01. Juni 2007 Mit einem sehr knappen Start-Ziel-Sieg hat das Team New Zealand beim 32. America's Cup den ersten Schritt zum Finalduell mit Cup-Verteidiger Alinghi aus der Schweiz getan. Skipper Dean Barker und sein Team gewannen vor Valencia die erste von maximal neun Regatten gegen die italienische Luna Rossa mit einem Vorsprung von nur acht Sekunden.
Von Rennbeginn an konnten die Neuseeländer stets einen leichten Vorteil heraussegeln und die Wettfahrt kontrollieren. Die Italiener, die im Jahre 2000 das Finale um den 30. America's Cup gegen Neuseeland mit 0:5 verloren hatten, hielten zwar stets Kontakt, aber sämtliche Überholmanöver scheiterten.
Da ist noch lange nichts entschieden
Luna Rossas Skipper Francesco de Angelis sagte nach der Niederlage im ersten Duell: Natürlich träumen wir vom Sieg. Doch ein Traum ist ein Traum. Erst einmal müssen wir für die Realität arbeiten.
Alinghis Sportdirektor Jochen Schümann prophezeite indes auch für die weiteren Rennen Hochspannung: Da treffen zwei Segel-Philosophien aufeinander. Beide treten mit ganz unterschiedlichen Paketen an, die aber im Ergebnis zwei ähnlich starke Teams ergeben. Da ist noch lange nichts entschieden.
Wegen stark drehender Winde war das Rennen mit 25-minütiger Verspätung gestartet worden. Die zweite Regatta ist für Samstag (15.00 Uhr im FAZ.NET-Liveticker) geplant. Das Team, das zuerst fünf Siege eingefahren hat, gewinnt das offizielle Recht, Titelverteidiger Alinghi um den America's Cup herausfordern zu dürfen. Das Finale um die älteste Hochseesegeltrophäe der Welt beginnt am 23. Juni.
Text: FAZ.NET
Bildmaterial: AFP, AP, dpa, REUTERS