Geht Merkels Rechnung auf?

Europäischer Rat

Schwierige Verhandlungen in Brüssel

Im „Beichtstuhlverfahren“ hat Ratspräsidentin Merkel mit mehreren Staats- und Regierungschefs gesprochen. Es gibt wohl „Bewegung“, aber ein Durchbruch ist noch nicht in Sicht: London hält seine abgesteckten „roten Linien“ aufrecht, Warschau ist einer Einigung kaum nähergekommen. Von Horst Bacia und Michael Stabenow, Brüssel

Lesermeinungen zum Beitrag

22. Juni 2007 18:22

Die Eurozone - das "Kerneuropa"

Fionn Huber (fionn)

Die EU beginnt zu bröckeln (is starting to fray at the edges). Macht nichts - für Deutschland ist die Eurozone viel wichtiger als die EU, imo.

Das gemeinsame Währungsgebiet von 15 Ländern mit 320 Millionen Menschen funktioniert harmonisch und relativ reibungslos, mit Frankfurt als Hauptsitz. Und sollte es tatsächlich ein "Europa der 2 Geschwindigkeiten" geben, macht auch nichts: die Eurozone wird weiterhin das Lokomotiv Europas sein. Grossbritannien, Polen und andere osteuropäische Länder (und die Türkei auch) sind entweder viel zu pro-amerikanisch oder hassen die Deutschen so sehr, dass sie nie verlässliche Partner für Kerneuropa sein werden.

F. Huber



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22. Juni 2007 18:03

Die "mächtigste Frau" der Welt -

Friedebald Merkle (friedebaldmerkle)

jetzt kann sie ja mal zeigen, was sie drauf hat und ob sie dem Altkanzler Kohl das Wasser zur Suppe reichen kann. Voraussichtlich nicht!
Sie kann natürlich immer noch "energisch nachgeben"

Ich würde den Gipfel abbrechen und nach Hause fahren.

Ein weiteres Mal - ausser Spesen nichts gewesen.

Zurück zu den ursprünglichen 6 Mitgliedern plus Spanien, Portugal, Irland, Finland, Österreich,Estland,Lettland und Litauen. Damit könnte man wahrscheinlich eine machbare EU voranbringen.

Mit den Briten wird dies nie funktionieren. Sie werden immer für eine zusätzliche Erweiterung plädieren damit die EU
unregierbar bleibt. Ich bin kein De Gaulle-Fan - aber in einem hatte er Recht - die Briten nicht in die EU nehmen!

Merkle

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22. Juni 2007 17:36

Ausdauer und Beharrungsvermögen ist gefragt....

wolf haupricht (emilgilels)

......wenn die ersten Ermüdungserscheinungen spürbar werden, ist man dicht vor dem Ziel.
Insofern ist die Ratspräsidentin, flankiert von einer großen Mehrheit, im Vorteil, da sie naturgemäß einen Informationsvorsprung über das Ganze besitzt.
Irgendwann werden K. und B. einsehen, dass sie isoliert sind, wenn sie weiter auf Änderungen bestehen, die nicht mehrheitsfähig sind.
Also ist alles möglich, wie in der Vergangenheit bei wichtigen EU-Treffen auch.

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22. Juni 2007 17:16

wo soll das denn hinfuehren?

Alex Kohl (alexkohl)

was macht es fuer einen sinn in einer derartigen art und weise weiter zu verhandeln?

ich meine, keinen!

also, es waere dringend eine rueckbesinnung auf ein 'kerneuropa' notwendig.

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22. Juni 2007 16:51

Merkel wird vorgeführt!

Cesar Chavez (cesarchavez)

Wer aber hat diesen riesengoßen Unfug in die Wege geleitet?

Welche Personen und welche Parteien sind verantwortlich für das Desaster?

Meine Meinung ist, daß die Menschen in Europa einen derartigen 'Humbug' nicht verdient haben.

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22. Juni 2007 15:57

Jeder verlangt

boris grab (dBo2)

....und das wars mit der eu, mehr als eine wirtschaftsunion wäre daraus so oder so nie geworden

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