
Hat unser Land tatsächlich sich und seine Freiheit selbst aufgegeben? Dann kann man ja gleich den Putin als russisch-deutschen Präsidenten bestimmen - NICHT WÄHLEN wie in Amerika. Wahlen sind doch so umständlich und man kann den Ausgang nicht bestimmen. Unser Land wird dann nichtmehr auf seiten der freien Länder stehen sondern dürfte dann wieder andere Länder, als Gehilfe Russlands, ihre Freiheit nehmen. Nur fürchte ich, dass am Ende Unser Land nicht mehr existieren würde. Leider fürchte ich, dass nichteinmal die CDU sich mit solchen Folgen auseinander setzt - da müsste man ja denken.

Die USA sind ebenso wie ihre osteuropäischen Handlanger unfähig zu einer neuen Politik gegenüber Russland. Nach 1990 hat die Gelegenheit bestanden, die Demokratisierung Rußlands zu fördern, indem man Rußland in eine pan-europäische Sicherheitspolitik eingeband. Aber so wie die Siegermächte von 1918 Deutschland behandelten, als sei es immer noch keine demokratische Republik, so nutzten die USA unter dem Beifall der Osteuropäer die Schwäche Rußlands zu diesen Einkreisung aus. Die Außenpolitik der USA ist steril, sie ist unfähig, auf eine neue Lage konstruktiv zu antworten.Dafür sollen sie sich wenigstens nicht der sogen. Nato bedienen dürfen, genauso wenig, wie die Polen und Tschechen über die Nato Deutschland bevormunden dürfen. Deren Rußland-Politik ist doch nur die eine Seite der Medaille, deren andere ihre Ressentiments gegenüber Deutschland sind.

Fragen sie mal deutsche Bürger auf der Straße. Die haben nach den jüngsten Ereignissen kein Interesse mehr, Georgien, die Ukraine oder andere ex GUS-Staaten in die Nato aufzunehmen. Putin hat klar gemacht: Bis hierher und nicht weiter. Er sitzt nicht nur vor unserer Haustüre, er sitzt auch am längeren Hebel. Die Nato war eine Einrichtung des kalten Krieges. Damals stand Block gegen Block. West gegen Ost. Der kalte Krieg ist vorbei. Die Nato hat sich schon - wie man aktuell unschwer erkennen kann - mit der Aufnahme der ehehemaligen Ostblockstaaten und baltischen Länder eine schwere Bürde aufgeladen. Putin akzeptierte es nicht zuletzt, weil er ihre Schwächung absah. Heute entstehen bilaterale Konflikte, die man nicht auf ein Verteidigungsbündniss dutzender Staaten mit unterschiedlichen Interessen abwälzen kann. Bei uns gibt es null Zustimmung, deutsche Soldaten wegen Georgien oder der Ukraine in einen Krieg gegen Russland zu schicken.Unabhängig von einer Verfassungskonformität solchen Vorgehens. Das hat nichts mehr mit Landesverteidung zu tun. Der Nato sei geraten, ihre künftige Rolle neu zu definieren. Sie steht sich sonst selbst im Weg bzw. mehr oder weniger große Gruppen vertreten im Streit nur noch ihre eigenen Interessen.

Deutschland kann die Verpflichtung zum gegenseitigen militärischen Beistand sowieso nicht mehr wahrnehmen, da unter dieser und der letzten Regierung die Bundeswehr zu einer Art "leicht bewaffnetem technischen Hilfswerk" herabgewirtschaftet wurde. Mal einige Zahlen: Zu Ende des (ersten) kalten Krieges (1990) führte die Bundeswehr noch über 4800 Kampfpanzer in ihren Büchern (1800 Leopard 2, 2400 Leopard 1, 650 M48). Dann kam der große deutsche Panzer "sellout". Struck zielte 2004 noch auf 800 Leo 2 Endbestand. Jetzt sind wir bei insgesamt 350! angekommen. Insgesamt kann Deutschland also kaum mehr ins Feld führen als z.B. Georgien. Da sind Überlegungen des militärischen Beistands für z.B. das Baltikum ein schlechter Witz und nur noch von theoretischer Natur. Auch weiter Statten wie die Niederlande und Belgien haben irreversibel abgerüstet. Schweden ist gerade dabei seine Luftwaffe zu halbieren.

Da zeigt sich er sich wieder als Vasall Moskaus - Herr Steinmeier, der Ziehsohn des Herrn Schröder, der ja schon in russischen Diensten steht. Statt einen Aufschrei gegen die russische Invasion zu unterstützen, kommen aus "deutschem" Mund Beschwichtigungen und Verständnis!! Auch die Kanzlerin scheint dem hilflos gegenüber zu stehen. Allein die CSU hält es für notwendig, klare Worte zu sprechen. Wo ist eigentlich die "Friedensbewegung", die den Irakkrieg so vehement bekämpft hat. Es gibtr keinen Protest - oder sind alle im Urlaub? Gott schütze Deutschland vor dieser Politik und dem russischen Imperialismus.

Nach dem WK II versuchte die sowjetische Führung die vierjährige Anti-Hitler Koalition mit den Westmächten zunächst fortzusetzen, um den Sowjetstaat aus der seit 1917 andauernden Isolation langfristig heraus zuholen. Die Westmächte haben dem eine robuste Eindämmungspolitik entgegengesetzt, der "Kalte Krieg" begann. Geendet hat er ab 1985 als Gorbatschov "Glasnost", "Perestroika", "Joint ventures" und den "Bau des gemeinsamen europäischen Hauses" zu Eckpfeilern seiner Politik machte. Sowohl in den 40er als auch in den 80er Jahren gab es neben der quasi "natürlichen" Machtkonkurrenz zwischen Westmächten und Sowjet Union noch die sozial- und wirtschaftsideologische Systemkokurrenz: Sozialismus versus freier und sozialer Marktwirtschaft. Diese Systemkonkurrenz gibt es nicht mehr. Geblieben ist das Machtdenken von zum Teil verantwortungslosen Eliten. Mag sein auch auf russischer Seite. Für meine Wahrnehmung aber in viel stärkerem Maß bei den Rambo und James Bond Politikern in US und UK. Divide et impera am europäischen Kontinent, im Nahen Osten, auch aus China sollte das 1,2 Millionen Quadratkilometer große Hochland von Tibet herausgebrochen werden. Wenn die alle Kriege die sie planen tatsächlich führen fahren wir alle in die Hölle.

Wahrlich ein klägliches Bild, das die deutsche Politik mit unserer Riesen-Staatsfrau an der Spitze abgibt... sie scheint zudem total abgetaucht! Daß ein deutliches Signal zu den Ereignissen im Kaukasus angebracht wäre, mal ungeachtet aller möglichen diplomatischen Rücksichtnahmen, ist das zuviel verlangt? Wer hat denn Lösungen für den Kaukasus in den vergangenen Monaten und Jahren blockiert und hintertrieben?Welche Sprache Rußland spricht und womöglich auch (nur?) versteht, ist derzeit zu besichtigen: Machtpolitik, Faustrecht, Vertreibung, Zerstörung, - soll die "Werte-Gemeinschaft" (?) NATO dazu etwa schweigen? Der georgische Präsident mag den Stein ins Rollen gebracht haben mit seiner vabanque-Politik, aber wie Rußland unter der gegenwärtigen Führung darauf reagiert, ist gleichwohl bestürzend. Ganz zu schweigen von den verlogenen Stellungnahmen, Dementis oder Versprechungen. Glücklicherweise gibt es noch Staaten, die nicht vergessen haben, was russische Politik bedeutet. Daß Deutschland unter christdemokratische Führung nicht dazugehört, ist eine Schande!

Nichts liegt mehr den USA am LOW INTENSITY CONFLICT. Sie legen ihre Karten ganz ungeniert auf den Tisch. Sie kuemmern sich nicht um die Vereinten Nationen, das Voelkerrecht oder kritischen Dissens, den sie als machtlos und irrelevant betrachten, trotz des Irak-Desasters. Ein offiziell verlautbarer Begriff der USA, Pentagon, "Full Spectrum Dominance" -bedeutet die Kontrolle ueber Land, Meer, Luft und Weltraum- ist die Devise. Die USA besitzen ueber die ganze Welt verteilt ca. 710 militaerische Anlagen in 135 Laendern und es sollen noch weitere aus den osteuropaeischen Laendern hinzukommen, wie jetzt auch im Kaukasus dies geschehen soll. Von den EU Politikern wagt keiner eine klare Grenze zu ziehen. Durch die USA kann die NATO somit als kuehl operierendes Machtinstrument betrieben werden und gebaerdet sich nach Aussen als Streiter fuer das universelle Gute. Bisher ein aeusserst erfolgreicher Teuschungsakt. Die EU kann die Suche nach der Wahrheit nicht stoppen, sie kann sie nicht vertagen, sie muss sich ihr stellen und zwar jetzt in diesem Kaukasuskonflikt. Ohne militaerisches Eingreifen, ohne NATO aber mit beiden Konfliktparteien - Russland und Georgien. MAKSAS

Es ist schon bedenklich, wie ein Anti-EU Block augenscheinlich jede Gelegenheit nutzt, ein politisch handlungsfähiges Europa zu unterminieren. Auf der anderen Seite ist es mehr als verständlich, wenn die Jahrzehnte von zaristisch und postkommunistisch geprägten Machtausübung befreiten Staaten Sicherheit unter dem Dach einer vor allem auch militärisch bzw. machtpolitisch handlungsfähigen Organisation suchen (Machiavelli hat ja seine Bedeutung nicht verloren, weil Millionen Blinde davon träumen). Das können nur noch USA und begrenzt GB - wir übrigen Staaten haben die "Friedensdividende" inzwischen verpraßt und nur noch bessere Heimwehren aber auf keinen Fall ohne die USA operativ und strategisch nachhaltig handlungsfähige militärische Mittel. Von daher ist es wirklich wichtig zu wissen: wer hat denn nun wen angegriffen? Was sind vermutlich "hidden agendas"? Kann da einmal ein guter Redakteur oder informierter Mit-Leser Nachhilfe geben?

Sehr viele Kommentatoren berufen sich auf die Erfahrungen mit der Sowjetunion und die Zeit des Kalten Krieges, um ihre harte Position gegenüber Moskau zu erklären. War es aber nicht das postnationalsozialistische Deutschland, welches trotz seiner unmenschlichen Verbrechen eine zweite Chance bekam und heutzutage (zurecht) sehr gereizt reagiert, wenn jemand deutsche Bürger als Nazis bezeichnet? (Ja, Deutschland hat seine Verbrechen mittlerweile aufgearbeitet, aber die wirkliche Aufarbeitung dieses Kapitels der deutschen Geschichte hat auch erst viele Jahre nach dem Ende der Nazi-Diktatur eingesetzt.) Ist es nicht auch eine schmerzhafte deutsche Erfahrung, dass man ein Land nach seiner Niederlage nicht demütigen darf? *** Die russlandskeptischen Kommentatoren sollten sich nicht in ihrer konservativen Grundhaltung angegriffen fühlen, denn diese Haltung ist auch wichtig, um die Dinge nicht zu überstürzen. Aber vielleicht sollten sie sich eingedenk der eigenen Geschichte in die Position der Russen hineinversetzen und sich dann fragen, was sie sich an ihrer Stelle vom Westen wünschen würden.

Wie 1937/38, so 2008. Robert Kagan hat Recht, wenn er darauf verweist, dass auch der Zerschlagung der Tschechoslowakei eine inszenierte Krise vorausging - die "Sudetenkrise". Ebenso wie Hitler die Sudetendeutschen nur als Vorwand für seine Aggression benutzte, sind auch die Osseten und Abchasen nur Spielmaterial in Putins Händen. Georgia - a small country, of which we know little? So hieß es bei Chamberlain über die Tschechoslowakei, bevor ... Man mag gar nicht daran denken. Ok, history doesn't repeat itself but it rhymes! Und wo ist denn nun der Ex-Kanzler mit seinen famosen Beziehungen zu Russland? Selbst Angela Merkel taucht ab - das hätte man nicht von ihr erwartet. Wie stehen wir nun in Zukunft mit unserer verheerenden Abhängigkeit von russischer Energie da? Auch - und gerade - das Thema wird lange bei uns bleiben, wenn wir nicht endlich von trügerischen Gewissheiten und lieben Gewohnheiten ablassen und uns neu - wieder klar nach Westen - ausrichten. Wie erklären wir all das unseren Kindern, die wir gern in einer sicheren Zukunft wüssten? Sind unsere Politiker alle schon so alt, dass sie nur noch "nach uns die Sintflut" denken?

Unser Sicherheitsinteresse: Zusammenarbeit mit Russland, ja! Doch nicht um jeden Preis. NATO und EU gefährden ihre Sicherheit, wenn sie keine in Grundwerten geeinte Haltung als Gesprächspartner Russlands beweisen. Unsere Sicherheit aufs Spiel setzt, wer die Achtung des Völkerrechts gegen westeuropäische Interessen an russischem Öl und Gas ausspielt. NATO und EU müssen Russland an die rote Linie erinnern: russische Verletzungen des Völkerrechts sind ein Schlag gegen die Interessen Russlands, den gemeinsamen Nutzen aus der internationalen Verflechtung von Sicherheitsinteressen im weitesten Sinne zu ziehen. Ein Missgiff ist der russische Rückgriff auf imperialistisches Gehabe mit Panzervorstößen, deren Anlaß Russland zuvor wegen eigener Interessen in Südossetien nicht aktiv verhindert, eher sogar provoziert hat. Die Ausgabe von zigtausenden russischen Pässen an Südosseten in der Vergangenheit:ein klarer Verstoß gegen Völkerrecht. Von rosaroter Brille einiger NATO-und EU-Mitglieder zeugt es,den russischen Vorstoß mit Panzern in georgisches Gebiet und russische Bombenangriffe auf georgische Ziele lediglich als "unverhältnismäßig" zu bezeichnen. Verständlich daher die Sorge Polens u. baltischer Staaten um ihre Sicherheit.

Der holländische Generalsekretär konnte die Lage in Süd-Ossetien nach dem mißlungenen georgischen Rückeroberungsversuch nicht bewerten. Grund ist aber, dass es die Russen unterbinden, dass sich unabhängige Journalisten nach den angeblich 2000 Opfern umsehen. Keiner weiß wieviele Opfer es wirklich gab. Nur eines ist wohl sicher: Es waren nicht 2000. Befremdlich aber, wie die deutsche und internationale Presse diese "russische" Zahl, die ja schon wenige Stunden nach Ausbruch der Kämpfe von den Russen kommuniziert wurde weiter verbreitet haben. Dies entspricht eben nicht guter journalistischer Arbeit.

Der Bundesboy ist ja lustig, erst nach der sanften Revolution der Ostdeutschen hätten die anderen Länder schnell Ihre Freiheit erhalten. Tatsächlich war es umgekehrt erst als die Länder östlich und südlich der damaligen DDR sich teils in harten Auseinandersetzungen die Freiheit erkämpft hatten, haben sich die Bewohner der DDR getraut, aber ganz vorsichtig, aufzumucken. Kein Wunder dass das Bewusstsein über die DDR Geschichte so schnell vergessen wurde und wieder schnellstens herbeigesehnt wird. Denk ich an Deutchland in der Nacht..... Mir graust vor soviel Realitätsverlut

aber lesen Sie sich mal in die letzten Stunden und Tage vor dem 1.WK ein. Dann kriegt man etwas Angst. Zur Lektüre, welche die derzeitigen politischen Zerwürfnisse bestens dokumentieren und erklären, empfehle ich Pat Buchanan: "Churchill, Hitler and the unnecessary war". Leider noch nicht auf deutsch verfügbar..

Saakaschwili hat in den USA Jura studiert und war dort als Öl-Lobbyist tätig. 2004 schaffte er es ins georgische Präsidentenamt. Von den USA wird er wirtschaftlich und militärisch unters-tützt. Trotz der Massenproteste von 2007 behauptete er sich mit Skrupellosigkeit in seinem Amt. Sein dreistester Coup ist der Einmarsch in das seit 1992 de facto unabhängige Südos-setien während der Eröffnungsfeierlichkeiten in Peking. Er kalkulierte offenbar damit, dass er mit seinem Überraschungsangriff durchkommt. Es ist nur schwer vorstellbar, dass er diesen Schritt ohne die Rückendeckung Amerikas gewagt hätte - oder er ist unzurechnungsfähig. Der Einmarsch in Südossetien war ein Verbrechen, bei dem mehr viele Menschen ums Le-ben kamen. Die Verhältnismäßigkeit des russischen Eingriffs kann sicherlich kritisiert werden, ist aber eine "humanitäre Intervention" wie jene der NATO im Kosovo. Es zeigt sich immer mehr, dass Bush mit seiner Konfrontations-Politik und philisterhaften Doppelmoral ein heillosen Durcheinander angerichtet hat. Dadurch werden neue Feindbilder aufgebaut, statt alte Gräben zugeschüttet. Obschon überwunden geglaubt, wird einer neuen Blockbildung Vorschub geleistet und ein Rückfall in die Zeiten des kalten Kriegs provoziert.

In der Tat ist es beängstigend, daß die Landes- Bündnissverteidigung bei vielen NATO Staaten aus der Mode gekommen ist. Vor lauter postimperialer Abeteuerlust, die sich in friedenssichernde, -schaffende und sonstige mehr oder weniger humanitären Einsätzen austobt, wird der Blick für das wesentliche verloren. Der Schutz der eigenen Bürger und der Bürger der Bündnispartner sollte Kernaufgabe des Staates sein. Der Schutz der eigenen Mitglieder sollte der auftrag an die Nato sein. Ich denke nicht, daß die Bundeswehr beispielsweise auf dem Feld der Landes/Bündnissverteidugung noch einsatzfähig ist. Daher verstehe ich die viele Bedenken der Partner in Osteuropa sehr gut. Ob eine Aufnahme von einem Kandidaten in die Nato zweckmäßig ist, der vor kurzem eigene ethnischen Minderheiten militärisch angegriffen hat, oder Staaten aufgenommen werden sollen, um mißliebige Nachbarn zu destabilisieren, bezweifle ich.

ist das nicht eine jagd auf aussterbende arten - krokodile im nilstrom unserer zeit ? welche weitere delikatessen bietet denn die speisekarte ? eisgefrorene ? schneekoenige ? losung : blut sei dicker als wasser , doch oel ist dicker als blut ? offenbar meldet sich da eine rivalitaet von nicht erdoelfoerdernden , sondern erdoelveredelnden firmen an . fuer die fetten nordseetanker koennten goldene zeiten an der baltic exchange anbrechen- der nordic exchange ueberrundet diese londoner "liffe" - usw. uebrigens : in den laendern jenseits des alpenguertels ist die milch dicker als das oel , andererseits ist die olive fester als das handelsuebliche gemuese. und dicke fette mastschweine scmecken eben auch auf oliven.

daß die Staaten, die mehr als 40 Jahre unter der Knute der Sowjets leben mußten und deren "besondere" Mentalität an Leib, Leben und Biographie kennengelernt haben den heftigsten Widerstand gegen einen beschwichtigenden Umgang mit Russland entgegensetzen. Die Angloamerikaner hatten bereits beim Kampf gegen das Hitlerregime schwere Vorbehalten gegen eine Koalition mit Russland. Es trat auch das ein, was sie von Stalin befürchtet hatten. Der Warschauer Pakt entstand. Wenn die Westmächte nicht gewesen wären, dann wären die Außengrenzen Rußlands heute von der Ostsee - Nordee - Mittelmeer. In seiner unersättlichen Machtgier hätte Stalin ganz Europa "geschleift" und sich einverleibt. Von den Westmächten hatte keiner solche wahnwitzigen auf ewige Zeiten angelegten Herrschaftsgelüste. Sie haben nie ein Land besetzt und es als "Eigentum" behalten. Das unterscheidet die Mentalität der Großmächte. Und was wir heute von Russland erleben, das ist das Wiederaufleben des imperialistisch, nationalistisch, barbarischen Herrscherdranges - wenn auch noch in den Anfängen. Dabei ist es völlig sinnlos im Zeitalter der Globalisierung Länder zu besetzen, nur um einen Machttrieb zu befriedigen. Europas Nationale Grenzen lösen sich folgerichtig auf.

In dem Artikel heisst es: In der Nato ist aufgefallen, wie schnell die Russen nach dem georgischen Vormarsch ihre Truppen verlegten. Immerhin waren es etwa 10.000 Soldaten nach Abchasien und zwischen 10.000 und 20.000 Soldaten nach Südossetien. Das wirkte so, als habe Moskau nur auf eine Gelegenheit gewartet, um den Georgiern eine Lektion zu erteilen. Normale Menschen könnten auch auf den Gedanken kommen, dass hier "Hochverrat" vorliegt. Es stimmt ausserdem sehr nachdenklich, dass wieder der gleiche Keil Europa spalten soll. Nutzen Briten und Amerikaner nicht in schamloser Weise die Dankbarkeit der Osteuropäer aus, die diese seit dem Mauerfall immer noch empfinden? Und wird deutsche Gemütlichkeit à la Leipzig, sprich die friedliche Revolution der Deutschen 1989, die überhaupt erst dafür sorgte, dass auch die anderen Völker ganz schnell ihre Freiheit erlangten, völlig unter den Tisch gekehrt?