„Zu unserem Glück vereint”

EU-Gipfel in Brüssel

Europäische Bewährungsprobe

An diesem Donnerstag beginnt in Brüssel das Gipfeltreffen zur EU-Reform. Eine existentielle Angelegenheit, bei der es im Kapitel „doppelte Mehrheit“ für Warschau irrwitzigerweise um Leben und Tod zu gehen scheint.

Lesermeinungen zum Beitrag

21. Juni 2007 13:53

Cui bono - Na, wer profitiert wohl von der Uneinigkeit Europa's?

Albert Huber (AlbertHuber)

Wer zählt denn noch mal zu den engsten Freunden Polens's?

Wer versucht/e durch einen unsinnigen Raketenschild in Europa Zwietracht unter den Europäern einschließlich Rußlands zu sähen?

Was mich allerdings besonders stört, ist die völlige Unfähigkeit von Merkel & Co. deutsche Wähler-Interessen durchzusetzen.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
21. Juni 2007 13:36

Na, da hat der Anti-Demokrat Bush aber ganze Arbeit geleistet.....

Liam Aberdeen (Aberdeen)

...bei seinem letzten Besuch in Polen. Oder glaubt irgendjemand wirklich, daß die Polen selbst auf eine derart abstruse Idee gekommen wären, die weitere Einigung Europas zu stören.

Frau Merkel, liefert ein Bild von Unfähigkeit und Hilflosigkeit zugleich.

Es ist höchste Zeit, ein Kerneuropa weiter zu enwickeln.


Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
21. Juni 2007 10:37

Polen

Werner Neustock (altego)

Das ist der polnische Dank dafür, dass Deutschland sich immer sehr für die Aufnahme Polens in die EU eingesetzt hat.

Also Konsequenz:

Polen rausschmeißen und die Briten gleich mit.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
21. Juni 2007 09:49

....... oder der Tod

franz Ujvar (ujvar)

... den Nachbarn nicht kennen, nicht seine Geschichte, Ängste, Wunden, Erwartungen und Sprache ... dann gibt es Missverständnisse,

In Polen ist der sprachliche Ausdruck: dieses jemes oder der Tod, ein geflügeltes Wort ..

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
21. Juni 2007 07:12

EU Fehlkonstrukt 2

Hanspeter Bühler (Napoleon3)

Die Bilder aus TV und Presse zeigen diese Gipfel der Eitelkeiten regelmässig! Auch die Neubeitritte zur EU haben wahrlich wenig mit Demokratie zu tun – ausgenommen selbstverständlich in Nationen, die Milliardenbeträge aus dem EU-Fonds zu erwarten haben. Und so zeigt sich heute auch die EU: ein Haufen autonomer Regierungen, die alle zuerst an ihre eigenen Vorteile denken. Und je grösser die Gruppe wird, desto unübersichtlicher, korrupter und ineffektiver wird diese. Man verweist bei der EU immer wieder auf das Beispiel der USA. Dieser Vergleich ist aber nicht statthaft, denn die USA waren über einige hundert Jahre ein Einwanderungsland, das mit der Zeit organisch und natürlich gewachsen ist. Die EU bleibt hingegen ein künstliches Konstrukt mit Nationen, die (hoffentlich) ihre historisch bedingten Eigenständigkeiten behalten werden.

Meine Behauptung: in weniger als 50 Jahren wird es die EU in der jetzigen Form nicht mehr geben. Die Mitgliedschaft der wirtschaftlich schwachen Nationen aus dem früheren Warschaupakt, allen voran das wirtschaftlich noch fast archaisch anmutende Polen, werden diese Tendenzen noch weiter beschleunigen. Schon jetzt wirken alle Aktionen innerhalb der EU verkrampft und herzlos.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
21. Juni 2007 07:05

EU ist ein Fehlkonstrukt 1

Hanspeter Bühler (Napoleon3)

Der Unterschied einer „Republik“ und einer „Direkten Demokratie“ wie sie nur noch von den Eidgenossen praktiziert wird, nimmt man ausserhalb der Schweiz wenig zur Kenntnis. Wer in der EU von Demokratie als Staatsform spricht, meint damit die republikanisch organisierte Demokratie, in der die Stimm- und Wahlbürger zwar vor jeder neuen Legislaturperiode die Regierung wählen dürfen, danach aber wenig bis überhaupt nichts mehr beeinflussen können. Dass sich die politischen Parteien im Vorfeld solcher Wahlen mit kaum haltbaren Wahlversprechen überbieten liegt auf der Hand. Die Direkte Demokratie sieht vor, dass Bürger jederzeit - innerhalb ethischer Grenzen - Initiativen und Referenden organisieren können, die von der Regierung dem Volk zwingend zur Abstimmung vorgelegt werden müssen. Das sind zwar zeitintensive Prozesse; es zeigt sich aber immer wieder, dass Volksentscheide langfristig richtig sind.

Die wirtschaftlich intakten Europäischen Nationen wären kaum mit allen Konsequenzen in die EU eingetreten, wenn die Entscheide nicht von machtstrebenden und selbstgefälligen Politikern vorweggenommen worden wären. Für solche Politiker stellt die EU in der Tat eine hervorragende Spielwiese dar.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
21. Juni 2007 04:07

Politik der Bundesregierung ist Fall von Art. 20 Abs. 4 GG

Daniel Rossmann (Danielrossmann)

Es ist von Frau Merkel unverschämt und zeit ihre antidemokratische Gesinnung, daß sie den EU-Verfassungsvertrag, der von dem Volk der Franzosen und dem Volk der Niederländer abgelehnt wurde unter einigen rein kosmetischen Änderungen und einem anderen Namen gegen den Willen dieser Völker jetzt zu oktroyieren versucht, so wie G. Schröder dem Deutschen Volk diese EU-Verfassung aufoktroyiert hat.

Der Vertrag ist kein Vertrag der die Freiheit der Bürger Europas sichert, sondern ein Ermächtigungsgesetzt, daß die EU in eine EUSSR verwandeln wird. Er stattet Brüssel mit einer Machtfülle aus, wie so normalerweise nur totalitäre Regime haben.

Es ist aber absurd, jemanden mit einer solchen Macht über Menschen auszustatten in der Annahme er würde diese nicht auch ausüben. Es wird, wenn dieser Vertrag in Kraft tritt, in naher Zukunft Gulags geben, so wie es in der UdSSR Gulags gegeben hat.

Schon jetzt werden Menschen isoliert, unterdrückt und durch die EU-Ideologie stigmatisiert, die andere, nämlich freiheitliche Überzeugungen haben und äußern. Siehe z.B. diejenigen die im Gegensatz zu Frau Merkel, Frau v. d. Leyen, Martin Schulz u.a. am christlich-jüdischen Menschenbild und den daraus folgenden Einsichten festhalten.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
21. Juni 2007 03:09

Warum muss man wünschen?

Rolf Nagel (vermoegensverbrater)

Egal, ob die 27 Staatschefs einen Erfolg oder Misserfolg produzieren, das Leben in 27 Staaten geht weiter seinen normalen Gang. So weit zur Bedeutung des Auftriebs.
Sicher wünscht sich Frau Dr. Merkel eine virtuelle Krone über 6 Monate Regentschaft, wünschen sich die kuk-Zwillinge einen nationalistisch-patriotischen Siegerkranz.
Wen interessierts? Fast allen geht das doch meilenweit am Gesäß vorbei.
Was wir uns nicht wünschen ist eine euro-geschmierte Kungelei, um dem aufgebrauchten Nachbarn das M... zu stopfen. Da haben wir schon zu oft seit Dr. H. K. bezahlt ohne Sinn und Verstand.
Lieber soll Deutschland sich auf den Weg Norwegens und der Schweiz begeben, die kommen doch ohne EU ganz gut zurecht, ja oder ja? Oder wir machen es wie die Angelsachsen. Dabeisein ja, aber nur zu unseren Bedingungen. Viel Spaß dem nicht integrationswilligem Rest!

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
20. Juni 2007 22:47

Neu-Europa rebelliert gegen Alt-Europa

Gerhard Dünnhaupt (dunnhaupt)

Alle EU-Länder sind gleich, aber Alt-Europa soll ein bisschen gleicher werden als die anderen, oder?
Sollte Rumsfeld etwa doch recht gehabt haben?

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
20. Juni 2007 22:13

Europäische Bewährungsprobe? - Es sind 'Anti-Europäer'.....

Francisco Cortes (FranciscoCortes)

welche diese Situation bewußt herbei geführt haben.

Den Bürgern in Europa kommt das 'kalte Grausen', welch einen Unfug diese unfähigen Politiker anrichten. Diese Situation war sicherlich genau so vorhersehbar.

Jeder, der gegen die Weiterentwicklung eines 'Kerneuropas' ist, der ist in Wirklichkeit ein Feind Europas und einer europäischen Einigung.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
20. Juni 2007 22:04

Bewährungsprobe muss gelingen.....

wolf haupricht (emilgilels)

Wenn persönliche Animositäten einzelner Staatsmänner draussen vor bleiben, kann eigentlich nach guter Vorarbeit nur ein Erfolg stehen. Falls dies in Anbetracht der Wichtigkeit einer europäischen Legitimation nicht gelingen sollte, sollten der/die Blockierer eine Auszeit nehmen, um den Schaden zu begrenzen.
Ich bleibe optimistisch für ein Gelingen.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
1 - 11 von 11 Lesermeinungen
Suche in Beitrag Lesername oder Login
Datum bis
FAZ.NET Suchhilfe
F.A.Z.-Archiv Profisuche