letzter Zeit hatte ich Probleme mit den Distanzwürfen. Nachdem der erste Dreier fiel, kam plötzlich mein Selbstvertrauen zurück. Während Nowitzki erstmals seit sieben Spielen wieder der erfolgreichste Werfer seines Teams war, überzeugte beim Gegner der in Dallas geborene Chris Bosh mit 31 Punkten und zwölf Rebounds.
Der spielentscheidende Faktor
Dabei hatte der Abend für Nowitzki wenig vielversprechend begonnen. Nachdem die Raptors im ersten Viertel zehn Punkte in Folge erzielten, nahm Mavericks-Coach Avery Johnson seinen Superstar gemeinsam mit zwei weiteren Spielern der Startformation vom Feld. Erst als Nowitzki, der im Verlaufe der bisherigen Saison nur 26 Prozent seiner Würfe von der Dreipunktlinie verwandeln konnte, zu großer Form auflief, war auch Johnson zufrieden: Wir wussten, dass Dirk seine Form wieder findet. Heute war er der spielentscheidende Faktor.
In der Tabelle der Southwest Division der Western Conference bleiben Nowitzki und Co. mit 8:2 Siegen Titelverteidiger San Antonio Spurs auf den Fersen, die nach dem 95:83-Erfolg über die Atlanta Hawks einen Sieg mehr als Dallas auf dem Konto haben.
Text: FAZ.NET
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