29. Februar 2008 IOC-Präsident Jacques Rogge hat der Forderung kanadischer Frauenrechtlerinnen nach Aufnahme des Skispringens für Frauen in das Programm der Winterspiele von Vancouver 2010 eine Absage erteilt. Diese Entscheidung ist keine Diskriminierung des weiblichen Geschlechts, sondern unter rein sportlichen Erwägungen gefallen, sagte der Belgier während seines Inspektionsbesuches in Vancouver.
Das IOC sei sehr an einer größeren Frauenquote bei den Spielen interessiert, aber sportliche Qualität sei erste Voraussetzung. Es gibt international noch zu wenige Frauen, die diese Disziplin auf hohem Niveau bestreiten. Der Wert einer olympischen Medaille würde verwässert, wenn wir den Wettbewerb schon jetzt ins Programm aufnähmen, so Rogge. Bislang gab es noch nicht einmal Weltmeisterschaften für Skispringen der Frauen. Die Premiere findet 2009 im tschechischen Liberec statt. Die erste Olympiasiegerin könnte 2014 in Sotschi gekürt werden.
Text: sid
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