2003: Powell im UN-Sicherheitsrat

2003 sprach der frühere amerikanische Außenminister Powell vor dem UN-Sicherheitsrat über angebliche irakische Massenvernichtungswaffen. Nun hat er diesen Auftritt bedauert: „Es gab Leute beim Geheimdienst, die zu der Zeit wußten, daß einige der Quellen nicht verläßlich waren.“

Lesermeinungen zum Beitrag

09. September 2005 21:15
Leitartikel vorige Woche  
Sven Mueller (versmuellen)

Und die FAZ bringt einen Leitartikel, der vorschlaegt, die USA moegen sich doch wieder mehr um ihr 'Hhinterland' bemuehen ...

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09. September 2005 19:11
Powell: „Schandfleck meiner Karriere”  
Klaus-Henning Bähr (henning_baehr)

Die späte und moderate öffentliche Reue ist besser als das Beharren auf einem als falsch erkannten Standpunkt. Von einem Mann wie Powell hätte ich allerdings erwartet, dass er die volle Verantwortung für seine Fehleinschätzungen und seine falsche Loyalität gegenüber dem Präsidenten übernimmt und sich nicht wie ein drittklassiger Karrierist damit harausredet, falsch informiert worden zu sein!

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09. September 2005 11:30
Powells Schandfleck  
Wolfgang Spiecker (doc.ws)

Wer hätte das gedacht !
Ein Schandfleck ? Dank ihm ist die Welt im Krieg.

Seine Kinder / Enkel müssen wohl nicht an die Front ?

Es wundert ja nun niemanden mehr, daß Politiker es mit Wahrheit nicht so ganz genau nehmen. Daß eine Supermacht aber die ganze Welt belügt, um einen Krieg anzuzetteln - die Erklärung von "Hrn. Powell" kommt zuspät.

Wielange brauchen Bush und Amerika noch ?

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