„Union für das Mittelmeer“

Sarkozy spricht von „großem Enthusiasmus“ und dankt Merkel

Die Staats- und Regierungschefs der EU haben sich auf die Gründung der Mittelmeerunion geeinigt. Frankreichs Präsident Sarkozy dankte Kanzlerin Merkel dafür, dass sie nach anfänglicher Kritik seine Initiative mitgetragen habe: „Das war für mich ein sehr glücklicher Moment.“

Lesermeinungen zum Beitrag

16. März 2008 15:59

Na Bravo, wo finden wir demnächt Asyl?

Margrit Steer (Margrit-Steer)

na wunderbar, dem ungehemmten Zuzug von Kulturfremden in die Sozialsysteme ist nun endlich Tür und Tor geöffnet.
Das sind wohl die Hochqualifizierten die Deutschland braucht?
Der Zeitpunkt des Festzurrens der ungehinderten weiteren Einreise von Moslems ist nur merkwürdig. Oder doch nicht? Denn hier im Land ist Schäuble ja gerade dabei, das Land zu islamisieren.
Danke Frau Merkel.
Das kommt davon, wenn eine streng DDR-sozialisierte mit FDJ-Karriere ansonsten vom Land und Politik keine Ahnung, Kanzlerin Deutschlands ist.
Ich hoffe Frau Merkel teilt uns demnächst auch mit, wo wir dann Asyl finden, wenn wir nicht islamisch werden wollen.
Zahlen dürfen wir das alles wieder mit den Geldern die eigentlich für die EU gedacht waren. Aber wir haben es ja.
Ich habe langsm Verständis für die Zumwinkels dieses Landes
Die EU ist längst zu einer bösen Diktatur geworden und gehört weg.

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14. März 2008 18:50

Noch ne Union!

Wilhelm Friedrich (WillyF)

Man kann nur noch mit dem Kopf schütteln. Jetzt brauchen wir noch eine zusätzliche Union, um die Beziehungen der EU-Länder zu Nicht-EU-Mittelmeer-Anrainer-Staaten zu regeln. Aber warum auch nicht? Geld ist ja genug da, erklärt der in Luxus schwelgende Philippe-Patek-Träger aus Paris und verneigt sich vor Frau Merkel, die darob völlig entrückt zu sein scheint und diesen unsinnigen Vorschlag plötzlich aus vollem Herzen estimiert.

Spaß beiseite! Dieses Projekt ist ein weiterer Sargnagel für die Europäische Integration und eine gemeinsame europäische Verfassung. Es zeigt, dass die EU nach eigenem Bekunden führender europäischer Politiker noch nicht einmal organisatorisch (!) in der Lage ist, auf diesem Partikularfeld europäischer "Außenpolitik" effizient und geschlossen zu agieren.

Liebe Frau Merkel, wenn auch Sie meinen, dass genug Geld da sei, sollten Sie lieber erst einmal die Steuern in Ihrem eigenen Land senken, damit die Kaufkraft des einfachen deutschen Volks nicht ständig weiter sinkt, wie dies seit Jahren der Fall ist, statt sich für solche französische Flausen zu begeistern.

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14. März 2008 14:02

Ist die Mittelmeerunion ein trojanisches Pferd der Überfremdung & Islamisierung?

C. Halt (Bleisoldat)

Wir Deutschen & die Angehörigen der EU-Länder, die nicht an das Mittelmeer angrenzen sind von diesem Projekt der Mittelmeerunion total überfahren worden. Die Ankündigung von Sarkozy eine Union der Mittelmeerstaaten in Konkurrenz zur EU zu bilden reichte, um die Bundeskanzlerin Merkel dafür zu gewinnen, dafür einzutreten einen Bund aller EU-Staaten mit den südlichen Mittelmeerstaaten zu bilden. Dadurch kommen islamische Staaten wie Marokko, Algerien, Tunesien, Libyen, Ägypten, Syrien & die Türkei durch die Hintertür in die EU. Weitere negative Folgen der Mittelmeerunion werden ein weiterer Migrationsdruck auf die europäischen Staaten, wohl wieder insbesondere auf Deutschland & eine weitere Islamisierung unseres christlichen Abendlandes sein. Als Bürger der Bundesrepublik & der EU wird man leider überhaupt nicht gefragt, ob man mit solchen fragwürdigen & gleichzeitig gefährlichen Vorhaben, die das bisherige Konzept der EU auf den Kopf stellen, einverstanden ist. Während hierzulande wochenlang über das Verhältnis zwischen SPD & Linkspartei diskutiert worden ist, haben uns "unsere" Politiker in der Zwischenzeit die Mittelmeerunion aufgebürdet, die optisch an das Römische Reich erinnert, in Wirklichkeit aber ein Trojanisches Pferd ist.

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14. März 2008 13:02

Na wunderbar....

Lutz von Peter (LutzBrux)

Um das Auseinanderdriften der EU zu verhindern muss man auf Sarkos Hirngespinste eingehen? Das gibt es doch nicht! Frankreich's EU-Treue ist bisher restlos vom Eigeninteresse geprägt. Eine Vereinigung von Mittelmeeranrainern wäre nur weiter in Frankreichs Interesse. Der Maghreb ist in bleibt der Tummelplatz französischer Interessen, diese Anbindung kann das nur verstärken. Was ist für Deutschland drinnen? Wir haben keine herausragenden Probleme mit Mittelmeeranrainern. Mit der Türkei verbindet uns viel mehr als so ein Anrainerbund bringen kann, mit Israel auch. Frau Merkel lässt sich mal wieder vor einen fremden Schlitten spannen, aber das tun deutsche Politiker ja sehr gerne. Etwas mehr Real- und deutsche Interessenpolitik, bitte.

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14. März 2008 12:22

Meine Idee von 4/1994

stephan halbeisen (drhalbeisen)

Es freut mich besonders, daß vierzehn Jahre nachdem ich im April 1994 diesen Vorschlag zur Gründung einer Mittelmeerunion auf französischem Boden gemacht habe, selbige nun institutionalisiert wird.
Sie soll helfen, die Bedingungen in den Mittelmeeranrainerstaaten so zu verbessern, daß der Immigraionsdruck steuerbar wird.
docteur en medecine
Stephan Halbeisen
Wienerstr.45
45768 Marl

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14. März 2008 10:29

Unklar

TOBIAS RÜGER (t.ruger)

Unklar ist bislang was die Mittelmeerunion im Einzelnen leisten soll. Ähnlich der Union der Schwarzmeeranrainer oder einer eventuell zu gründenden Ostsee-Union sind sicherlich viele Funktionen wie Freihandel und infrastrukturelle Zusammenarbeit möglich. Auch könnte es mittelfristig Druck aus der Beitrittsdebatte um die Türkei (bzw. früher oder später Marrokko und Israel) nehmen, weil es eben dann Alternativen zur EU-(Voll-)Mitgliedschaft gibt.
<br>Sarzkozy hat aber bislang eine klare Skizzierung von Sinn und Zweck einer Mittelmeerunion unterlassen. Der Verdacht steht also im Raum ein Mare-Nostrum-Konzept solle als Konkurenz zu eines vereinigten Europas aufgebaut werden. Dies wäre absolut unakzeptabel. Nicht zuletzt für Frankreich. Dass dessen Zukunft wie Sarkozy behauptet haben soll südlichen Mittelmeerraum liegen soll (also Algerien, Marrokko...?) wäre eine drastische Fehleinschätzung. In den islamisierten Gebieten südlich des Mittelmeers gibt es nicht, was auf eine frohe Zukunft hindeuten würde. Im Gegenteil: Der hohe Geburtenüberschuss wird weitere politische Radikaliserung und unlösbare Infrastrukturproblem schaffen.

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14. März 2008 07:53

Danke Sarko!

lothar schiel (www-faz)

Die verstärkte Zuwanderung aus Tunesien, Algerien, Marokko und auch aus dem Gaza-Streifen wird die Lösung sein, Deutschland die benötigten Hochqualifizierten Arbeitskräfte zu sichern. (Ironie aus)
Klare Sache: für wirtschaftliche Interessen wird freier Zugang für den islamischen Terror nach Europa geschaffen. Algerien, Marokko, Tunesien sind Brutstätten des radikalen Islam. Hat einer die "Urbevölkerung" in Europa dazu gefragt?
Endlich soll auch die Hamas (Gaza ist auch am Mittelmeer) Vertreter ins EU-Parlament schicken dürfen! Die Hisbollah aus dem Libanon, ein Musterknabe der Demokratie wäre eine echte "Bereicherung" für die EU....Was für eine Vorstellung!
Ich dachte bisher schon, unsere politischen "Eliten" hätten einen Sprung in der Schüssel. Jetzt weiss ich es! EU-Politik ist nur noch ekelhaft.....
Danke Angie!

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14. März 2008 07:53

Danke Sarko!

lothar schiel (www-faz)

Die verstärkte Zuwanderung aus Tunesien, Algerien, Marokko und auch aus dem Gaza-Streifen wird die Lösung sein, Deutschland die benötigten Hochqualifizierten Arbeitskräfte zu sichern. (Ironie aus)
Klare Sache: für wirtschaftliche Interessen wird freier Zugang für den islamischen Terror nach Europa geschaffen. Algerien, Marokko, Tunesien sind Brutstätten des radikalen Islam. Hat einer die "Urbevölkerung" in Europa dazu gefragt?
Endlich soll auch die Hamas (Gaza ist auch am Mittelmeer) Vertreter ins EU-Parlament schicken dürfen! Die Hisbollah aus dem Libanon, ein Musterknabe der Demokratie wäre eine echte "Bereicherung" für die EU....Was für eine Vorstellung!
Ich dachte bisher schon, unsere politischen "Eliten" hätten einen Sprung in der Schüssel. Jetzt weiss ich es! EU-Politik ist nur noch ekelhaft.....
Danke Angie!

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