22. Februar 2005 Sven Hannawald muss sich in den nächsten zwei Monaten entscheiden, ob er auf die Schanze zurückkehrt. Im April muß Sven wissen, ob er nochmal angreift, später macht es wegen des Beginns der Olympiavorbereitung kaum noch Sinn, sagte Thomas Pfüller, der Sportdirektor des Deutschen Ski-Verbandes. Bundestrainer Peter Rohwein hatte schon seit längerem ein Gespräch mit dem früheren Sieger der Vierschanzentournee für die Zeit nach der Nordischen Ski-WM angekündigt.
Auch Martin Schmitt hat Zweifel
Nach einem Jahr Pause wegen des Burn-Out-Syndroms wird ein Comeback von Olympiasieger Hannawald inzwischen bezweifelt. Hannawald feierte in Oberstdorf immerhin schon als Zuschauer die Silbermedaille im Mannschaftsspringen mit seinen einstigen Kollegen. Offiziell hat er sich aber noch nicht entschieden: Darüber mache ich mir im Moment nicht viele Gedanken. Für mich ist es wichtig, daß ich wieder gesund werde. Da kann ich nicht sagen, ob das morgen, in einem Monat oder erst in einem halben Jahr ist.
Auch sein Kollege Martin Schmitt hat Zweifel: Sven wird sich das genau überlegen, ob es noch einmal Sinn macht. Es wird nach so einer Pause sehr schwer. Wenn Sven sich aber dafür entscheidet, hat er den Ehrgeiz, daß er es wieder schaffen kann. Der DSV will Hannawald in jedem Fall weiter unterstützen, egal, wie er sich entscheide.
Text: FAZ.NET mit Material von sid
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