
Wie einst Napoleon sagte " Geld, Geld, Geld"
Ich bin der Meinung, dass Sarkozy eher eine Show abzieht
(um vielleicht mal im Rampenlicht zu stehen) , als dass er die beabsichtigte Blockade in Tat umsetzt.
Der ökonomische Profit Frankreichs durch die engen wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Frankreich und der Türkei ist so gross, dass sich ein Showman Sarkozy nicht trauen würde diesen zu riskieren.
Eine privilegierte Partnerschaft herrscht zwischen der EU und der Türkei bereits seit längerer Zeit.
Ausserdem ist die USA sehr daran interessiert einen
muslimischen Staat , wie die Türkei durch einen Beitritt in die EU als potenziellen Feind zu eliminieren.
USA und Geld sind zwei Faktoren, die die Welt beherrschen.

Ich wäre sehr vorsichtig in der Belächelung von Peter Scholl Latour, gerade in Türkeifragen. Er ist der Einzige, der wirklich monatelang in die Länder reist, über die er schreibt. Er hat in der gesamten islam. Welt einen exzellenten Ruf, beste Kontakte und Jahrzehnte an Erfahrung. Zudem lässt er sich nicht von linken wie rechten Denkverboten gängeln, das gibt es sonst kaum irgendwo. Er kritisiert sogar leise die Macht internationaler jüd. Organisationen - wer traut sich das schon sonst.
Niemand kann diesem Mann in seinem Metier derzeit das Wasser reichen. Und wenn Kollegen über ihn lächeln, kann das auch ganz andere Gründe haben. Jede seiner Vorhersagen ist bisher eingetroffen, auch in der Türkei. Er hat vor Jahren bereits exakt den Konflikt vorhergesagt, der heute dort eskaliert.
Strauss und Dregger hatten ebenfalls keine Angst vor politisch korrekten Denkverboten. Sie haben ausgesprochen was wichtig und ihrer Ansicht nach richtig war. Das gibt es heute nicht mehr, denken wir nur an den peinlichen Rückzieher A. Merkels nach der versuchten Unterschriftenaktion gegen die EU Aufnahme der Türkei. Egal was man davon hält, ein solches Einknicken ist einfach erbärmlich.

Auch wenn es winkeladvokatische Züge trägt, so können wir diesem kleinen Franzosen gar nicht genug danken. Wenn die Aufnahme der Türkei wirklich verhindert wird, würde dies gerade uns Deutschen ein Drama epischen Ausmaßes ersparen.
Der Türkei- und Islamexperte Peter Scholl Latour zitiert in seinem Buch "Allahs Schatten über Atatürk" einen türkischen Experten: "Wir rechnen mittelfristig eher mit 10 Mio als mit 5 Mio Migranten. Die Masse wird aus den bitterarmen, anatolischen Gebieten kommen, dort wo eine Frau im Schnitt 4 bis 5 Kinder hat"
Wo werden sich diese Migranten wohl niederlassen? Genau dort, wo jetzt schon die meisten Landsleute wohnen: In Deutschland. Im Laufe einer Generation bekämen wir bosnische Verhältnisse und keine Zuzugssperre könnte diesen Strom aufhalten. Die Beschränkung der Niederlassungsfreiheit wird nämlich keinen dauerhaften Bestand haben vor europ. Gerichten.
Leid tun mir die Türken trotzdem. Dieses stolze Volk wird durch den feigen Opportunismus unserer polit. Klasse unfassbar gedemütigt. Ein ehrliches, offenes Wort wäre von Anfang an fairer gewesen, aber dazu fehlte der Mut. Unsere "Konservativen" haben eben nicht mehr den Kampfgeist eines Franz Josef Strauss oder eines Alfred Dregger...

Sollte die Türkei je zu EU gehören,
dann werden die jetzigen Streitigkeiten zwischen den verschiedensten EU-Ländern (so wie derzeit EU-Polen)
Kinkerlitzchen sein gegen das,was der EU dann an Auseinandersetzungen droht.
Die in Deutschland seit Jahrzehnten arbeitenden Zuiwanderer (und das waren und sind nun nicht nur Türken) haben zwar an der Wirtschaftskraft ihren Anteil.Das ist auch unbestritten!
Dafür bekommen sie aber auch den "üblichen Bonus" zurück in Form einer Rentenversicherung/sozialen Versorgung.All dies hätten sie in ihren Geburtsländern
nicht gehabt!
Der "Aufbau" der Bundesrepublik geht allerdings eben nicht auf das Konto der Zuwanderer. Diese wurden erst ins Land geholt (und dabei die Türken als letzte Gruppe),als der Wagen schon "wie geschmiert lief".Denn da erst war durch den zunächst von Deutschen aufgebauten Nachkriegswirtschaftsboom eine ungeahnte Arbeitskräftenachfrage vorhanden.

mit großem Interesse habe ich ihre gesammelten Werke (Leserbriefe) gelesen.
Irgendwie drängt sich mir der Verdacht auf, Sie haben ein äußerst gestörtes Verhältnis zu Deutschland. Leben Sie eigentlich hier?
Es ist schon bewundernswert welchen zeitlichen Aufwand sie betreiben, akribisch nach Artikeln zu suchen, zu denen Sie ihr liebevolles Verhätnis zu den Deutschen zum Ausdruck bringen können.
Die polnischen Zwillinge sind ja nun 2 süße kleine Kerlchen, aber ob Sie ihrem Land (Polen) wirklich dienen sei hier doch in Frage zu stellen. Was fasziniert Sie so an diesen Herren? Dass sie gegen Deutschland sind, ist das alles?
Der 2. Weltkrieg ist 2-3 Generationen vorbei. Natürlich kann man auch in 100 Jahren noch nachfolgende Generationen für schuldig erklären. Doch wem bringt das was? Ist Ihnen damit geholfen?
Finden Sie ihren Frieden in sich selbst, dann finden Sie ihn auch im Äußeren!

Sagen wir mal so. Die Menschen in der Türkei sind sehr unterschiedlich. Es gibt viele gut ausgebildete Türken in Istambul, die wollen nicht in die EU, sie wollen ihr Land aufbauen, auch zur Not gegen den Islam und sie sind Stolz Türke zu sein und wollen in ihrer Heimat leben, aber mit der Welt verbunden sein. Es gibt aber auch Menschen, z.B. aus Anatolien, deren Not ist so groß, daß sie jeden Strohhalm ergreifen, der zu einem besseren Leben führt und das ist zum Beispiel Deutschland. Aber - sie wollen ihre Identität nicht aufgeben und sich nicht ändern, das heißt, viele ihrer Gewohnheiten sind archaisch, und passen nicht in unsere Welt. Dieses archaische Denken wird von ihrem Glauben bestätigt, glauben sie. Doch wie soll das mit der mitteleuropäischen Kultur und individuellen Freiheit, auch der Freiheit von Religionszugehörigkeit zusammen passen. Das allein hat Mitteleuropa Blut und Elend über Jahrhunderte gekostet. Da sich Menschen vielleicht nach 4 Generationen ein wenig an ihre Umwelt angepasst haben, läuft das auf eine Kollision der Kulturen hinaus. Es sei, es herrscht Tolleranz zwischen den Religionen, aber das steht nicht in der Bibel und nicht im Koran. Wo also, finden wir dann den inneren Frieden? Ohne unseren Untergang.

Deutschland ist schon lange kein Einwanderungsland mehr!
Die Statistiken sind rückläufig. Die Medien berichten eher das umgekehrte. Die Deutschen wandern eher ab. Die Geburtenrate ist rückläufig. Die wahren deutschen sterben doch aus. Somit sind doch die jenigen gefragt die für Nachwuchs sorgen. Das sind nun mal Ausländer. Zum Thema EU Beitritt, wenn es weiter diskutiert wird, hat es keinen Sinn, entweder soll die Türkei aufgenommen werden oder nicht. Klipp und Klar.

Nach dem letzten Gipfel nur noch eine Wirtschaftsgemeinschaft. Und dort ist die Türkei schon dabei.
Daß Polen u. England (die Engländer wurden in den Medien kaum erwähnt !) Vorbehalte gegen ein von Deutschland geführtes Europa hervorhoben, fand ich richtig, denn beide Länder wurden Opfer, des von Deutschen begannenen Krieges.
Deshalb: Bravo England! Bravo Polen!
Und die Zwillingbrüder aus Polen sind in meiner Sicht wirklich großartige Europäer. Weiter so!

ich verstehe den ganzen rummel nicht,egal welches baitrag im bezug auf die türkei oder türken in den medien veröffentlicht wird,bricht eine hysterie von seitens der unwissenden mitteleuropäer (deutsche),die sich aber selbst für aufgeklärt halten,wie z.B. im fall marco,alle reden hier vom kuss,aber die ärztliche untersuchung hat ergeben das sie sperma spuren im vaginal-und bauch bereich begutachtet haben.deshalb wird im wohl auch der prozess gemacht.aber im fall kurnaz sind sie alle ganz still und wissen zu genau das die brd und ihre minister alles andere als rechtstaatlich gehandelt haben.! damit nicht genug,sie haben sogar dokumente gelöscht,wo man nicht mehr beweisen kann,das sie schuldig sind.! wo bleibt die empörung,das verlangen nach aufklärung,rechtstaatlichkeit usw.! die türkei ist seinen bündnisspartnern immer loyal,die türken in BRD haben deutschland mitaufgebaut,gibt es überhaupt in der richtung eine aufklärung,dokumentationen,aufarbeitung oder ANERKENNUNG in der deutschen gesellschaft.?! NEIN,nur das:"die haben brd mitaufgebaut",aber wir wissen wie wir dieses land mitaufgebaut haben, ÜBERALL hat unsere KULTUR dazu BEIGETRAGEN,was die brd heute ausmacht"das gehört nicht zu eu" ist eine luftblase,eine lüge und heuchelei.!

Sie beschreiben das Problem exakt mit zwei Sätzen : "Deutschland ist ein Einwanderungsland, multikulturell und vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklungen werden in 20 Jahren über 30 MIllionen ausländischstämmige in Deutschland leben und davon die meisten Türken...so jetzt Frage ich Euch: Ist Deutschland ein Einwanderungsland oder Nicht?"
So jetzt mal ganz langsam: historisch sind alle Bewohner Deutschlands mal von irgendwo hergekommen, aus Afrika, Asien, Nord- und Südeuropa. Also: schon heute sind 100% aller Deutschen "ausländischstämmig". Nur: bei fast allen hat sich das Herkunftsmerkmal nach und nach abgeschliffen, und der einende Charakter gemeinsamer Werte hat die Oberhand gewonnen. Dass ein Schimanski Urgroßeltern hatte, die vor 150 Jahren von Polen ins Ruhrgebiet eingewandert sind, ist heute nur noch von historischem Interesse.
Anders bei den Türken: auch in der 4. Generation steht die "Türkischstämmigkeit" im Vordergrund, gemeinsame Werte: Fehlanzeige. Sie leben und wohnen hier, verachten dennoch die autochthone Bevölkerung. Übrigens: die Schimanskis brachten auch eine eigene Sprache, Buchstaben und Vornamen mit. Davon ist heute nichts mehr zu erkennen.

Sie schreiben "Angst vor dem Unbekannten, dem Andersartigen, mag auch eine Rolle spielen." Ist es nicht vielmehr das Wohlbekannte, im Verhalten unserer türkischen Mitbürger, das hier die Skepsis schürt?
Geradezu absurd wird Ihre Argumentation am Ende des Beitrags: "Man denke nur daran wie betroffen gerade wir immer sind, wenn uns Länder wie Polen den Spiegel der Vergangenheit vorhalten, um damit in der Gegenwart zu punkten". Deutschland bekennt sich seit Jahrzehnten zu den Verbrechen der Nazidiktatur, und hat in vielfältiger Weise zumindest den Versuch unternommen, hierfür Kompensation zu leisten. Wenn Polen hier einen Spiegel hochhält, so kann ich mich darin zumindest nicht erkennen. Wenn Polen die Toten der Vergangenheit aufrechnet, um damit heute zu punkten so finde ich das degoutant und bin davon keineswegs betroffen.
Wenn die Türkei den Völkermord an der armenischen Bevölkerung in ähnlicher Weise behandeln würde, hätte sich das Land erheblichen Respekt verdient. Leugnung der Tatsachen und Strafverfolgung derjenigen, die diese Wahrheiten aussprechen hingegen diqualifiziert die Verantwortlichen.

Was hat die Aufnahme eines Staates in die EU mit Freunschaft zu tun?
Es wäre ja nicht auszudenken, wenn jeder nur seine Freunde berücksichtigt.
Aber zur Sache: Religionen sind Bestandteile der jeweiligen Kultur eines Staates. Beide Kulturen, Religion eingeschlossen, sind grundverschieden.
Glauben Sie allen Ernstes, dass die türkische Bevölkerung mit einem Eintritt in die EU ihre kulturellen Eigenschaften an der Garderobe abgäbe?
Oder soll das abendländische Europa seine Identität verändern zugunsten der Türkei?
Was aus "multikulturellem" Nebeneinander wird, kann man mittlerweile in vielen Städten Europas mit Besorgnis sehen.
Ein Türke wird niemals seine Identität zu Gunsten eines anderen Staates oder Staatengemeinschaft verleugnen oder gar wechseln. Das ist auch ganz normal.
Was spricht denn eine gepflegte Partnerschaft wie bisher-fast ohne Grenzen? Dabei fühlen sich doch alle wohl.
Das ist für die Menschen schon sehr viel, weil sie ihre Persönlichkeit nicht verbiegen müssen.

Ich muss noch etwas zufügen und zwar ein Zitat von
Erdogan (1998):
Die Demokratie ist nur der Zug,
auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind.
Die Moscheen sind unsere Kasernen,
die Minarette unsere Bajonette,
die Kuppeln unsere Helme und
die Gläubigen unsere Soldaten
Dieses Zitat spricht für sich.

Mete, ich finde Ihren Beitrag interessant. Ihre Argumentation trifft ins Schwarze. Die Türkei sollte sich wirklich nach Asien hin orientieren.
Ob allerdings Ihre Formulierung: „Die Zukunft liegt in Asien“ zutrifft, wage ich zu bezweifeln. In und für Asien gibt es viel zu tun, dort sind die neuen Märkte, doch nicht unter Ausschluss Europas, davon dürfen Sie getrost ausgehen.
Das Statement des Herrn Müller-Wachtendonk steht sicherlich nur für die Meinung des Plebiszit Deutschlands. Deutschlands Geschicke sind jedoch nicht vom Pöbel abhängig, sondern, Allah (Gott) sei gepriesen, von einer denkenden Intelligenzschicht, die sich hauptsächlich im wirtschaftlichen Segment etabliert hat.
Scholl Latour wird in wirklichen Fachkreisen inzwischen nur noch mitleidig belächelt. Als Experte für die Türkei wird er ganz sicher nicht gehandelt. Außerdem ist das eine einzige subjektive Meinung. Und Sarkozy ist nur ein Franzose ausländischer Herkunft. Vater Ungar, Mutter Griechin. Er steht ganz sicher nicht für die Meinung der Franzosen. Und was Strauß und Dregger damit zu tun haben sollen bleibt völlig verschlossen! Jemand offen und öffentlich abqualifizieren zu können, ist nicht unbedingt ein Verdienst. Alles recht unsachlich manchmal.

Der EU-Beitritt der Türkei hat sich spätestens mit dem Antritt von Sarkozy erledigt. Die Türkei sollte das einsehen und ihren Antrag stolz zurücknehmen. Sie sollte aber dann auch aus der Nato austreten. Die Türkei ist miltitärisch und wirtschaftlich die stärkste Kraft in ihrer Region, sie braucht noch nicht einmal die USA, diese hingegen brauchen die Türkei dringend als Aufmarschbasis. Die dermaßen kultur- und demokratiebeflissenen Europäer können dann sicherheitspolitisch sehen, wo sie bleiben, denn die Türkei hat keine Interessen an der Ostgrenze der EU. Auch könnte sie sich als islamisch geprägter Staat ohne Nato-Mitgliedschaft wesentlich besser mit ihren arabischen und kaukasischen Anrainern verständigen. Die Türkei war bis jetzt immer zu höflich, um diese Tatsachen der EU vor Augen zu führen. Einzig Joschka Fischer und Gerhard Schröder hatten die Wichtigkeit der Türkei als Partner erkannt. Die dumme Politik der Europäer geht in ihr Auge, nicht in das Auge der Türkei.

Rassismus ist es nicht allein, was oft zu den Meinungsbildern über die Türkei führt. Angst vor dem Unbekannten, dem Andersartigen, mag auch eine Rolle spielen. Besitzstandswahrung ist ja noch legitim, aber einem langjährigen Partner im Wirtschaftsbereich aber auch in der Außenpolitik die Hilfe zu verwehren, die er dringend braucht, in der Hoffnung ihn dadurch weiter ausgrenzen zu können, ist schändlich. Das ausgerechnet auf die religiöse Zugehörigkeit verwiesen wird, um damit zu dokumentieren, dass die Türkei nicht zu Europa gehört, grenzt an Schwachsinn. Wir Deutschen haben uns per Gesetz zur Religionsfreiheit bekannt. Dies Bekenntnis gipfelt nicht darin, dass wir akzeptieren, dass Türken kein Schweinefleisch essen, sondern darin, dass wir ihre Religion nicht abwerten und unsere über die ihre stellen. Akribisch wird hier zusammengetragen was gegen die Integration der Türkei nach Europa spricht, und schon von daher sind solche Meinungsbilder kein konstruktiver Beitrag. Man denke nur daran wie betroffen gerade wir immer sind, wenn uns Länder wie Polen den Spiegel der Vergangenheit vorhalten, um damit in der Gegenwart zu punkten. Die Reaktion: Empörung, Abwiegelung der eigenen Schuld und pauschale Diskriminierung.

Ich persönlich bin im Moment auch gegen einen Beitritt der Türkei. Dies jedoch an religiösen Standpunkten festzumachen ist absoluter Schwachsinn. Auch die Ausasge, die weitesten Teile der Türkei seien "unterentwickelt" halte ich für Nonsens. Die iegentlichen Probleme sind der ungelöste Zypernkonflikt, die Verfolgung der Kurden, Todesstrafe, Folter und eventuell die geographische Nähe zum Irak. (hierfür kann die Türkei allerdings wenig...)
Wenn die Türkei diese Probleme vernünftig löst, sehe ich keinerlei Probleme, die Türkei zu integrieren, ich sehe sogar ein großes Potenzial, da alle Türken, die ich kenne sehr geschäftstätig sind.

Viel zu viel spricht gegen die Aufnahme der Türkei nach Europa. Kulturell, politisch und hinsichtlich ihrer Mentalität sind die Türken leider nicht kompatibel zur EU. Wenigstens Frankreich hat den Mut das auszusprechen was die Merheit der EU-Bevölkerung ganz genauso sieht. Machen wir doch reinen Tisch mit der Türkei und bieten ihr eine vernünftige Alternative an. Nicht das die Türken sonst wieder beleidigt sind...

Hoffentlich bleibt Sarkozy bei seiner starren Haltung gegen einen Türkei-Beitritt. Wer die Ausbreitung des Islam in unserem Lande befürwortet (und damit ist ein Türkei-Beitritt unweigerlich verbunden), betreibt Selbstmord. Ich wundere mich immer wieder, wie wenig dies den Deutschen bewußt ist Unser Volk muß endlich den eigenen Systempolitikern die rote Karte zeigen.

Rassismus ist es nicht allein, was oft zu den Meinungsbildern über die Türkei führt. Angst vor dem Unbekannten, dem Andersartigen, mag auch eine Rolle spielen. Besitzstandswahrung ist ja noch legitim, aber einem langjährigen Partner im Wirtschaftsbereich aber auch in der Außenpolitik die Hilfe zu verwehren, die er dringend braucht, in der Hoffnung ihn dadurch weiter ausgrenzen zu können, ist schändlich. Das ausgerechnet auf die religiöse Zugehörigkeit verwiesen wird, um damit zu dokumentieren, dass die Türkei nicht zu Europa gehört, grenzt an Schwachsinn. Wir Deutschen haben uns per Gesetz zur Religionsfreiheit bekannt. Dies Bekenntnis gipfelt nicht darin, dass wir akzeptieren, dass Türken kein Schweinefleisch essen, sondern darin, dass wir ihre Religion nicht abwerten und unsere über die ihre stellen. Akribisch wird hier zusammengetragen was gegen die Integration der Türkei nach Europa spricht, und schon von daher sind solche Meinungsbilder kein konstruktiver Beitrag. Man denke nur daran wie betroffen gerade wir immer sind, wenn uns Länder wie Polen den Spiegel der Vergangenheit vorhalten, um damit in der Gegenwart zu punkten. Die Reaktion: Empörung, Abwiegelung der eigenen Schuld und pauschale Diskriminierung.

Ich bin ein türkischstämmiger Mitbürger in Deutschland, trage tagtäglich dem wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Erfolg Deutschlands bei; mein Vater hat dieses Land mit aufgebaut und so dankbar sind die Deutschen!
Deutschland ist ein Einwanderungsland, multikulturell und vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklungen werden in 20 Jahren über 30 MIllionen ausländischstämmige in Deutschland leben und davon die meisten Türken...so jetzt Frage ich Euch: Ist Deutschland ein Einwanderungsland oder Nicht?
Deutsche müssen realistischer werden und nicht den Kopf in den Sand stecken!
Europa ist ein krankes Kind ohne wirkliche Zukunftsperspektiven. Das Schauspiel in Brüssel zur EU-Verfassung zeigt wie verlogen und intollerant die Europäer sogar untereinander sind. Die eurp. Integration ist definitiv gescheitert, aber Merkel hat es als einen Erfolg dargestellt. das ist ein Betrug an die deutsche Gesellschaft.
Die Zukunft liegt nicht in Europa, sondern in Asien, deswegen auch ich bin gegen den EU-Beitritt der Türkei in die EU! Es wäre so schade einem Land wie die der Türkei mit seiner Potenzialen einer kranken Union beizutreten!

Wenn man "den Europäern" eh nicht trauen kann, wie Sie schreiben, warum wollen Sie denn dann ach so sehr dazu gehören? Sie müssten doch eigentlich froh sein, aus diesem Bund der Verlogenen herausgehalten zu werden.
Vielleicht sollten die Türken eher mal ihren Rechtsstaat auf Vordermann bringen anstatt Massenmorde zu leugnen, reaktionäre Nationalisten zu fördern, zu foltern oder harmlose Steinesammler und knutschende Teenager zu inhaftieren.
Die Türkei zeigt leider tagtäglich wieso sie nicht reif ist für Europa. Und Europa braucht kein Land, das nur seine uneuropäischen Normen oktroyieren will. Da haben wir mit Polen leider schon eine taube Nuss im Körbchen.

Gott sei Dank, ist die arabische und türkische Welt unzufrieden mit Europa. Etwas besseres kann uns kaum passieren. Wir sind verantwortlich für unser eigenes Wohlbefinden und nicht für das Wohlbefinden der anderen.
Warum stellen Sie nicht etwas eigenes auf die Beine, statt sich laufend die Köpfe einzuschlagen? Jeder ist zuerstmal für sich selbst verantwortlich. Wenn Sie gezeigt haben, dass Sie das auch können, sind Sie hier willkommen.

... wäre ja mal toll, wenn alle deutschen Politiker sich mal nach der Mehrheit der öffentlichen Meinung richten würden. Neben den westlich orientierten Ballungszentren der Türkei kann man große Teile des Landes durchaus als "dritte Welt" bezeichnen. Es gibt dort Regionen, wo fließend Wasser, Elektrizität, Telefon und ärztliche Versorgung Luxus sind. Das kann jeder nachprüfen. Ich möchte mit meinen Steuergeldern diese Regionen nicht finanzieren. Dieses Land hat in der EU in den nächsten Jahrzehnten nichts verloren.

So sollte es auch sein. Partnerschaft ja, aber ein zunehmend islamistisches Land in der EU nein danke. Da wäre Zwillingspolen noch harmlos im Gegensatz was dann auf uns zukäme.

Auch wenn sich alle Türken wieder beleidigt fühlen, aber die Türkei braucht noch Zeit für ihren EU Beitritt und sollte diese auch nutzen!
Zum Beispiel zum Angleichen der Gesetze. Ich lebe seit fast einem Jahr in der Türkei, es ist aber nicht möglich in dieser Zeit eine Arbeitsgenehmigung zu bekommen!
Von meinem (ehemaligen) Arbeitgeber musste ich mir dazu noch vorwerfen lassen, es ist meine Schuld, wenn sich das zugehörige Ministerium nicht regt!
Auf der anderen Seite will doch die Türkei und speziell die Türkische Regierung gar keinen EU-Beitritt! Man tut das mindest-notwendige, dass man seine Glaubwürdigkeit nicht verliert, wartet aber nur auf Negative Aüßerungen von der anderen Seite um sich dann zu beschweren!
Thomas Keller
Istanbul

Bravo Herr Sarkozy!
Endlich ein Politiker, der sein Wahlversprechen hält.
Warum gibt es diese EU Verdrossenheit in Europa? Vor allem, weil Politiker wie Sarkozy fehlen. Man versucht hinter dem Rücken und gegen den Willen der Bürger Ziele durchzusetzen, die diese nicht wollen. Auch die Presse trägt Schuld daran. Sie vermeidet, Probleme anzusprechen und Dinge beim Namen zu nennen.
Am Sonntag wurde der Ludwig-Börne Preis verliehen. In Frankfurt, in der Paulskirche! Warum hat die FAZ die Laudatio von Herrn Markwort nicht auf der ersten Seite veröffentlicht?

Da bin ich in höchstem Maße enttäuscht. Da kommt doch die genetische also ungarische Vergangenheit mit Hass auf die Türken noch durch. Nun habe ich meine Meinung über Sarkozy geändert. Er ist für mich kein würdiger Nachfolger für die großen Franzosenpräsidenten der Kriegs-und Nachkriegszeit bis in die Gegenwart. Sarkozy ist nunmehr für mich ein (tatsächlich) kleiner GERNEGROSS)

Merkel ist gegen die Aufnahme der Türkei in die EU, macht aber weiter als wäre noch Rot-Grün an der Regierung. Sarkozy ist für sein klares Profil zu danken. Die endlosen Verhandlungen mit der Türkei binden Personal und kosten Geld. Solange die Türkei die Besatzungstruppen von Zypern nicht abzieht, gibt es nichts zu verhandeln. Es ist einigermaßen absurd mit einem Land über Partnerschaft zu verhandeln, das versucht, EU-Gebiete zu anektieren.

Europa macht sich lächerlich in der Welt. Wer kann Europäern noch trauen?? Gestern so heute so:))
All dieses Spielchen bleiben von der Weltöffentlichkeit vor allem von der islamischen Welt sicherlich nicht unbeobachtet. Die Kritiker werden sagen: "na seht doch, was die Europäer mit der Türkei spielen, wir wussten doch immer, den Europäern kan man nicht über den Weg trauen", etc.
Liebe Freunde, Europa muss endlich eine Politik des Vertrauens und Zuverlässigkeit präsentieren, ansonsten wird Sie weder von der islamischen Welt noch von anderen als vertrauenswürdiger Partner akzeptiert werden.
Jedenfalls gebe ich z.ZT Sarko & CO ein Armutszeugnis aus, dieser verrückte Franzose spielt mit der Zukunft aller Europäer, dazu hat keiner das Recht!
Ich stelle mir ein tollerantes, weltoffenes Europa, keinen christlichen Club!
Gute Nacht Europa!
P.S. die Sonne geht erst im Osten auf!

....alles ist im Betreff....Und jetz, Ja zu ein Kerneuropa....!

Wenigstens ein gewählter Vertreter gibt uns Hoffnung, dass sich nicht weiter willkürlich über den Willen der europäischen Wähler hinweggesetzt wird.
Wie es scheint, haben die restlichen Regierungen Europas aber auch gar nichts aus dem Polen-Desaster gelernt: die Türkei würde in einer zukünftigen EU bald das bevölkerungsreichste und damit abstimmungsmächtigste Land sein;
Und wenn Männer vom Schlage Gül anfangen Ihre Interessen durchzusetzen, erscheinen die Kaczynski-Zwillinge dagegen schnell wie Hanni und Nanni. Die Frage, wer die Kosten zu tragen hätte, hat nicht einmal rhetorischen Wert.
Die Türkei in eine stabilisierende, privilegierte Partnerschaft mit der EU einzubinden und so vor ihren inneren Tendenzen der Islamisierung zu schützen ist absolut erstrebenswert.
Aber als nicht nur geographisch, sondern kulturell, sozial und religiös zutiefst orientalisches Land sollte sie nicht als Vollmitglied über die Geschicke der EU entscheiden dürfen.
Ich hoffe, im nächsten Wahlkampf traut sich endlich eine Partei, dies auch bei uns zu thematisieren und so ein eindeutiges Mandat zu erhalten.

......und keine leeren Versprechungen wie durch Kohl u.a.
Man stelle sich vor, Deutschland, England oder Spanien o.a. kämen auf die Idee, eine Mitgliedschaft bei einer islamistisch geprägten Vereinigung "Vorderasien" zu beantragen. Eine undenkbare Vorstellung.