Nervöse Sicherheitsleute (rechts im Hintergrund Saakaschwili)

Georgien

Kaczynski und Saakaschwili angeblich beschossen

Eine Autokolonne mit Polens Präsident Kaczynski und dem georgischen Präsidenten Saakaschwili ist in der Sicherheitszone vor Südossetien angeblich von einem russischen Wachposten beschossen worden. Polen bestätigte den Zwischenfall.

Der russische Präsident Medwedjew präsentiert sich als Friedensstifter

Karabach-Konflikt

Schadensbegrenzung im Südkaukasus

Nach dem August-Krieg in Georgien versucht sich Russland jetzt als Friedensstifter. Moskau, das seit Jahren als Schutzmacht Armeniens aufgetreten ist, bemüht sich, eine Lösung des Karabach-Konflikts voranzutreiben. Von Michael Ludwig, Moskau

Russische Hegemonie: Medwedjew bei der Kranzniederlegung im Genozidmuseum in Jerewan im Oktober

Kaukasus-Krise

Russland als Friedensstifter

Im Kaukasus hat die Gewalt zwischen Rebellengruppen und Einheiten von Armee und Polizei zuletzt deutlich zugenommen. Nach dem Krieg gegen Georgien will Moskau den politischen Kollateralschaden begrenzen - und versucht sich nun als Friedensstifter in Nagornyj Karabach. Von Michael Ludwig, Moskau

Nahe der Grenze zu Südossetien: Die Flagge Georgiens

Krise im Kaukasus

Südossetien: EU-Beobachter destabilisieren die Lage

Den EU-Beobachtern im Kaukasus wird vorgeworfen, das Eindringen bewaffneter Georgier in die „Pufferzone“ zu Südossetien nicht zu verhindern. Die Beobachter selbst fordern indes Zugang zu der abtrünnigen Provinz. Nur so könnten die Vorfälle untersucht werden. Von Michael Ludwig, Moskau

Ranghohe Vermittler in Genf: Ban, Kouchner, Stubb

Blockade in Genf

Georgien-Konferenz ohne direkte Gespräche abgebrochen

Die erste internationale Konferenz über den Georgien-Konflikt ist kurz nach ihrem Auftakt abgebrochen worden. Russen und Georgier geben einander die Schuld dafür, dass es am Mittwoch in Genf zu keiner direkten Begegnung der Konfliktparteien gekommen ist. Von Reinhard Veser, Genf

Russlands Soldaten auf dem Rückzug

Kaukasus-Krise

Kouchner: Russen haben Pufferzone geräumt

Russland hat den Abzug seiner Soldaten aus der Pufferzone in Georgien abgeschlossen. Das bestätigte der französische Außenminister Kouchner. Nun zeichnet sich ein Streit darüber ab, ob damit die Beziehungen zu Moskau normalisiert werden sollen.

Der georgische Präsident Michail Saakaschwili will “friedlichen Widerstand“ gegen Russland leisten

Michail Saakaschwili

„Ein Akt purer Aggression“

Der georgische Präsident Michail Saakaschwili äußert sich in einem Gastbeitrag für die F.A.Z. über den russischen Einmarsch in Georgien und die Reaktion seiner Regierung. „Im Krieg offenbart sich das wahre Gesicht von Regierungen“, schreibt Saakaschwili; er bringe „die schlimmsten Instinkte“ zutage. Seine Regierung habe jedoch einen anderen Weg gewählt. Von Michail Saakaschwili, Präsident Georgiens

Beobachter der EU beraten sich im georgischen Dorf Odzisi

EU-Beobachter in Georgien

Patrouillen in der „Pufferzone“

Nach einem schweren Terroranschlag in Südossetien mit elf Todesopfern hat Moskau die Sicherheitsmaßnahmen in Südossetien und Abchasien verschärft. In der georgischen „Pufferzone“ patrouillieren derweil die Beobachter der EU, die den russischen Abzug überwachen sollen. Unser Korrespondent Michael Ludwig hat sie begleitet.

Russische Panzer in Südossetien: Welche Ziele hat Russland?

Krise im Kaukasus

„Russia's New Assertiveness“

Welche Auswirkungen hat der Kaukasus-Konflikt und das Vorgehen Russlands auf Deutschland? Der für Außenpolitik zuständige F.A.Z.-Redakteur Klaus-Dieter Frankenberger hat kürzlich über Auswirkungen strategischer Veränderungen gesprochen. Wir dokumentieren die gekürzte Fassung des in englischer Sprache gehaltenen Vortrags. Von Klaus-Dieter Frankenberger

Die Schäden durch den Krieg in Georgien sind unstrittig. Aber wer ist Schuld an dem Konflikt?

Der 7. August im Kaukasus

Wann rückten die Russen in Südossetien ein?

Wer trägt Verantwortung für den Krieg zwischen Russland und Georgien? Was geschah am 7. August in den Stunden vor dem georgischen Angriff auf die südossetische Hauptstadt Zchinwali kurz vor Mitternacht? Aussagen russischer Soldaten wecken Zweifel an der offiziellen Version des Kreml. Von Michael Ludwig

Abzug abgeschlossen, meldete das russische Militär am Samstag

Konflikt in Georgien

EU beschließt Hilfs-Mission

Die Europäische Union will Georgien in den nächsten Jahren beim Wiederaufbau mit 500 Millionen Euro unterstützen. Außerdem werden 200 zivile Beobachter in die Krisenregion entsandt, sagte der EU-Außenbeauftragte Javier Solana. Von Nicolas Busse, Brüssel, und Michael Ludwig, Moskau

Deutliche Worte: Der russische Außenminister Sergej Lawrow  schreibt über die Kaukasus-Krise und die Ukraine

Sergej Lawrow

„Kiew will Kaukasus-Krise skrupellos ausnutzen“

Der russische Außenminister Lawrow wirft der Ukraine in einem Beitrag für die F.A.Z. „einen falschen politischen Kurs“ vor, der „einfachste demokratische Verfahren missachtet und die Ukraine in die Nato drängen soll“. Ein Nato-Beitritt der Ukraine hätte „negative Auswirkungen auf die gesamteuropäische Sicherheit“.

Abzug: Russische Militärfahrzeuge nahe dem georgischen Schwarzmeerhafen Poti

Georgien

Russische Truppen räumen fünf Kontrollpunkte

Russland hat seine Stützpunke zwischen der Schwarzmeerstadt Poti und dem Ort Senaki geräumt. Unterdessen verlangte der russische Ministerpräsident Putin, dass EU-Beobachter nur mit Erlaubnis der „souveränen Staaten“ Südossetien und Abchasien entsandt würden.

Bald ein Bild der Vergangenheit? Russische Truppen in Georgien

Beobachtermission in Georgien

Grüne kritisiert geplanten EU-Einsatz

Die EU will den Abzug der russischen Truppen aus Georgien mit 200 Beobachtern kontrollieren. Über die Vorbereitung der EU-Mission sei sie „absolut unzufrieden“, sagte die Europaparlamentarierin Angelika Beer gegenüber FAZ.NET. Von Kirsten Krumrey

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27.11.2009 | 17:45
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