Dank Olympia sind viele ausländsiche Internetseiten jetzt auch den Chinesen zugänglich

China und die Pressefreiheit

Die Schere am Schreibtisch

„Ministerium für Öffentlichkeitsarbeit“: Chinas Propagandaministerium hat zwar einen neuen Namen, aber die Arbeit ist die alte. Zensur kann subtil sein - und brutal. Trotzdem ist in der Volksrepublik eine Zeitungslandschaft entstanden, die vielfältiger ist als je zuvor. Von Petra Kolonko, Peking

Chinas neue Blätte sind human, leserfreundlich, informativ und vorallem objektiv

Chinas Zeitungsmarkt

Sie schenken Mut

Der Zeitungsmarkt in China wächst. Auch wenn kritische Kommentare gefährlich und politische Spekulationen nahezu unbekannt sind, ist die Berichterstattung freier geworden. Die neuen Blätter sind human, leserfreundlich, informativ und - objektiv. Von Luo Lingyuan, Berlin

Suche nach Schutz: Einen Tag nach der Niederschlagung der Studentenbewegung am 4. Juni 1989

Journalismus in China

Ungebrochener Recherchegeist

Chinas Mediensituation ist heute durch zwei gegensätzliche Wirklichkeiten gekennzeichnet, durch Pluralisierung und Kritik ebenso wie durch Kontrolle und Unterdrückung. Aber die chinesischen Journalisten halten nicht still. Von Mark Siemons, Peking

Ob er mal https://chinesewall.ccc.de ansurfen sollte?

Internet-Zensur

Wie die neue chinesische Mauer zu überwinden ist

Die Mitteilung war noch keine zwei Stunden alt, da hat bei Lars Fischer schon der erste Journalist aus Peking angerufen und um Hilfe gegen die Internetzensur gebeten. Fischer weiß Rat: Die chinesische Internet-Mauer "ist löchriger als ihr reales Pendant“. Von Rainer Hein

Kein Kanal frei für “New Tang Dynasty Television“

Medienfreiheit in China

Satellit W5 sendet nicht mehr

Der unabhängige Sender NTD-TV ist in China nicht mehr zu sehen. Technische Probleme, heißt es beim Satellitenbetreiber Eutelsat. Ob das stimmt, ist fraglich. Von Michael Hanfeld

Westliche Vorstellungen von freiem Meinungs- und Informationsfluss treffen auf das chinesische Konzept kontrollierter Öffentlichkeit

China und die Pressefreiheit

Drohendes Chaos und drei Kontrollen

Schon kurz vor den Olympischen Spielen sind sich Peking und der Westen uneins über das Thema Zensur. Westliche Vorstellungen von freiem Meinungs- und Informationsfluss treffen auf das chinesische Konzept kontrollierter Öffentlichkeit. Dabei ist der Kampf um Pressefreiheit in China seit Jahren ein zentrales Thema. Von Mark Siemons

Einheimische Zeitungen findet man in Peking, aktuelle deutsche zu Olympia wohl nicht

Zensur in China

Keine deutschen Zeitungen im „Deutschen Haus“?

Nicht nur der Internetzugang ist in China eingeschränkt, auch die gedruckte Presse ist direkt betroffen. So war es nicht möglich, deutsche Zeitungen aktuell ins Olympische Dorf zu liefern - weil sie erst drei Tage lang gesichtet werden müssen.

Stummer Protest gegen die chinesische Internet-Zensur in Sydney

Zensur im Internet

Chinas Kampf gegen das freie Netz

Wenn die Olympia-Journalisten aus Peking berichten, werden sie die Zensur spüren, die es im chinesischen Internet schon lange gibt. Dort tummeln sich angeblich 30.000 Internet-Polizisten. Die „Great Chinese firewall“ soll die Meinungsführerschaft der Regierungspartei sichern. Von Stefan Tomik

Video in voller Größe

Einschränkungen für die Presse

China zensiert Internetzugang bei Olympia

Die chinesischen Behörden haben angekündigt, den Zugang ausländischer Journalisten zum Internet während der Olympischen Spiele im August einzuschränken. Regierungskritische Seiten sollen gesperrt bleiben.

Die Maskottchen der chinesischen Internetpolizei heißen Chacha ...

Streit über Internet-Zensur

„Das IOC ist ein Gefangener Chinas“

Europaabgeordnete wollen mit einem „EU Global Online Freedom Act“ gegen Internet-Zensur in autoritären Staaten vorgehen: Millionen Euro sollen in die Entwicklung von Anti-Zensur-Software fließen, die Geschäfte europäischer Firmen sollen stärker kontrolliert werden. Von Stefan Tomik

Auf der Suche nach Überlebenden

Nach dem Erdbeben

Selbst die Generäle beantworten Fragen

Es sterben Menschen, es kämpfen Rettungskräfte, es weinen Angehörige - und überall sind die Kameras dabei. Die Offenheit der Erdbeben-Berichterstattung ist in China etwas ganz Neues. Von Petra Kolonko, Chengdu

Trümmer in Dujiangyan

Chinas Medienpolitik

Der Schimpfkanonaden genug

Im Augenblick der Katastrophe erfindet sich die Großmacht neu: Mit Krisenmanagement, Offenheit und Aufopferung begegnet China der Erdbeben-Katastrophe. Es scheint, als wolle Peking nun alles besser machen. Doch die Kampagne gegen westliche Medien ist nicht gänzlich beendet. Von Petra Kolonko, Peking

Eingeschränkter Blickwinkel? Chinesen sind auf ihre eigenen - gesteuerten - Medien angewiesen

Pekings Tibet-Propaganda

„Das Denken vereinheitlichen“

Im Ausland hat China die Meinungshoheit längst an die Exil-Tibeter verloren. Umso mehr ist sie jetzt bemüht, im Inland alle auf ihre Tibet-Politik einzuschwören. Mit einer - im Zeitalter von SMS und Internet - erstaunlichen Effektivität. Von Petra Kolonko, Peking

Studenten-Website aus China: anti-cnn.com

China und der Westen

Wie man einen Feind erzeugt

Seit der Tibet-Krise sehen sich viele Chinesen als Opfer von Ressentiments. Sie rufen zum Widerstandskampf gegen den hegemonialen Diskurs des Westens auf. Blogger beider Seiten bezichtigen einander der Gehirnwäsche; die Verständigung kollabiert. Von Mark Siemons, Peking

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