
Harley-Davidson wie immer: Rohstoffverschwendung aus Milwaukee.
"Böse" von der Stange? Wie langweilig und inzwischen doch so passend für HD.

ich hab keine ahnung von motorädern und hege dafür weder leidenschaft, noch oberflächliches interesse, aber der artikel ist toll!
je mehr ich von harleys höre, desto mehr schleicht mich das gefühl, dass für harleys im allgemeinen keine rationalen gründe sprechen. das hat der artikel mir wiedermal bestätigt.
allerdings hat der autor es auch auf eine fast naiv-natürliche weise fertiggebracht, die "faszination harley" zu erklären. der text ist mehr wie die kritik eines künstlerischen werkes geschrieben, kaum wie ein technischer testbericht! um die harley also angemessen zu bewerten muss man sie dabei vermutlich weniger wie ein motorrad bewerten, als mehr wie z.b. eine platte von meat loaf...

Danke für den Beitrag! Ich kann mich wieder an ein neues Frequenzband gewöhnen, was an einer Auffahrt zu einer Schnellstraße + Autobahn zu hören ist - dies an der letzten Ampel davor. Der Hersteller glaubt doch nicht im Ernst, daß diese Maschine unhörbar sei. Der Türsteher hat um diese Zeit noch Dienst, doch da endet die Fahrt. Und alle Vorgängermodelle werden auch nicht gerade stillschweigend über die Straße gezogen. Es muß mindesten nach Harley klingen; bewegt sich diese Renomierfirma jetzt wohl in den Bereich unserer Motorrad-Raser? Ich möchte daran erinnern, daß auch Lärm insgesamt nicht gerade umweltfreundlich ist. Hierzu möchte ich erwähnen, daß es durchaus Harley-Fahrer gibt, die sich dessen bewußt sind und bei "grün" nicht nur auf dem Hinterreifen stehen. Daß bei dem üppigen Stückpreis kein Fahrertrainig inbegriffen ist, macht hellhörig. Gruß an die Hörer.

Der Artikel passt zum Motorrad - Respekt!
Man hebt auf die Emotionen ab - um die Fakten geht es nur am Rand. Selbst die sollen lediglich die Emotionen unterstützen.
Dass Harley nun mal keine Motorräder baut, sondern überteuerte Grobmechanik, ist klar. Aber es ist gut, dass es Harley-Fahrer gibt. Die wenigsten können Motorrad fahren - insofern passt nicht nur der Artikel sondern auch der Autor ins Bild ;-)
Ich belächel sie meistens, habe Mitleid wenn ich sie auf der Autobahn sehe, denke, dass ich angesichts ihrer wachsenden Zahl Orthopäde hätte werden sollen - und freue mich, auf der 600er zu sitzen und den (schweren) Jungs um die Ohren zu fahren...

Ein würdiger Artikel für ein tolles Motorrad. Danke, hat Spaß gemacht !

Ausgesprochen nett geschrieben, ja geradezu - passt die Vokabel zu dieser Thematik? - sensibel... :)))

weswegen die FAZ so gern gelesen wird...

und ein würdiger Artikel! Hat wirklich Spaß gemacht, ihn zu lesen. Sollte ich den Bock mal auf der Straße treffen, wird mir garantiert immer zuallererst einfallen, daß der beneidenswerte Fahrer auf einer 240er Walze sitzt...

Hochinspiriert geschrieben! Da lacht das Bikerherz, auch wenn man mal auf den fetten Hinterradreifen hätte hinweisen können.
Im Ernst, diese V-Rods sind klasse Maschinen (wenn auch der seit Anno Tobak eisern durchgehaltene Zylinderwinkel von 45° aufgegeben wurde, ein Sakrileg) mit ernsthaftem Bums, wenn am Gashahn gedreht wird. Schade, dass die StreetRod Variante, die mit den Fußrasten da wo sie hingehören, unter dem Fahrer nämlich und nicht irgendwo da vorne am Horizont, aus dem Programm genommen wurde. Mit der konnte man auch um Kurven rum. Ein Jammer.