Wladimir Putin

Gemeinsame Ziele und Werte

Wir sind bereit, auf die Europäische Union so weit wie möglich zuzugehen, wenn diese uns auf halber Strecke entgegenkommt: Der Kreml fordert ein neues Partnerschaftsabkommen mit der EU. Von Wladimir Putin.

Lesermeinungen zum Beitrag

26. März 2007 14:11

Putin

franz Ujvar (ujvar)

Mit welchem Recht erwarten wir, dass Moskau uns besser behandeln sollte als das eigene Land, seine Völker und (freien) Bürger ?

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25. März 2007 15:49

Schon Peter der Große.........

wolf haupricht (emilgilels)

......hatte bereits den durch Fortschritt erzielten Wohlstand und mehr der westlich gelegenen Länder erkannt und hat als Zimmermann in Holland inkognito gearbeitet, um noch mehr zu lernen. So etwas ist nachahmenswert. Davon hatte Rußland lange profitiert.
Wenn Putin von "aufkeimender Demokratie" gesprochen hat, kann er nur sein eigenes Land im Blickwinkel gehabt haben.
Deswegen sind Gespräche immer besser als Drohgebärden u.ä. einzunehmen.
Nehmen wir ihn doch beim Wort. Nur wer wagt gewinnt.
Auf geht´s.

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25. März 2007 14:05

Wo er Recht hat...

Bernd Mertens (RhenusFluvius)

Die europäische Idee von Rechtstattlichkeit, Demokratie, Wertegemeinschaft hat eine starke Ausstrahlung.
Rußland war immer ein europäisches Land, das, und Putins Rede zeigt es, sich diesen Werten und dieser Kultur verpflichtet fühlt. Seine Rede zeigt die Basis für eine gemeinsame Politik.

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25. März 2007 12:18

Hält er alle für dumm?

Nazim Abdullayev (Zitronenblatt)

Das sind nette Glückwunsche, aber die Zusammenarbeit kann nur auf einem vertrauensvollen Basis bestehen, wenn alle Parteien sich an gleiche rechtliche und politische Standarten messen. Dies tut Russland allerdings nicht. Weder bei Minderheitenrechten (z.B. Tschetschenien), noch bei redlicher wirtschaftlichen Geschäftsführung.

Natürlich möchte Putin keine gemeinsame Institutionen haben: die würden ihn in die Pflicht und Verantwortung ziehen. Die Kontrolle möchte er nur für sich behalten. Und falls es sich nicht nach seine Vorstellung entwickelt, dann stehen wohl internationales Terrorismus, Drogenhandel Verbreitung von Massenvernichtungswaffen und sonstige Themen auf dem Spiel. Soweit zu nationalen Interessen.

Und dass der Großteil der russischen Bevölkerung immernoch am Hunger und Armut leidet, brauchen wir hier in Europa nicht zu wissen.

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