
Die EU-Reform ist doch nichts weiteres als ein fortgesetzter Weg in die falsche Richtung. Ein Weg, welcher bereits in der Vergangenheit nur zu oft durch die Rücksichtsnahme einzelstaatlicher Wünsche sabotiert wurde. Dies fing bereits durch das erpresserische Verhalten der Franzosen in den 60'er Jahren mit der "Politik des leeren Stuhls" an, welche dann durch den (faulen) Luxemburger Kompromiss beendet wurde, welcher wiederum seit der Einführung der EEA nicht mehr angewendet wurde. Frankreich versuchte noch in diesem Jahr Einfluß auf die EZB zu nehmen und stellt somit deren verbriefte Unabhängigkeit in Frage. Die Griechen haben Ihren Beitritt zum WWU nur durch Betrug erwirkt. Der Vertrag sah aber für ein solches Verhalten keine Sanktionen vor. Die Briten sind ja bekanntlich sowieso gegen alles und jeden, außer gegen die gern genommen Subventionen. Polen wird ebenfalls zukünftige EU-Entscheidungen weiter blockieren/untergraben und ein paar wenige Staaten zahlen zum Schluß den Löwenanteil für die EU-Erweiterung und vertiefte Integration. Zum Schluß wird nichts weiteres übrig bleiben als eine Wirtschaftsgemeinschaft. Und die Errichtung einer EWG wurde ja bereits durch die Unterzeichnung der Röm.Vert. am 25.03.1957 manifestiert. Gähn!

nix hinzuzufuegen.
Es ist nur tragisch, dass diese Problematik so wenige verstehen und noch weniger Leute was dagegen tun.
Naja, politisch war das deutsche Volk noch nie so richtig kompetent. Immer schoen mitlaufen und nur nicht auffallen und so lange das Bier billig bleibt hat man ja keinen Grund zu jammern.
Wirklich schoener und treffender Kommentar!!!!!

Natürlich sollte man mit einem Referendum sehr vorsichtig und sparsam umgehen. Denn wenn jeder ein Referendum fordern und durchsetzen kann, kann er das Regieren unmöglich machen. Wenn eine Regierung für eine bestimmte Zeit gewählt ist, soll sie auch regieren können und die Verantwortung übernehmen! Aber eine Verfassung sollte unbedingt vom Volk bestimmt werden. Es ist eine große Unverschämtheit der Regierenden, ihren Välkern eine so große Unzurechnungsfähigkeit zu bescheinigen.
Demokratie ist nicht leicht, sollte es auch nicht sein. Aber Demokratie ist die einzige Staatsform, die Gesetze hat, denen auch die Regierenden unterstellt sind, in einer Demokratie wird gewählt und abgewählt und es ist die einzige Staatsform, in der es Menschenrechte gibt und eingefordert werden können.
Seit ich mich erinnern kann, gab es keine Wahlen, in welchem Land auch immer, die NICHT von den Menschen angenommen wurden. Man muß die Freie Demokratie niemandem aufzwingen. Dass es dennoch soviele undemokratischen Länder gibt, liegt daran, dass eben die Gewaltherrscher ihre Völker unterdrücken und daran, dass zuviele demokratische Länder nicht bereit sind etwas für die Freiheit zu tun! Faule Ausrden gibt es mehr als genug

Das Grundgesetz hat 146 Artikel. Sollen wir über alle Veränderungen in Referenden abstimmen?
Zwei Bürgerbefragungen am Bodensee gaben eine Wahlbeteiligung knapp unter 20 Prozent. Was nun?
In der Frankfurter Allgemeine Zeitung ist die Berichterstattung über Außen- und Europapolitk so ausführlich, dass fast keine Seite ohne einen Bezug dazu vergeht - trotzdem fühlen sich viele Leser nicht informiert, das verstehe ich nicht!!

Na endlich ein genialer Plan für Europa!
Da kann man sich die Befragung der Völker doch wirklich sparen.
Hier wollen Politker sich die Macht geben, ihre ganz persönlichen Ideen durchzusetzen, ohne Rücksicht auf das Volk.
Was planen diese Politiker, dass sie von vornherein die Meinung der Europäer ausschließen?
Demokratisch wäre es, alle EU-Bürger gemeinsam darüber abstimmen zu lassen, ob sie diesen Vertrag befürworten. Das wäre ein Schritt in Richtung Gemeinsamkeit. So verstärkt sich nur das Gefühl, einem übermächtigen Apparat ohnmächtig gegenüber zu stehen.

Ich liebe einfach den Satz: "Frankreich und die Niederlande möchten dieses mal auf Nummer Sicher gehen und auf eine Volksabstimmung verzichten"
Satire wie sie kaum amüsanter sein könnte!