NBA-Play-offs

Nowitzki verliert erstes Spiel mit den Mavericks

20. April 2008 Für Deutschlands Basketball-Superstar Dirk Nowitzki und seine Dallas Mavericks hat die Play-off-Saison in der nordamerikanischen Profimeisterschaft NBA mit einem Fehlstart begonnen. Die Texaner mussten sich im ersten Duell der „best of seven“-Serie mit 92:104 bei den New Orleans Hornets geschlagen geben, die zur Halbzeit noch 40:52 zurückgelegen hatten.

„Das war nur das erste Spiel. Wir müssen uns jetzt konzentrieren und sehen, dass wir es im zweiten Spiel packen“ sagte Nowitzki. Der Würzburger war mit 31 Punkten und 14 Rebounds erfolgreichster Werfer des NBA-Finalisten von 2006, der nun am Dienstag zum zweiten Vergleich mit den Hornets erneut in New Orleans antreten muss.

Chris Paul übertrumpft den Würzburger

In den beiden Schlussvierteln kam auch Nowitzki nicht mehr richtig zum Zug. Dafür wurde Chris Paul bei den Gastgebern im ersten Play-off-Spiel seiner Karriere zum Matchwinner. Dem Korbjäger gelangen 35 Punkte und zehn Assists für die Hornets, die in den vergangenen vier Jahren jeweils die Play-offs verpasst hatten. Dallas war in den letzten acht Jahren stets in den Play-offs vertreten, scheiterte aber 2007 bereits in den ersten Runde an den Golden State Warriors.

Bei Titelverteidiger San Antonio Spurs waren Manu Ginobili und Tim Duncan die Garanten für einen gelungenen Start. Erst 1,8 Sekunden vor Ende der zweiten Verlängerung gelangen Ginobili die entscheidenden Zähler zum 117:115-Heimsieg über die Phoenix Suns, nachdem Duncan zuvor 40 Punkte und 15 Rebounds erzielt hatte. Ebenfalls vor eigener Kulisse gewannen die Cleveland Cavaliers 93:86 gegen die Washington Wizards, dagegen überraschte Utah Jazz mit einem 93:82-Erfolg bei den Houston Rockets, die in der Vorrunde 22 Spiele in Serie ungeschlagen waren.



Text: FAZ.NET mit Material von sid
Bildmaterial: REUTERS

 
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