es um Öl geht um den eigenen dekadenten Lebenstil zu "verteidigen" ist jedes militärische Mittel recht. Wenn es um das Überleben von hilflosen notleidenden Menschen geht, dann wird Ohnmacht und Tatenlosigkeit repräsentiert und demonstriert! ... und dabei sind wir es, die mit unserem umweltzerstötrenden und lebensverachtenden Handeln und Wirtschaften in letzter Konsequenz dafür verantwortlich sind, dass diese Menschen durch ein 240 Stundenkilometer schnelles "Raiermesser" ihrer kärglichen Lebensgrundlagen beraubt worden sind. Ich verachte militärische Gewalt ... aber wenn sie überhaupt irgendwo gerechtfertigt sein könnte, dann wenn es ohne wenn und aber und Ideologieverblendung um existentielle Hilfe für Notleidende geht. Was spricht dagegen, mit durch Militäverbänden gesicherten Hilfskonvois, einfach in das Land hineinzufahren und dort ungefragt die notwendige Hilfe zu leisten? Oder isr das zu einfach und wird den komplexen Zusammenhängen der globalisierten Welt nicht gerecht? Aber wahrscheinlch kann und darf man das Leben der eigenen Soldaten nur dann auf´s Spiel setzen wenn man auch einen Nutzen davon hat! Ansonsten wären es ja nur "niedere Beweggrünge" die sich nicht rechtfertigen lassen!
Die EU ? Wer ist das ! Dies uneinige Gesellschaft soll helfen oder drohen. Das ist doch eine Lachnummer. Das jetzt wieder an der Front der Liebensweitigkeit stehende China hat doch diese Menschenverachter immer unterstützt Warum fordert man diese nicht auf zur Beendigung dieser Genozide. Nein warum auch nur da ist ja nicht zu holen, da gibt kein Wellness, kein Öl usw. usw. FAZ vom 13.06.2008, Stefan Dietrich, ich hätte eigentlich die Überschrift "Beschämend" erwartet. Aber Sie müssen sich ja auch entsprechend anpassen. Der Herr Köhler empfängt den Dailai Lama nicht weil er halt es sich nicht mit der Partei des Friedens überwerfen will. Er möchte ja aus Freude weil er so beliebt ist noch einmal 5 Jahre dieses Land repräsentieren oder wie man das nennen könnte. Aber wer nach den schlimmen Erfahrungen aus der Geschichte dieses Landes nichts gelernt hat und mit den rotlackieren Faschisten wieder ins Bett geht von wem sollte man eigentlich den Einsatz für Menschen erwarten. China redet mit den Tibetern! Köstlich und alles nur Verdummung. Aber der unglaubliche Reibach den man dort machen kann auf Kosten der Umwelt und der Menschen überdeckt alles. Spitzenhemd produzieren für 50 Euro-Cent und hier verkaufen vür 40 Euro das ist alles.
Was sich die "Internationale Gemeinschaft" hier leistet, ist an Lächerlichkeit nicht mehr zu überbieten und die UNO beweist einmal mehr, dass sie nicht in der Lage ist, etwas zu bewirken. Ich kann es einfach nicht fassen, dass man mit betroffener Miene das Geschehen beobachtet und nichts weiter tut als Hilfsgüter bereitzustellen - die müssen schließlich auch dort angelagen, wo sie gebraucht werden, sonst wird deren Zweck ad absurdum geführt. Sanktionen gegen Burma? Verweigerung der Annahme von burmesischen Energieerzeugniss durch enentsprechende Abnehmerstaaten auf unbestimmte Zeit - ganz einfach. Damit sollte sich etwas bewirken lassen.
Nein, Herr von Zoltan. Vielleicht läuft die ganze Situation vor Ort anders ab. Ich kann nicht begreifen warum die Hilfslieferungen abgelehnt werden. OK, man sagt uns, die Militärregierung will mit den Hilfsgütern Geld machen. Aber warum? Die Menschen werden doch als Steuerzahler, Soldaten oder Bauern gebraucht. Es könnten doch gewisse Kreise diesen angeblichen Zustand als Vorwand nehmen und das Land besetzen, um günstig an die Rohstoffe (Öl etc.) zu gelangen.
Der Papiertiger UN bewegt sich wieder nicht. Worauf wartet die EU eigentlich? Warum fliegen die Hilfsorganisationen nicht einfach nach Burma, landen dort und verteilen mit eigenen Mitteln (Hubschrauber, LKWs, usw.) die Hilfsgüter? Wozu warten die alle auf Visum und sonstige Papiere? Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Militär die Flieger abschiessen oder am Landen hindern würde, ebensowenig wie bei der Verteilung der Hilfsgüter. Und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass zB China, die ja gerade auch von einer Naturkatastrophe betroffen sind, intervenieren würde. Es handelt sich schließlich um humanitäre Einsätze und keine kriegerischen Auseinandersetzungen. In allen Kristengebieten dieser Welt wird wochen-/monatelang herumpalavert (auf diplomatischem Weg), ohne dass den betroffenen Einheimischen wirklich geholfen wird. Was sollen auch die Spendenaufrufe der bekannten Hilfsorganisationen? Das gespendete Geld käme ohnehin NIE bei der notleidenden Bevölkerung an. Und was sollen die prophezeiten Seuchen- und Krankheitsszenarien, mit Angabe von xTausend Toten, wenn doch nur alle von außen Zuschauen und keiner reingeht? Worauf wird gewartet?
Mit "andere Länder, andere Sitten" kann man diese Respektlosigkeit vor dem Leben wohl nicht beschreiben... die Position der burmesischen Militärregierung trifft bei mir auf völliges Unverständnis. Denn was Herr Böttcher vielleicht meinte: um Geld gehts denen nicht. Bin schon sehr gespannt wie die Vereinten Nationen die Junta zum Einlenken "bewegen" wollen...
Sorry; falls ich sie falsch verstünde: Ich interpretiere Ihre Aufstellung, wieviel Geld gleichzeitig mit Energie gemacht wird, als impliziten Vorwurf gegen den Westen somit eine Mitschuld auf sich zu laden. (Oder meinten Sie das anders?) Das ist absurd. Weil die Junta damit Geld verdient, hindert sie der Westen doch nicht daran, es sinnvoll einzusetzen! Gucken Sie sich doch mal Norwegen an. Wegen Energiereichtum ist doch niemand gezwungen zu verbrecherischen Gewaltherrschern zu werden. - Im Gegenteil!
Seit dem Jahr 2000, stelle ich mir bei jeder dubiosen Nachricht immer die Frage: „WARUM DIESE NACHRICHT“???? Jetzt: Birma, Militärjunta verweigert Hilfslieferung! WARUM? Zudem fördert Myanmar täglich etwa 12.000 Barrel Erdöl sowie fünf Millionen Kubikmeter Erdgas. Die Ausbeutung und Weiterverarbeitung wird einerseits von der staatlichen Ölgesellschaft MOGE (Myanmar Oil and Gas Enterprise) vorgenommen und andererseits von ausländischen Ölkonzernen wie den französischen Konzernen Total und Elf sowie Texaco, Unocal, Amoco, British Premier of UK, Nippon Oil. Total baut mit Unocal eine Gaspipeline von Myanmar nach Thailand. Zwei Milliarden Dollar sollen dafür veranschlagt sein.[20] WIKIPEDIA
Ich würde wetten daß wenn die westlichen Ländern ihre Hilfe "cash only" auf ein Schweizer Bankkonto im Namen der Juntamitglieder anlegen würden daß sich die Junta viel weniger "zögerlich" zeigen dürfte. Die ärgern sich doch bloß weil man Reis und Dosenmilch nicht so einfach verschachern kann.
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