
Nach der Vertreibung wurde die Kultur der Vertriebenen ausgelöscht oder zur originär eigenen erklärt. Die EU müsste endlich zeigen, dass sie nicht nur Wirtschaftsgemeinschaft, sondern auch Wertegemeinschaft ist. Zweisprachige Beschriftungen wären eine Möglichkeit, jahrhundertealte Kunstwerke in der Orginalsprache zu präsentieren

Wer ein gutes Buch in den Händen hält, weiß was er daran hat. So viel Wissen kostenlos für alle zugänglich zu machen ist ein bahnbrechender Schritt in der Weiterentwicklung unserer medialen Welt. Über 10 Millionen Hits in der Stunde und der Zusammenbruch der Seite, sowie die Speicherprobleme über einen längerfristigen Zeitraum zeigen jedoch die enormen Probleme und ein riesiges Interesse das mit diesem Projekt verbunden ist. Es liegt noch viel Arbeit vor den Entwicklern, doch sobald eine funktionfähige Version vorliegt, kann und sollte man sich sein eigenes Bild machen, inwiefern einem dieses Portal von Nutzen sein kann. Eins ist klar: man kann und darf das Buch nicht ersetzen, aber es sollte immer Spielraum für interessante ud hilfreiche Alternativen wie diese geben.

Ein Eurokrat spricht vom kulturellen Erbe Europas. Das ist doch ein Witz, oder? Die EU, so, wie wir sie gerade erleben, steht alles andere als in der Tradition des kulturellen Erbes Europa. Herr Barroso, hier offenbart sich einmal mehr der Unterschied zwischen Wissen und Bildung. Wissen haben Sie uns gerade gezeigt, aber, haben Sie das auch umgesetzt, wird Ihr tägliches Handeln von diesen Gedanken beeinflusst? Offenbar nicht, wie sonst könnten sie ein solches Amt ausüben? Die tägliche Zerreissprobe schlechthin!

derlei Projekte werden mehr und mehr und es ermöglichen sich vielfältige Recherchemöglichkeiten und Entdeckungen, wie sie zuvor niemals möglich waren. Sofern es sich nicht nur um abgelichtete Objekte sondern für die Nutzung aufbereitetes Digitalmaterial handelt, wie es bspw. das monasterium.net für mittelalterliche Klosterurkunden und Handschriften anbietet, ist der Möglichkeit der Querrecherche Tür und Tor geöffnet. Aber über allem schwebt das Damoklesschwert der Vergänglichkeit der digitalen Daten. Alle bisherigen und laufenden Projekte zur Erfoschung der Langzeitarchivierung haben immer wieder nur zu einem gemensamen Nenner geführt: einer analogen Lösung. Bis dahin bleibt noch einiges zu tun, damit die Investitionen sich nicht in Luft auflösen.

hier finden Sie den Artikel der FAZ: http://down.fastmail.fm/

Wir können keine Daten in digitalisierter Form für Jahrhunderte aufbewahren. Vor kurzem erschien ein Artikel in der FAZ. Wenn ich mich richtig erinnere, war die Rede in der heutigen Zeit von 30 Jahre. Neue Technologien müssen entwickelt werden.