Erst in derartigen Gesprächen wird einem bewußt, wo wir in Europa stehen.
Was mich allerdings besorgt macht, ist die Entwicklung bestimmter Preissektoren, wie Mieten, Lebensmittel, Gesundheit.
Mir ist ein Fall in guter Erinnerung, wo eine Mitarbeiterin über 45 Jahre berufstätig viel verdient hat, fleißig in die Rentenversicherung ohne Ausfallzeiten einzahlte und mit Eintritt in die Rente (mit 63 Jahren) mit 1.300,00 € auskommen soll. Und das bei einer Miete von 610,00 € insgesamt. Das sind rd. 44 v.H. die gebunden sind.
Hier liegt ein Problem, das der Lösung bedarf.
(Andererseits ist mir ein Fall bekannt, wo jemand mit Hartz IV mit allen Leistungen wie Miete auf rd. 1.200,00 € kommt, ohne je richtig gearbeitet zu haben. Auch das ist Wirklichkeit in Europa.)
W. Amadeus
Jetzt wissen wir auch, warum es die EU gibt:
Zum Erheben und Verwalten von Statistiken u.ä.
Diese Mammutinstitution verschlingt für Verwaltung und Ausdenken von Einschränkungen nationaler Zuständigkeiten unsere sauer verdientes Geld.
Angeblich sollen sogar Millionenkonten existieren, deren Verbleib sich im Nichts aufgelöst hätten.
Aber zum Thema: Wenn sich die EU obiges leistet, kann es doch so schlecht um die Bürger nicht stehen.
Die europäischen Länder gehören sicherlich zu denjenigen Regionen, die durch Arbeit, Produktion und Handel zu den priviligierten Staaten in der Welt gehören!
Was sollen erst Regionen in weiten Teilen Asiens einschl. Indien, Afrika oder Südamerika empfinden, wenn diese unser Jammern hören. Diese Bereiche gehören zu den ärmsten überhaupt, wenn sogar die Kindersterblichkeit dort zunimmt. Ohne Zweifel ist durch das Zusammenwachsen Europas auch in den bisher ärmeren Regionen im Süden oder Osten der Aufschwung mit mehr Wohlstand verbunden. Wo ist die soziale Sicherung so ausgeprägt wie hier?
Jüngst habe ich mit jungen Leuten aus Russland und der Ukraine mich ausgetauscht. Die können z.B. nicht verstehen, daß besonders DE als reiches Land so wenig junge Leute aus diesen Ländern zwecks Arbeit aufnimmt!
Tja, die Inder wissen von sich selbst, daß sie die klügsten überhaupt sind.
Und wer wollte das ernsthaft bestreiten. Indische Verhältnisse hier in E - da flögen wohl selbst im revolutionsresistenten D die Pflastersteine. Es ist also ein Ausweis höchster Klugheit, daß sie das in Indien nicht tun.
Jedenfalls bisher nicht.
Es ist offensichtlich und offenkündig, was im Aufsatz steht. Es ist bedauerlich, daß einige es leugnen. Die Fragen: (1) Was ist die Ursache, (2) Was kann man dagegen tun.
Wenn Preise wegen des technischen Fortschritts steigen (Argument der SPD und CDU/CSU für höhere Gesundheitspreise), dann lieber kein Fortschritt, dann lieber technischer Rückschritt. Wenn es wegen der Globalisierung (Argument der Friedmanisten) uns schlechter geht, dann lieber keine Globalisierung, lieber machen wir die Grenzen dicht.
Wenn wir Lebensqualität im wesentlichen als materielle Wohlfahrt begreifen, und das tun die meisten zweifellos, dann fragt sich doch, wessen Lebensqualität in Gefahr ist.
Zwei Faktoren drehen immer schneller die Welt: Kommunikation und Transport. Die daraus folgende Buntheit und Vielfalt verändern das Bewußtsein dramatisch. Moral und Ethik werden neu definiert (das heißt eigentlich, die bisherigen Vorstellungen davon verschwinden). Es ist nur noch ein kleiner Schritt zu den Konsequenzen der Erkenntnis, daß die Menschen nicht gleich sind. Nämlich, daß sie in einer Wettbewerbsgesellschaft keinerlei Anspruch auf irgendwas haben, was mit dem Wort 'gleich' zu tun hat. 'Die Würde des Menschen' gibt es nicht. Das war zwar schon immer so, der moralische Kanon hat jedoch versucht, das zu überdecken und zu korrigieren. Die Frage ist, wohin soll die Evolution. Die spannende Frage ist, löst der 'Markt' das offenkundige Problem? Und wie sieht die Lösung aus? Ist es die 'Endlösung', oder 'tunneln' wir in neue Dimension von Wahrnehmung? Oder gibt es gar kein Problem? Wer hat denn recht in diesem Thread: die, die behaupten, daß die 'Lebensqualität' auf einem historischen Höchststand ist (in D), oder die anderen, die auswandern wollen.
Europas Lebensqualität- wie sieht die Qualität aus?
Die Antwort erhielt ich heute in meiner lokalen Tageszeitung. Preistreiber Staat:
Erkelenz erhöht die Gebühren für Erd und Urnenbestattung:
Reihengrab 1230 Euro bisher 536 Euro
Urnenreihengrab 900 Euro bisher 194 Euro
anonymes Erdgrab 1350 Euro bisher 792 Euro
anonymes Urnengrab 780 Euro bisher 245 Euro
Diese Form von Preiserhöhung oder Lohnerhöhung sollte sich die Privatwirtschaft oder der Arbeitnehmer erlauben –Der Staat fragt nicht er profitiert egal wie .Mit einem derart rücksichtslosen Staat kann man keinen Erfolg haben aber man muß jetzt auch noch „Angst vor dem Sterben haben“
Walter Wasilewski
Indiens Wirtschaftsexperten haben längst bei der EU moniert, dass die europäische Bevölkerung schon lange hätte darauf vorbereitet werden müssen, dass Europa nicht mehr länger zu den Hochlohnländern gehören wird.
Der wirtschaftliche Einfluss Europas nimmt immer weiter ab und wird in 20 Jahren fast gänzlich versiegen.
Das Verhalten der europäischen Regierungen sei verantwortungslos gegenüber ihren Bürgern. Zwar hätte sich Europa besser als die US-Wirtschaft entwickelt, aber es würde nicht ausreichen, diesen Prozess zu stoppen.
Aller Aktionismus der deutschen Regierung sind verzweifelte Versuche die Vorbereitungen schleichend zu manifestieren. Sie verteilen den letzten Rest des Volksvermögen per Gesetz an die Hochfinanz, um hinterher das Versagen des Systems vortäuschen zu können.
Für diese Erkenntnisse brauchen wir eigentlich keine EU-Experten.
Vom Geld dieser Experten können andere Menschen lange Leben.
Wasilewski, keine Ahnung in welchem Land Sie leben, aber in dem Deutschland, das ich kenne,geniessen die allermeisten eine extrem hohe Lebensqualität und die meisten sind doch eher mit der Auswahl ihres nächsten Urlaubsziels als mit der der nächsten Suppenküche beschäftigt.
Dieser Bericht klingt doch mal wieder sehr dramatisierend. Klar muss man aufpassen, dass jetzt auch schwächere soziale Schichten vom Aufschwung profitieren und die Gegensätze nicht stärker werden. Aber generell geht es den Deutschen heute sehr sehr gut.
Meine Eltern haben zu nach dem Wirtschaftswunder studiert, aber im Vergleich zu dem, was meine Generation hat, muss man ihre Lebensumstände damals schon als wirkliche Armut bezeichnen. Die heutige Generation Westeuropäer und die Deutschen im Speziellen erfreuen sich einer Lebensqualität, die geographisch und historisch unerreicht ist. Und ich denke nicht, dass sich das wirklich ändert
Die Europaeische Union ist eine Erscheinung die es so noch nie in der Geschichte gegeben hat. Die friedliche Vereinigung Europaeischer Staaten, doch zu wessen vorteil?
Fakt ist, uns Europaeren wurden viele Tore geschaffen, wir muessen sie nur noch oeffnen. Die Moeglichkeiten sind unbegrenzt, wir muessen sie nur ergreifen.
Das ist das Problem, da man sich in seinem eigenen Land unterdrueckt fuehlt nimmt man seine chancen garnichtmehr wahr.
Die kommenden Generationen muessen anders erzogen werden als die meine. Es werden immer nur grenzen aufgezeigt, stattdessen werden unsere Freiheiten verschwiegen.
Am Ende ist jeder fuer sich selbst, bzw fuer seine Familie verantwortlich; und diese Verantwortung muss man erkennen um fuer sich selbst das beste moeglich zu machen.
Kein zweifel das die Politik ignorant und generell anders orientiert ist als die Bevoelkerung... aber ist es nicht so, dass nur wenige Europaeer Europa gestallten?
Die Welt in der wir aufgewachsen sind hatte ganz andere Probleme als die, mit denen wir jetzt konfrontiert werden.
Die Weltanschauung muss sich mit der Welt aendern, und bevor wir das nicht begreifen koennen wir auch keine neuen Perspektiven erkennen.
Die sogenannten Eyperten müssen sich immer wieder ins rechte Licht stellen indem sie Negativschlagzeilen verbreiten, die den jammernden Sozialpolitikern recht sind, aber ansonsten falsch sind.
Wenn man Europa vor 10 oder mehr Jahren betrachtet kann einer kaum behaupten, dass es den Personen oder Familien schlechter geht. Offensichtlich wissen die Experten gar nicht mehr wie es den über 370 Mill Bewohnern der EU15 bzw. den über 460 Mill Bewohnern der EU 25 früher ging. Wenn man die Politiker und Experten hört muß es ja früher besser gewesen sein.
Was richtig ist wird und wurde von den Politikern nie gesagt, dass der Wettbewerb bei einem offenen Markt größer wird und es für Deutschland schwieriger wird, da ja die fast 300 Mill außerhalb Deutschland auch ihren Lebensstandart steigern wollen. Die Unterschiede zu anderen Ländern waren früher größer aber insgesamt geht es den Familien und Personen in der heutigen EU viel besser - manchmal muß man aber anstrengen, da die übrigen sich auch bemühen.
Ich lese hier in dem Kommentaren, die Lebensqualität sei kaum noch vorhanden. So ein Quatsch. Natürlich verdient ein Unternehmer mehr als sein Angestellter. Das muss so sein, das ist normal in einer Marktwirtschaft.
andere sein, als bislang.
Weg von der erdrückenden Staatsfürsorge, die den Menschen Initiative und damit Mut und Ehre nimmt.
Hin zu Eigenverantwortung und deren Förderung - das einzige, was dem Staat erlaubt sein darf.
Weitere Regulierung wird den verhängnisvollen Trend beschleunigen.
Die einen werden sich alimentieren lassen.
Die anderen gehen weg, weil sie die Kosten dafür nicht mehr aufbringen wollen und können.
Am Ende siegt der Sozialismus - wieder im Chaos.
Niemandem wird am Ende gedient sein.
Dies den nicht nur körperlich verfetteten Europäern nahe zu bringen, dürfte erst möglich sein, wenn die Kathastrophe unübersehbar ist.
Europas Lebensqualität in ernster Gefahr ?
Donnerwetter, die Politik hat es doch schon bemerkt!
In Politik und Medienpolitik betreibt man seit Jahren mit dem Zauberwort Arbeitsplätze sichern Sozialabbau, Lohnkürzungen, Profit wird erzielt indem Firmen auf Gewinngetrimmt werden, dann verkauft und der Nächste steigert wieder durch Entlassungen weitere Kürzungen und verkauft dann weiter. Alles mit Willen und Zustimmungen der Politik.
Familien verarmen, die Gewalt von Wirtschaft und Politik spiegelt sich in der gewaltbereiten Bevölkerung wieder. Neu entstehende Suppenküchen waren und sind die Meldungen. Die Lebensqualität ist nicht in Gefahr, sie ist kaum noch vorhanden. Kinderarmut weniger Kinder schlechte Schulen nicht erst seit heute. Reichtum auf Kosten einer größeren Armut .Christliches Abendland !
Walter Wasilewski