Zweiräder

Harte Zeiten für Fahrradhändler

Die Deutschen kaufen mehr Fahrräder als Autos. Trotzdem leidet der klassische Fahrradhandel, weil Discount-Supermärkte billige Importware feilbieten. Um im Preiskampf mithalten zu können, rät der Branchenverband den Läden, sich zu Einkaufs-Verbünden zusammenzuschließen. Von Oliver Hollenstein

Lesermeinungen zum Beitrag

17. April 2008 16:46

Service

Horst Onkel (horsonke)

und ich gehe in den Laden und zwinge den Fahrradhändler mit vorgehaltener Waffe, mir Service zum Dumpingpreis zu verkaufen und anschliessend seine Verluste aus Verkäufen querzusubventionieren ???
Wenn die Autowerkstatt das hingekriegt hat, warum dann nicht die Fahrradhändler ??
Aber das ist typisch deutsche "Selbstständige". Wenns läuft, geht alles in die eigene Tasche, wenns nicht läuft, sind andere (hier die Versender oder Tschibo oder Aldi ... ) schuld.

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13. April 2008 17:14

Arme Velohändler!

Andreas Frick (Hephaistos)

Ich verstehe das ganze Gejammere der Händler nicht. Viele hochwertige Teile muß man einfach im Versand kaufen, weil die Händler sie meist gar nicht führen, oder Mondpreise dafür verlangen. Ahnung haben auch die wenigsten, wer sich als Verbraucher nicht auskennt, hat ein echtes Problem. Mal ganz davon abgesehen, ist die Velotechnik noch immer recht steinzeitlich. Es werden zwar viele neue Materialien eingesetzt, aber an vielen Konstruktionsfehlern hat sich bis heute nichts geändert. Speichen zu kröpfen ist einfach nur blöd, es ist absehbar, daß die da irgendwann brechen werden. Genauso bekloppt sind sie vermurksten Kugellagerungen. Daß die Leute für so einen Schrott kein Geld ausgeben wollen, kann ich gut verstehen.

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12. April 2008 20:04

wieder so ein Beitrag, der das Abgkeiten der FAZ zeigt

ralf orth (rodeo)

was soll dieses Unterstützen, des Gejammers der unfähiger Radhändler. Ich sehe bei uns nur, dass Händler, die guten Service bietet und kostendeckende Preis haben, mit ihrem Werkstattgeschäft sehr wohl zurechtkommt. Und auch gute Preise beim Verkauf erzielen.
Wer sich nicht an die Bedürfnisse der Kunden anpassen kann verschwindet halt vom Markt. Das braucht doch die FAz nicht so einseitig marktfeindlich darzustellen. Dann kann ich ja gleich FR, SZ oder TAZ lesen.

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