Merkel und Putin: Russland entfernt sich von der EU

EU-Russland-Gipfel

Anfang für einen neuen Realismus

Spezial Bei aller Verbindlichkeit - Kanzlerin Merkel konnte beim Gipfeltreffen in Samara die Kluft gegenüber dem russischen Präsidenten nicht einmal mehr verschweigen. Putins Unverstelltheit zeigt das Wesen der wiedererstandenen Macht im Osten. Berthold Kohler kommentiert.

Lesermeinungen zum Beitrag

28. Mai 2007 18:10

EU -Rußlandgipfel

Witold Burker (wburker)

Es kommt die Zeit wenn EU beweisen muß ob sie wirklich "unum in pluribus" sei. Man muß doch beachten, daß die russische Diplomatie- wie die Geschichte zeigt- gehört althergebracht den besten Diplomationen der Welt.
Kann das EU beweisen und die Kräfteprobe zu überdauern? Das ist ein großes Dilemma !

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21. Mai 2007 22:28

Neuer Realismus ?

Uwe Kaufmann (moonland)

Der Beitrag Berthold Kohlers zeugt von großem Unwissen. Ich verstehe durch persönliches Erleben mehr davon. Wieso wird Putin bei uns so einseitig dämonisiert ? Er unterdrücke die Opposition, heißt es, ihm sei an einer Spaltung der EU gelegen ect. ect. ? Nicht ein positiver Kommentar. Das ist eine völlige Verzerrung der Realitäten ! Putin sucht den besten Weg zwischen EU und China unter Wahrung russ. Interessen.
Ein reorganisiertes Russland ist tausendmal besser als ein Krisen-Brei aus mafiös-diktatorischen, im Chaos versinkenden Kleinstaaten zwischen Ostsee und Pazifik, der uns zum Krisenherd im Nahen Osten gerade noch fehlt.
Diese "Opposition", das sind nicht automatisch "DIE GUTEN", bloß weil sie gegen den frei gewählten Präsidenten demonstrieren, sondern eine sonderbare Melange aus Möchtegern-Reformern, Alt-Sowjets und manch merkwürdigem Sowjet-Promi, der reisen durfte und manches Privileg genoss, als das Volk in Armut lebte - wie der sich aufblasende Kasparow. Nicht Schelte der deutschen EU-Kanzlerin, sondern Unterstützung Putins bei der Stabilisierung des Landes, wie G. Schröder das tut, ist Sache. Russland ist heute frei wie es NIE war ! Die Russen reisen, leben und arbeiten endlich nach eigener Facon-und das ist gut so !

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19. Mai 2007 09:47

endlich zussamenn

marek krawczyk (marekpolen)

EU hat endlich kapiert dass Polen kriegt gegen Russland weil Russland ist nicht mehr als WILD-ASIEN-LAND. keine Demokratie, keine wirtschaft einfach oil aus Erde kriegen und verkaufen- so kann auch Zambezi, Madagaskar usw. und Putin war, ist und bleibt KGB-Agent. So soll man Die russische Politik verstehen. Jetzt in Polen gibt Krieg um alle postkomunisten an seite stellen, wir wollen keine Agenten bei Regirung haben. Polen ist kein bosse Land, Polen representirt EU Inetresse uberall dort, wo andere Lander haben Angst sprechen wie Sache schaut aus (unsere ziwlingbruder haben einfach Eier -lol ). Also vielen Dank fuer Merkel und Deutsche und rest EU. Jetz wir sind zussammen. Endlich.

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19. Mai 2007 07:41

EU vs. Russland

Patrick Kaiser (papaka)

Diplomatie und gemeinsame Interessen sind immer sehr zu begrüßen. Jedoch sollte sich die EU auch mit Ausweichstrategien beschäftigen, falls sich die gegenseitigen Beziehungen zwischen der EU und Russland noch weiter abkühlen sollten. Vor allem sollten die EU und in erster Linie auch Deutschland darüber nachdenken, wie sie sich ein Stück weit aus der Abhängigkeit im Energiesektor von Russland befreien können.
Meiner Meinung nach, hat sich auf diesem Felde unser alter Bundeskanzler Herr Schröder den Russen zu sehr angenähert und Deutschland somit zumindest mittelfristig an Russland gebunden.
Es bleibt zu hoffen, dass sich die Beziehungen wieder verbessern und Russland nach der Wahl eines neuen Präsidenten wieder kooperativer und weitsichtiger wird.

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19. Mai 2007 07:34

Relativ

Norbert Brand (Jirmejahu)

Daß es in vielen Staaten nicht zum Besten mit den Menschenrechten steht, läßt sich kaum bestreiten. Warum kümmern wir uns aber immer um die Anderen?

Jeder Mensch hat ein Recht auf gerecht bezahlte Arbeit. Was ist mit unseren 4 Mio. Arbeitslosen, 200.000 Auswanderern und allen, deren Vollzeit-Jobs in "arbeitsplatzschaffende" Teilzeit- und 400 €-Jobs umgewandelt wurden?

Was vertritt eigentlich der US-Bürger Kasparow - die national-bolschewikischen "Regimekritiker", von denen gelegentlich einige hundert Randale machen? Hooligans haben wir auch, nur lassen die den politischen Mantel gleich weg, bzw. werden von US-Provokationsunternehmen nicht gekauft. (Diese Unternehmen gibts wirklich.)

Da gäbe es noch viel mehr anzumerken. Z. B:, daß ein 100.000 köpfiger Beamtenapparat nicht in der Lage ist, ein Dutzend RAF-Schwerstverbrecher korrekt abzuurteilen, beste Beziehungen zu einem mittelaterlich-feudalistischen Saudi Arabien gepflogen werden ...

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18. Mai 2007 23:59

da zeigt sich denn, wes Geistes Kind er ist:

Angelika Fritz (MyDocAngel)

wie Putin-Freund Alt - Bundeskanzler Schröder, denn Putin hat seine Haltung zu Menschenrechten nie verändert.
Konnte Schröder von Putin "geschmiert" werden?

Warum schickt Frau Merkel eigentlich nicht den Koalitionspartner SPD mit Sonderbotschafter Schröder nach Moskau? Dann müsste der wohl Farbe bekennen...odrrrr?

Ist es eigentlich Beihilfe zur Verletzung der Menschenrechte, wenn ein Regierungschef im Gegensatz zu Merkel wegschaut und sich nach Ende seiner Amtszeit auch noch in der Gazprom mit Sitz in der Schweiz - ausgerechnet dort - anstellen und bezahlen lässt?

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18. Mai 2007 22:56

Bravo Putin!

Meut Hässler (Haesller)

Was denkt sich Fr. Merkel eigentlich? Wer sperrt alle Linken ein vor dem G8-Gipfel? Und wieso hat Russland nicht das selbe Recht?

Verdrehte Tatsachen und Heuchlerei!

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18. Mai 2007 21:47

Kommentar Kohler

joachim burkart (fazburri)

Sehr gut - und ein Bravo für Frau Merkel!
J. Burkart

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18. Mai 2007 18:13

Deo Gratias...

Hayri Ergun (DrErgun)

Man kann nur Gott sei Dank sagen, dass sich die Parteien für ein neues Partnerschaftsabkommen zwischen der Europäischen Union und Russland zusammentreffen.

Man sieht, dass man heutzutage durch gegenseitige Dialoge viele Probleme lösen und viel Aerger sparen kann.

Unterdessen sollte die Intention der Gegner Putins, in Samara zu demonstrieren, vielleicht als Recht auf Mitbestimmung verstanden werden.

Dr. H. Ergun
PD

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