Marathon

Der Betrug lauert in der zweiten Reihe

Sie kürzen ab, sie fahren U-Bahn, sie lassen andere für sich laufen: Auch in der Massenbewegung Marathon sind kleine Betrüger unterwegs. Trotz Chip am Laufschuh haben vor allem Hobbyläufer Gelegenheit zur Manipulation.

Lesermeinungen zum Beitrag

04. November 2007 14:13

Betrug unter AK-Athleten

Markus Schmitz (Dion73)

Sicher könnte man Abkürzern im Marathon durch die zusätzlich Verlegung von Zeitmessmatten an neuralgischen Punkten Herr werden. Dies ist aber teuer und nicht unbedingt durchsetzbar. Es sei denn das Zeitmesssystem kann garantieren, dass jeder registriert wird, der dort die Matte passiert.

Dann müsste der Ausschluss aber für jeden gelten, dem bereits nur eine Zwischenzeit fehlt...

Ein neues Chipsystem (wie oben erwähnt) ist sicher mit (einmaligen) neuerlichen Kosten für die Athleten verbunden, aber sicher eine Überlegung wert.

Was man aber nie Verhindern kann, ist dass sich AK-Athleten, durch das Vorbild der Profis "inspiriert", unerlaubter Mittel/Doping bedienen.

Diese Dunkelziffer ist, meiner Meinung nach, viel höher. Bei großen Triathlonveranstaltungen werden deswegen auch stichprobenartig Kontrollen bei diesen Athleten durchgeführt. Mit ersten "Erfolgen"...

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