
Was will er denn noch aufklären? Regelmäßig sind seine seine verbalen Äußerungen, zu welchem Thema auch immer, dumm oder sie kommen zu spät, da sie nichts anderes als den dann jeweiligen Zustand beschreiben. Wenn er den hier vorliegenden Artikel der FAZ liest bedarf es keiner weiteren "Aufklärung". Es sind ALLE Fakten und Daten akribisch zusammengefasst und plausibel beschrieben. Das wesentliche ist allerdings, daß die Russen unbeschreiblich überreagiert haben und daß sie schon den genauen Plan hatten, die militärische und z.T. wirtschaftliche Infrastruktur Georgiens zu zerstören. Sehr verdächtig ist auch die russische Wortwahl nach Beginn des Krieges - sowohl Medwedew als auch Putin sprachen ausdrücklich von einer BESTRAFUNG des Landes Georgien. Das heißt, daß eine Notwehr von Seiten Russlands von vornherein auszuschließen ist, abgesehen davon, daß natürlich Georgien völlig hilflos gegen das 1000fach mächtigere Russland dasteht. Die Strafexpedition war schon Monate, wenn nicht Jahre vorbereitet und wurden a la Gleiwitz provoziert. "Bestraft" wurde Georgien für seine Zusammenarbeit mit den USA, sonst nichts. Die groteske Unverhältnismäßigkeit der "Bestrafung" steht außer jeder Frage.

"Beide Seiten waren vorbereitet" - schreibt der Autor. Die Frage ist hier nicht, ob beide Seiten vorbereitet waren, sondern worauf sie vorbereitet waren! Russland war darauf vorbereitet, seine in Verträgen festgelegten Pflichten in der Region zu erfüllen. Worauf sich Georgien vorbereitet hatte, war die wiederholte gewaltsame Lösung eines Konflikts. Übrigens findet derzeit anscheinend mit Hilfe einiger auch westlicher Staaten eine Wiederaufrüstung dieses Regimes statt. Aus der Tatsache, dass Georgien schon mehrmals versucht hatte, Konflikte gewaltsam zu lösen, scheinen die Unterstützer dieses Regimes Schlüsse zu ziehen, deren Logik sich nicht mit zivilisierten Konfliktlösungsstrategien deckt. Dass die reißerische Überschrift dieses Artikels mit dem eigentlichen Inhalt nicht übereinstimmt, verwundert nicht, handelt es sich doch um ein weiteres Exemplar des in dieser Zeitung üblichen Tendenzjournalismus.

Der politische Hasadeur, wie schon gesagt wurde, Michail Saakaschwilli, hoffte ganz auf das Land, in dem ihm Destabilisierung einer Region gelehrt wurde. Der vorgeschobene Fuehrer Georgiens wurde und wird gefuehrt. Dies zeigt sich jetzt ganz besonders durch die Besuche der politischen US-Prominenz in dieser Region, mit Versprechungen, die alle, die sich mit Sicherheitspolitik in Eurasien befassen, nachdenklich machen sollte. Von der US-Seite ist auch sofort militaerisch geholfen worden, US-Soldaten, sogenannte Berater, in Georgien, Teile von US-Flottenverbaenden im schwarzen Meer, die schon laengere Zeit vorher auf diese Einsaetze vorbereitet wurden. Die RU hatte ueber diplomatische und militaerische Sprecher mehrfach darauf hingewiesen. US-Antwort darauf, diese milit. Aktionen dienen humanitaerer Hilfe. Wahrlich eine ganz neue Definition eines milit. Aufmarsches. Vom sowjetischen Bewegungskrieg RU's in Georgien zu sprechen, zeugt von Ratlosigkeit und unverrueckbaren Grundsaetzen gegenueber RU, die in schwieriegen Situationen wie Scheuklappen wirken. Saakaschwilli glaubt mit dem "Westen" im Ruecken nun immer noch RU mlit. in die Schranken weisen zu koennen. Ein Hasadeur eben. MAKSAS

........die kriegerischen Handlungen begonnen. Die Flaechenbombardements der Staedte, insbesondere der Hauptstadt Sued-Ossetiens (mit der Folge von vermutlich mehr als 1.400 getoeteten Zivilisten), waren wohl von langer Hand vorbereitet. Die Reaktion Russlands war vorauszusehen und wohl berechnet. Welch eine Heuchelei, dieser offensichtlichen Vasallen-Regierung der USA. Wenn Rußland den Menschen in Sued-Ossetien nicht zuhilfe gekommen waere, dann haetten wir es heute vermutlich mit einem vollendeten Genozid zu tun. Die Süd-Osseten wären vertrieben worden und ihre Heimat weitgehend zerstört.