Dschihad im Netz

EU-Staaten stellen Terror-Aufrufe im Internet unter Strafe

Der Aufruf, die Anwerbung und die Ausbildung zu Terroranschlägen sollen künftig in allen EU-Ländern unter Strafe stehen. Auf den ersten Blick erscheint dies als selbstverständlich. Die Einigung der Justizminister nimmt aber besonders solche Taten im Internet ins Visier.

Lesermeinungen zum Beitrag

21. April 2008 11:58

In welchem Land sich der Server befindet, ist jetzt nicht mehr relevant

thomas schulz (peanutbutter)

Es reicht nun aus, daß sich der Verfasser im Einzugsgebiet der EU aufhält, um sich strafbar zu machen. Es gab schon immer schwere Straftaten, wo der Tatort keine Rolle für die Strafwürdigkeit bzw. Zuständigkeit spielen. Jetzt wurde dieser Katalog erweitert und das in allen EU Ländern. Filesharing fällt (bisher) nicht darunter.

Diese Lesermeinung bewerten Belanglos Lesenswert
18. April 2008 16:55

Politiker sind echte Arschgeigen...

A C (papaleo2000)

Es zeigt sich einmal mehr, dass unsere "Volksvertreter" Null-Ahnung vom Internet haben. Die meisten Islamisten-Server werden mit Sicherheit im EU-Ausland gehostet, genauso wie die meisten File-Sahring-Server.
Ist nicht so schlimm, man kann ja Nachhilfeunterricht im Internet geben. Somit kann man sich einen netten Nebenverdienst erarbeiten.
Hey, Sie Herr Schäuble: Wissen Sie inzwischen was ein Browser ist? Wenn "JA" dann haben Sie Stufe des Internet-Deppen überstanden. Herzlichen Glückwunsch.

Diese Lesermeinung bewerten Belanglos Lesenswert
1 - 2 von 2 Lesermeinungen
Suche in Beitrag Lesername oder Login
Datum bis
FAZ.NET Suchhilfe
F.A.Z.-Archiv Profisuche