Georgier protestieren in Tiflis gegen die Besatzung russischer Truppen

Kaukasus-Krise

Moskau warnt den Westen vor Sanktionen

Die russische Regierung hat Europa vor der Reise des EU-Ratspräsidenten Sarkozy am Montag nach Moskau davor gewarnt, Druck auf das Land auszuüben. Putin sagte, sein Land verfüge durch seine Öl- und Gasreserven über Druckmittel.

Lesermeinungen zum Beitrag

11. September 2008 13:17

Nunja, Herr Meissner

Frank Garbe (Frank_Garbe)

Zur Rolle der USA in Südamerika, kann ich nur soviel sagen: Ein offensichtlicher Sturz wie es bis in die 80ziger möglich war, ist wohl ausgelschossen, doch nachwievor werden dort Mörderbanden finanziert, aber vorallem über wirtschaftliche Intrigen Daumenschrauben angezogen und alles dafür getan, eine Einigung aller südamerikanischen Ländern zum eigenen Wirtschaftsraum kräftig sabotiert. Aber zurück zum Thema. Ob es eine russische Falle oder nicht, der Angriff ging von Georgien aus, daran gibt es keinen Zweifel. Und wenn man nun Südossetien als Teil Georgiens betrachtet, wie es ja Saakashvili tut, dann ließ er seine eigene Bevölkerung mit Raketenwerfern beschießen. Was die Sache - aus moralischer Sicht - noch einen Tick verbrecherischer macht. Und auch ein demokratisch gewählter Präsident hat nicht das Recht Kriegsverbrechen an zuordnen. Dies sollte auch der Westen endlich akzeptieren, sonst kann man sich den Internationalen Gerichtshof nämlich sparen. Ich denke gerade die EU hat hier viel an Glaubwürdigkeit weltweit eingebüßt, da man hier nur noch einseitig die Interessen der USA vertritt und nicht nach gleichen Maßstäben misst.

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11. September 2008 10:48

@Frank Garbe

Hanno Meissner (hanno_meissner)

In Ordnung! Dennoch werden auch Sie nicht davon ausgehen, dass in nächsterZeit demokratisch gewählte linke Staatschefs in Lateinamerika von den USA gestürzt werden oder? Solche Aktionen sind heute auch für die USA nicht mehr möglich (im Unterschied zu Aktionen gegen Diktaturen, wie es Saddams Irak war, aber auch dort blis den USA der Wind frontal ins Gesicht, so dass es für die Zukunft auch schwieriger werden dürfte). Russland dagegen nimmt sich momentan noch das Recht heraus, über seine Nachbarstaaten direkt zu bestimmen. Das kann und wird nicht gutgehen! Und an dieser Stelle werfe ich eben der Linken (nicht Ihnen persönlich!) Doppelmoral vor! Wo sind jetzt die Pace-Fahnen und die Lichterketten? Kämpft man für Frieden oder gegen die USA? Zum Angriff Georgiens: Georgien war der Angreifer und Saakaschwili ist ein Dummkopf! Es ist für mich aber klar, dass Russland ihm eine Falle gestellt hat, in die er hitzköpfig getappt ist. Ein Wiktor Juschtschenko wäre nicht so dumm! Die "Reaktion" Russlands war von langer Hand vorbereitet durch die Einbürgerungen seit 2004, also nach dem Amtsantritt Saakaschwilis. Der Mann ist für Moskau ein Ärgernis und sollte weg (eigentlich ja schon vor einem Jahr), das ist der Grund!

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10. September 2008 20:23

Herr Meissner...

Frank Garbe (Frank_Garbe)

...mein Hinweis auf Südamerika etc. richtete sich an Herrn Skalskis rosaroten Glauben der Freiheit und Demokratie bringenden USA. Und nein, ich rechne nicht die Schandtaten des einen mit denen des anderen auf und sage dann "Wer weniger hat ist der Gute". Aber ich verlange eine gleiche Beurteilung von allen. Und die gleichen Leute, die hier von einer russischen Aggression sprechen, sind die ersten die US-Angriffe gegen Zivilisten mit allen Mittel rechtfertigen. Und wir sollten im speziellen Falle eines nicht vergessen: Der Angriff ging von Georgien aus und wie man selbst den NATO Berichten entnehmen kann, wurden hier offenbar auch ganz bewusst russische Truppen angegriffen, womit der georgische Opfermythos endgültig verlischt.

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10. September 2008 20:23

Herr Meissner...

Frank Garbe (Frank_Garbe)

...mein Hinweis auf Südamerika etc. richtete sich an Herrn Skalskis rosaroten Glauben der Freiheit und Demokratie bringenden USA. Und nein, ich rechne nicht die Schandtaten des einen mit denen des anderen auf und sage dann "Wer weniger hat ist der Gute". Aber ich verlange eine gleiche Beurteilung von allen. Und die gleichen Leute, die hier von einer russischen Aggression sprechen, sind die ersten die US-Angriffe gegen Zivilisten mit allen Mittel rechtfertigen. Und wir sollten im speziellen Falle eines nicht vergessen: Der Angriff ging von Georgien aus und wie man selbst den NATO Berichten entnehmen kann, wurden hier offenbar auch ganz bewusst russische Truppen angegriffen, womit der georgische Opfermythos endgültig verlischt.

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10. September 2008 19:10

@Frank Garbe

Hanno Meissner (hanno_meissner)

Habe ich jemals bestritten, dass die USA gerade in Südamerika in der Vergangenheit sehr viele Untaten begangen haben? Dieses Vorgehen war nicht in Ordnung und wäre es auch heute nicht! Dennoch reicht meine Fantasie nicht so weit, dass ich mir heute einen Einmarsch der USA in Venezuela, Bolivien oder Nicaragua vorstellen könnte. Lateinamerika ist heute überwiegen links, mit Unterstützung der Völker. Das muss man nicht toll finden, ich denke, dass es die Länder auf Dauer nicht weiterbringt, aber bitte! Sollen sie machen! Jedenfalls rechnet auch Hugo Chavez nicht wirklich mit einer US-Invasion! Aber selbst wenn: Gleicht eine amerikanische Untat eine russische aus? Ist das Ihre Denkweise? WIR Europäer insgesamt, nicht nur die Georgier, Ukrainer oder Polen, leben nun einmal in direkter Nachbarschaft zu Russland, nicht zu den USA. Das heißt, wenn mit Russland der Nationalismus durchgeht, trifft uns das direkter als wenn dasselbe, hypothetisch betrachtet, in den USA passiert. Ein breiter Ozean ist immernoch ein breiter Ozean, während man von St. Peterspurg schnell in Tallinn ist. Aber machen Sie nur weiter mit Ihren verständnisvollen Appeasement-Aussagen und rufen Sie die Geister noch, die wir dann später nicht mehr loswerden!

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10. September 2008 17:55

Matthias Mueller..

Fatih_Mehmet Uenal (Jerusalem1187)

ihre Ausführungen über Zypern I,II und III hinken und entsprechen nicht den Tatsachen.

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10. September 2008 17:43

wen interessiert es denn..

Fatih_Mehmet Uenal (Jerusalem1187)

was die Russen wollen ? Europa muss ganz klar mit den USA gemeinsame Politik machen. Wo kommen wir denn hin wenn souveräne Staaten angegriffen werden? Was machen wir, wenn als nächstes die Krim, Ukraine und die baltischen Staaten an der Reihe sind? Im Baltikum leben eine grosse Anzah ethnischer Russen.Wir haben die Vorgänge im EU Land Estland noch nicht vergessen. Die Balten, die Polen und Ukrainer kennen die Russen aus eigener Erfahrung.Die EU sollte auf alle Fälle diese Meinungen beherzigen.!!!!

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10. September 2008 11:50

Herr Meissner, Herr Skalski

Frank Garbe (Frank_Garbe)

Was die Stalin-Noten betrifft ist bei weitem nichts geklärt und ich schrieb auch nicht, man hätte sie annehmen sollen, sondern das man sie brüsk zurückwies ohne auch nur ernsthaft darüber nachzudenken oder zu verhandeln. Ich beurteile die us-amerikanische Aussenpolitik eben nicht nach moralischen Gesichtspunkten, sondern wies Herrn Skalski mehrfach darauf hin, daß sich diese Politik ausschließlich an wirtschaftlichen und geostrategischen Interessen orientiert. Und genau diese Maßstäbe setze ich auch bei Russland oder China an und fordere eine gleiche Bewertung der Aktionen ALLER. Und Herr Skalski: Wenn Sie so naiv an das Kreto von Frieden und Freiheit der US-Aussenpolitik glauben, dann reden sie doch mal mit den Menschen in Chile, Nicaragua, Panama, Argentien, Guatemala, Saudi Arabien, Ägypten, Kongo, Angola oder dem ehemaligen Süd-Vietnam wie die USA sich dort für "Frieden, Demokratie und Freiheit" engagierten. Den USA ist letzlich jedes Regime und jede Regierungsform recht, solange sie die US-Interessen vertritt.

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09. September 2008 19:47

@Dirk Hohnsbein

Hanno Meissner (hanno_meissner)

"Die so angedachte EU ist unabhängig aber gegen niemanden gerichtet." Wenn sie Russland einschließt, wie Sie schrieben, steht sie automatisch in direkter Konkurrenz mit China um die Rohstoffe Zentralasiens und mittelfristig auch Sibiriens. Zudem käme ein schwelender Religionskonflikt ins Haus, denn Russland hat es bisher nicht vermocht, seine 20 Millionen muslimischen Staatsbürger zu integrieren. Die Rückbesinnung auf das orthodoxe Christentum ist aus russischer Sicht logisch, verschärft aber dieses ungelöste Problem. Russland wird in diesem Jahrhundert noch zahlreiche Krisen erleben (im Inneren!) und es ist mir lieber, wir beobachten sie von außen und reagieren dann nach unseren Interessen. Die derzeitigen Stärkedemonstrationen nach außen, durch den kurzfristigen Wirtschaftsaufschwung ermöglicht, täuschen über die grundlegenden inneren Schwächen hinweg, aber die Wirklichkeit wird die Regierenden in Moskau schneller einholen, als es uns in Europa lieb sein kann. Sie sehen eine Bedrohung von außen, in Wahrheit bröckelt Russland aber innen! Diese Gefahr scheint Moskau zu verschlafen, leider!

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09. September 2008 16:51

"USA raus aus Europa!" ?

Rolf Joachim Siegen (rolfS2)

Herr Meissner, die Menschenfreunde und Helden McCain/Sarah 'Barracuda' koennten sich - einmal in ihren Aemtern - um den Fortgang der europaeischen Einigung schnell verdient machen. Schon Bush tat dies. "USA raus aus Europa!"? - Nein, denn wir brauchen einander! Respektvoller Umgang unter Beachtung voelkerrechtlicher Prinzipien reichte schon. Mitglieder der E. U. haben sich ferner der Sonderabkommen mit den USA zu enthalten.

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09. September 2008 14:33

@Frank Garbe

Hanno Meissner (hanno_meissner)

Bezüglich der "Stalin-Noten" ist unter Historikern inzwischen die Ansicht nahezu unbestritten, dass diese nie ernstgemeint waren, sondern vielmehr Unsicherheit im Westen säen sollten. Die Öffnung der Mpskauer Archive hat einen jahrzehntelangen Historikerstreit entschieden. Ich bin mir sicher, Sie wären Stalin damals auf den Leim gegangen! Adenauer tat es nicht und die geschichte hat ihm Recht gegeben! Ich muss Ihnen widersprechen, Sie versuchen fortwährend die Politik der USA allein nach moralischen Gesichtspunkten zu bewerten. Das kann man tun, auch wenn ich ein solches Politikverständnis für naiv halte. In jedem Fall sollte man aber gleiche Maßstäbe auf alle Akteure anwenden und nicht emotional in eine Richtung zeigen, nur weil man es sich über Jahrzehnte so angewöhnt hat. "Pace"-Fahnen bei allen Kriegen oder überhaupt nicht! Alles andere ist unehrlich! Auch wenn es in Deutschland teilweise populär sein mag, sich selbst auf einer moralisch überhöhten Position zu sehen und auf andere (v.a. die USA) zu zeigen: Wir vertreten unsere legitimen Interessen wie alle anderen auch - realistisch, nicht moralisch! Ist bei Ihnen und einigen anderen Linken vielleicht die alte Denkweise "Am deutschen Wesen soll die Welt genesen!" lebendig?

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09. September 2008 14:21

An Hr.Garbe,von welchen amerikanischen Interessen sprechen Sie–Frieden, Freiheit

Jan Skalski (Skalski)

Demokratie und Wohlstand in Westeuropa–das sind doch auch westeuropäischen und osteuropäischen Werte,oder leben Sie in einer anderen Welt? Der (vor allem in Mittel-Osteuropa,den meisten Westeuropäer war es leider ziemlich egal) lang ersehnte friedliche Sieg über Kommunismus ist die einzigartige Leistung vor allem der Reaganschen Aufrüstung bis zu der Sternenkriege/Herausforderung an die Russen,einschließlich der über Jahre entstandenen ökonomischen und technologischen Überlegenheit des Westens,der die Sowjets zu wenig entgegen zu setzen hatten,dazu der Freiheitsdrang der unterdrückten Völker Mittel-Osteuropa,was in der Summe zum Zerfall des ökonomisch unsinnigen und menschenfeindlichen Systems geführt hatte.Sind das die amerikanischen Interessen von denen Sie sprechen? Ich hoffe wir haben(inkl.Hr.Meissner,Hr.Teuber,Hr.Macharadsche)Ihnen einige historische Tatsachen näher gebracht und das ist auch Sinn dieses Forums, der sich auch in der Qualität von anderen Online-Zeitungen unterschiedet.Egal wie Sie sich drücken einige historischen Tatsachen einzusehen,wird das den Lauf der Dinge nicht ändern.Bei Ihrer Behauptung über den Marshallplan stehen Sie so ziemlich allein da, schon deswegen,weil Sie dieses Geld vor 60 Jahren annahmen.

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09. September 2008 11:36

Herr Skalski, Herr Meissner

Frank Garbe (Frank_Garbe)

Zunächst mal Herr Meissner, ging es mir nur darum Herrn Skalskis Behauptung der selbslosen USA zu widerlegen und sonst nichts. Eine Wertung zum Marshal-Plan gab ich auch nicht ab, sondern nur den Hintergrund. Nun Herr Skalski haben Sie sich einmal die Grenzen der UdSSR angeschaut? Dafür sollten also 3 Millionen Soldaten genügen? Aber Sie sind ja auch der Meinung, daß die kleine US-Armee nach dem 1.WK in der Lage gewesen wäre in Europa für Ordnung zu sorgen. Nur mal ein paar Fakten: Die Armeen Frankreichs, GB und des Deutschen Reiches, waren auch nach 4 Jahren Krieg immernoch schlagkräftiger als die gesamte US-Armee zu diesem Zeitpunkt. Die USA haben auch keine "Bonner Demokratie" unterstütz, sondern hätte jede Regierung gestützt, solange diese us-amerikanische Interessen vertritt. Am deutlichsten sah man dies in der sofortigen Ablehnung der Wiedervereinigungsvorschläge Stalins, ohne diese auch nur ernsthaft zu prüfen.

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08. September 2008 17:56

Medien == verlängerter Arm der US-Propaganda

Andreas Kirsch (A.Kirsch)

immer wieder fällt mir auf, dass kritische Beiträge über die USA in vielen bekannten Foren einfach verschwinden. Selbstverständlich sind diese AGB's-Regeln konform geschrieben und keineswegs beleidigend, sondern hinterfragen kritisch wer wohl die Terroristen in diesem endlos langen Spielchen sind und wer die tatsächlichen Demokratieverfechter. Doch ich habe eine vernichtende Nachricht für diese Propagandemaschinerie. Denn je mehr Lügen und Unwahrheiten verbreitet werden (die inzwischen bis zum Himmel stinken) desto mehr ist der gesunde Menschenverstand bereit in diesem elenden Murks rumzuwühlen, um die Wahrheit zu erfahren. Die Autoren John J. Mearsheimer/Stephen M. Walt (beides anerkannte Wissenschatler) fühlen dem vorgekaulten Zeitgeist auf den Zahn - und haben schlagkräftige Argumente. Also genau das Gegenteil von dem was die Möchtegernjournalisten tagtäglich zusammenkritzeln, um irgendwie die Auflagen (30 Seiten - Null Inhalt; und das jeden Tag, 365 Tage im Jahr) zu steigern.

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08. September 2008 17:40

@Hr.Grabe, Geschichtsverdrehungen sind anscheinend Ihre Spezialität

Jan Skalski (Skalski)

„Mit was hätten die Sowjetunion eigentlich einen Angriffskrieg führen sollen? Weniger als 3 Monate nach Beendigung der Kampfhandlungen in Europa war die sowjetische Armee von 11Millionen Soldaten auf unter 3 Millionen geschrumpft...“ Warum hatten denn sich die Westeurop-Länder zusammengetan und NATO gegründet, der die alte BRD freiwillig beigetreten war? Was war die Truppenstärke der Westeurop-Länder im Jahr 1950? 1Mio ? Dann hätten die 3Mio Russen doch gereicht? Irgendwann stellen Sie die Frage wer den 2.WK zu verantworten hat. „Mit welchen Mitteln hätte die USA den Zweiten Weltkrieg wohl verhindern wollen?“ in dem Sie in D geblieben wären und auf die „Weimarer Demokratie“ aufgepasst hätten, so wie auf die „Bonner Demokratie“ nach 1949. „Und den USA ging es um die Schaffung neuer Absatzmärkte für ihre eigene Wirtschaft. Viele vergessen oft, daß der Marshalplan zu aller erst zur Sicherung amerikanischer Wirtschaftsstabilität...“ Diese Stütze hätten Sie doch nicht annehmen sollen, die Tschechen hatten es freiwillig abgelehnt und bedauern bis heute. Damit erklären Sie die EU Überweisungen an Mittel-Osteuropa (Marshallplan) als Maßnahme zur Sicherung der westeuropäischen Wirtschaftsstabilität. Das ist aber sehr interessant.

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08. September 2008 17:19

hanno_meissner

Dirk Hohnsbein (hosenbeinundlampe)

Die so angedachte EU ist unabhängig aber gegen niemanden gerichtet. Militärisch im Übrigen wieder ein reines Verteidigungsbündnis und integraler Bestandteil der verschiedenen internationalen Institutionen und Gerichtsbarkeiten. Da dann Georgien ebenfalls EU-Mitglied ist, muss es nicht gesondert verteidigt werden. Zum Thema Wertegemeinschaft mit Amerika: Die amerikanischen Administrationen seit dem 2. Weltkrieg haben in Wahrheit die westlichen Werte pervertiert und systematisch in den Dreck gezogen. Die Begriffe Demokratie und Freiheit sind dadurch zu sinnentleerten Worthülsen verkommen. Ich kann nur hoffen und wünschen, dass die amerikanischen Wähler durch ihre anstehende Wahlentscheidung deutlich machen, dass sie noch zur westlichen Wertegemeinschaft gehören wollen.

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08. September 2008 17:12

@Frank Garbe

Hanno Meissner (hanno_meissner)

"Die USA initiierten den Marshall-Plan, um sich neue Absatzmärkte in Europa zu schaffen!" Und das soll jetzt der große Skandal sein, der die USA in ihren Augen moralisch völlig diskreditiert? Ist es für uns in irgendeiner Weise von Belang, weshalb Deutschland amerikanische Gelder erhalten hat, die zu unserem Wirtschaftswunder maßgeblich beigetragen haben? Mir ist das völlig egal! Ich bin jedenfalls froh, dass sich Henry Morgenthau nicht durchgesetzt hat! Weshalb zahlt Deutschland denn Entwicklungshilfe an Länder in Afrika und Asien? Nicht aus christlicher Nächstenliebe, sondern weil wir ein Exportland sind und natürlich neue Absatzmärkte erschließen wollen. Den Menschen, die davon profitieren, kann der Grund herzlich egal sein. Oder die neue Nordafrika-Kooperation der EU. Diese Länder waren uns völlig wurscht, bis die Flüchtlinge kamen! Und glauben Sie wirklich, dass Deutschland Israel allein aus moralischen Gründen unterstützt und nicht, weil wir ein handfestes Interesse daran haben, der einzigen Demokratie im Nahen Osten ein langes Leben zu bescheren? Jeder politische Akteur verfolgt seine Interessen. Georgien profitiert derzeit von den amerikanischen Interessen. Schön für Georgien! Der Marshall-Plan war schön für uns! Skandal?

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08. September 2008 17:02

@Herrn Meissner

Olga Milosch (OlgaPavlova)

Ich wuerde hier bemerken, dass mit einem Nationalismus der Russen gegenueber Georgier hat es hier ueberhaupt nicht zu tun. In Russland leben etwa 150 Nationalitaeten, und soweit ich mich erinnern kann, es wurde immer propagiert, wie wichtig es ist, friedlich miteinander zu leben. Sie finden in der Welt kaum noch ein Land, wo solche Anzahl von Kulturen und Religionen nebeneinander ziemlich friedlich zusammen gelebt haetten. In Russland leben zur Zeit etwa 1 Mio Georgier, und anscheinend leben sie da nicht so schlecht, denn zurueck kehren tun sie nicht. Das ist der Grund warum die georgische Regierung den zuerst angekuendigten Abbruch der konsularischen Beziehungen nach 3 Tagen wieder aufgehoben hatte. So ein Theater. Was aber Georgien angeht, so haben sie nie geheimgehalten, dass sie die Ossetier vernichten wollen. Man bedenke nur den Spruch von Gamsachurdia "Georgien fuer Georgier", mit dem er Anfang 90-er seine Politik fuehrte. Und das alles gegen seinen "natuerlichen Verbuendeten".

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08. September 2008 15:12

An Hr.Miller, Ihre Zweifel an der humanitären Hilfe in Georgien

Jan Skalski (Skalski)

Ihre Zweifel an der humanitären Hilfe in Georgien - Luftbrücke schon vergessen? Die amerikanische Luftbrücke zur Versorgung des Westberlins wurde grundsätzlich durch amerikanischen Bomber abgewickelt. Damals hatten die Deutschen keine Fragen über Waffenlieferung gestellt – sondern die Lebensmittel und die Kohle dankend entgegen genommen.

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08. September 2008 15:09

An Hr.Bohr, Guter Beitrag.

Jan Skalski (Skalski)

Guter Beitrag. Von den 1400-2000 toten ossetischen Zivilisten hat man höchstens 50 gesehen, der Rest ist die russische Lügenpropaganda für die (West-)Europäer. Rechtfertigt einen so massiven und auf den Tag genau vorbereiteten Einmarsch der Russen nicht. Da drängt sich die Frage - wie mobilisiert und verlegt man 35 000 Soldaten und Tausende Fahrzeuge/Panzer über bergische Region innerhalb von 1 -2 Tagen? Oder war der Krieg schon zuvor von den Russen geplant? Die Ereignisse nach dem russ.Einmarsch sind doch eine klare Bestätigung der russischen Ziele, auf die sie sich seit Jahren vorbereitet hatten. Besetzung und Teilung eines souveränen Nachbarnstaates. Und alle schauen zu! Sudetenland vom Jahr 1938 lässt grüssen.

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08. September 2008 14:18

@Dirk Hohnsbein

Hanno Meissner (hanno_meissner)

Mit anderen Worten: Sie möchten, dass sich Europa und Russland gegen Amerika verbünden. Wozu? Steht Ihnen ein autoritäres Land am Rande des europäischen Kontinents näher als eine Demokratie jenseits eines großen Ozeans, an deren Politik es wahrlich Vieles zu kritisieren gibt, aber die letztlich doch ähnliche gesellschaftliche Werte wie wir vertritt? Die Europäer, die nach Amerika ausgewandert sind, gehören ja nicht plötzlich einem anderen Kulturkreis an, nur weil sie geographisch von ihrem Herkunftskontinent getrennt sind. Schon allein aus diesem Grund steht uns Amerika kulturgeschichtlich wesentlich näher als Russland. Aber lassen wir das! Realpolitisch betrachtet: Wie gedenken Sie denn Ihren Georgien-Vorschlag umzusetzen? Soll die Bundeswehr Georgiens Überlebensversicherung werden? Mit welchen Waffen? Europa müsste ohne amerikanische Militärpräsenz aufrüsten, und zwar erheblich! Wie wollen Sie das politisch durchsetzen, gerade in Deutschland? Oder wollen Sie gar keine EU-Militärmacht und soll Russland stattdessen die militärische Garantiemacht ganz Europas werden? Dieses Ansinnen kommt mir aus der Geschichte sehr bekannt vor! "USA raus aus Europa!" - Meinetwegen, aber Europa ist noch lange nicht bereit dazu!

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08. September 2008 13:56

Zeit zu handeln

Jo Silva (chimero)

Unabhängig ob Russland droht oder nicht, es ist an der Zeit in alternative Energien kräftig zu investieren und dies endlich zu einem Hauptziel der EU zu machen. Es wird mehr als deutlich, daß in Zukunft die meisten Kriege wegen dem zugang zu Energieressourcen stattfinden werden. Nun hat Russland entdeckt, daß man dem Westen ziemlich leicht mit Lieferstopps drohen kann. Das beste Mittel allen Staaten zu zeigen, daß Erdöl nicht als Waffe genutzt werden kann, ist einfach unabhängig in Energifragen zu sein.

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08. September 2008 12:50

Zurückhaltung täte gut

Jens Harke (jha2000)

Wo immer amerikanische Miltärhilfe auschlägt, ist es um die Region nicht zum Besten bestellt. Man erkennt das Georgien nicht reif ist für eine Nato Partnerschaft, die den Mitgliedstaaten Pflichten gegenüber Georgien abverlangt, die nicht zu kalkulieren sind. Rußland ist Atom- und Rohstoffmacht mit dem Anspruch anerkannt Großmacht zu sein. Es gibt eigentlich nicht viel, dem etwas entgegen zu setzen. Der Einfluss des Westens kann nur auf Grundlage von Anerkennung und Respekt gegenüber Russland gesichert werden.

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08. September 2008 12:32

Es gibt es gibt nur noch Weltinnenpolitik

Rüdiger Drischel (rudyguy)

Schon vor 250 Jahren formulierte Kant, angesichts der wachsenden Interdependenz europäischer Staaten sinngemäß: Es gibt keine Außenpolitik mehr, es gibt nur noch Weltinnenpolitik. Und formulierte damals bereits einen Pfeiler globaler Politik. So gesehen gibt es keine "Einmischung in die Angelegenheit eines anderen Staats" mehr.

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08. September 2008 12:01

Achja, Herr Skalski

Frank Garbe (Frank_Garbe)

Mit welchen Mitteln hätte die USA den Zweiten Weltkrieg wohl verhindern wollen? Ihre Armee war selbst 1941 noch kleiner als beispielsweise die niederländische Armee bis zur deutschen Besatzung. In den USA selbst gab es massiv faschistische Kräfte die alles dafür taten faschistische Regime weltweit zu fördern. Ihr Geschichtsbild ist an diesem Punkt vollkommen falsch und gut gläubig. Mit was hätten die Sowjetunion eigentlich einen Angriffskrieg führen sollen? Weniger als 3 Monate nach Beendigung der Kampfhandlungen in Europa war die sowjetische Armee von 11 Millionen Soldaten auf unter 3 Millionen geschrumpft. Und den USA ging es um die Schaffung neuer Absatzmärkte für ihre eigene Wirtschaft. Viele vergessen oft, daß der Marshalplan zu aller erst zur Sicherung amerikanischer Wirtschaftsstabilität diente und erst zweitrangig dem Wiederaufbau Mittel- und Westeuropas. Aber leben Sie ruhig weiter in Ihrer rosaroten Welt.

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08. September 2008 11:48

Amis raus aus Europa

Dirk Hohnsbein (hosenbeinundlampe)

Georgien ist ein weiteres Paradebeispiel dafür, wie die derzeitige amerikanische Administration auf subtile Weise versucht Europa zu spalten. Man kann nur hoffen, dass die europäischen Politiker diese Krise dazu nutzen, sich endlich gegenüber Amerika zu emanzipieren. Die "Kalten Krieger" haben genug Unheil angerichtet. Die kurzfristige Verhandlungslösung für Georgien muss folgendermaßen aussehen: Amerikanische Militärberater raus, im Gegenzug russisches Militär abziehen und durch eine internationale Friedenstruppe ersetzen. Dies alles unter fortlaufender Aufsicht unabhängiger Beobachter. Langfristig muss, neben allen anderen europäischen Staaten einschließlich der Türkei, auch Russland in die EU mit dem Ziel integriert werden, auf der Basis eines europäischen Wertefundamentes, wirtschaftliche und politische Unabhängigkeit von Amerika zu erreichen. Bis dahin gehört jeder Politiker der die Menschen in völkerrechtswidrige Kriege führt oder diese unterstützt abgewählt.

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08. September 2008 11:14

@Matthias Müller

Hanno Meissner (hanno_meissner)

Serben in Kroatien müssen Kroatisch lernen? Ich möchte darauf hinweisen, dass Kroaten, Serben, Bosniaken und Montenegriner faktisch ein und dieselbe Sprache sprechen, nämlich SERBOKROATISCH! Kroaten und Bosniaken verwenden das lateinische Alphabet, Serben und Montenegriner sowohl die lateinische als auch die kyrillische Schrift, wobei die Serben das Kyrillische bevorzugen und die Montenegriner mehr und mehr das Lateinische. Dass diese Sprache in jedem Land einen anderen offiziellen Namen trägt, ist ein Ergebnis der Nationalismen, führt aber noch lange nicht zu praktischen Verständigungsproblemen. Abgesehen davon, frage ich mich, was Sie in Ihrem Beitrag eigentlich beklagen. Die ungerechte Behandlung der orthodoxen Christenheit durch den Westen, wie es russische Nationalisten unterschwellig auch tun? Vergessen Sie nicht, dass auch die Georgier orthodoxe Christen sind! Die Russen kämpfen in einer stark islamisch geprägten Region aus einem platten Nationalismus heraus gegen ihren natürlichen Verbündeten. Das wird sich irgendwann noch bitter rächen!

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08. September 2008 11:00

Man sollte aber auch realistisch bleiben...

Hannes Ehrmann (hans1066)

...und sehen wer den Krieg im Kaukasus angefangen hat und nicht eigentlich gute Beziehungen fuer einen Verrueckten (Saakasschwili) opfern.

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08. September 2008 09:10

Russland steht für Gerechtigkeit in der Welt

Matthias Mueller (helenos)

Nachdem wir in Europa 1974Zypern geteilt und die Hälfte dem Lieblingskind Türkei geschenkt haben,damit diese über 100000 Siedler auf die Insel bringt,dabei 200000 Zyprioten vertreibt und jetzt behaupten kann,es würden sehr viele Türken auf Zypern leben und auch so verhandeln machen wir brav weiter.Als ZypernII kann Kroatien angesehen werden wo Krajina und Ostslawonien Kroatien einverleibt wurde.Hier ging man weiter als in Zypern und ließ den Angreifer die Gebiete der Serben direkt anektieren.Mehr als 300.000 Serben wurden vertrieben.Sie haben jetzt die Möglichkeit eine Aufenthaltserlaubnis in Kroatien zu beantragen damit sie in ihrer seit Jahrhunderten angestammten Heimat leben dürfen-Kroatisch müssen diese jetzt auch lernen vielleicht kriegen sie auch Fragen zur Einbürgerung.ZypernIII ist Kosovo,400000 Serben mussten die Gegend verlassen,die neu dazugekommene Minderheit macht eine Bevölkerungsexplosion nach Vorbild der Moslems in Bosnien und sehe da unsere Lieblingskinder haben alle Eigentümer und Länderein der Serben geschenkt gegriekt.Die Serben dürfen wie die Zyprioten die Nutznießer ihres Eigentums vorm europäischen Gerichtshof verklagen.In Georgien sollte das gleiche passieren nur hat Russland jetzt einen Riegel vorgeschoben

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08. September 2008 08:27

"Humanitäre" Hilfe

Robert Miller (Dr_Rob)

"...Nach amerikanischen und georgischen Angaben hat die „Mount Whitney“ Hilfsgüter wie Decken, Trockenmilch und Hygieneartikel an Bord..." Es ist schon irgendwie schwer zu galuben, dass man keine andere Möglichkeit hatte, Windeln und Toilettenpapier nach Georgien zu befördern, als mit einem Flagschiff der US-Flotte...

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08. September 2008 08:01

Vertreibung der Georgier

Ralph Bohr (rabo0101)

Russland hat seinen Krieg gegen Georgien in Ossetien unter anderem unter dem Vorwand eines von den Georgiern verübten Genozids begonnen - ohnehin ein absurder Vorwurf angesichts von 500-1.400 Kriegstoten; in Abchasien begann Russland den Krieg unter dem Vorwand, einen zu befürchtenden Völkermord an den Abchasen zu verhindern - hier hatte Georgien nicht einmal angegriffen. Wenn Vertreibung Völkermord ist, dann ist die Herstellung georgierfreier Gebiete durch Vertreibung der ursprünglichen georgischen Bevölkerungsmehrheiten, die Abchasen und Osseten gemeinsam mit den russischen Friedenstruppen seit Anfang der 90er Jahre durchführen, der eigentliche und nun ruhmreich zu Ende gebrachte Völkermord in diesem Konflikt. Nicht die Georgier haben massenhaft vertrieben, sondern Russen, Osseten und Abchasen.

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08. September 2008 03:21

Putins Erpressungsversuche

Gerhard Dünnhaupt (dunnhaupt)

Solange sich Europa nicht andere Energiequellen einfallen lässt, wird es weiterhin den russischen Erpressungen ausgesetzt bleiben. Deshalb lag ihm ja so viel daran, an die georgischen Ölpipelines heranzukommen, die unter Umgehung Russlands Öl aus Aserbaidschan nach Europa hätten liefern sollen.

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08. September 2008 02:54

Russland ist ehrlich...

Mehmet Mantikli (logisch74)

...wie das System in Russland aussieht und aufgestellt ist, ist eine russische Angelegenheit.! Jedes Land hat seine eigenen Probleme selbst zu lösen. Genau so wie jedes anderes Land der Erde eigentlich auch so aufgestellt sein sollte.! Der Westen hat das zu respektieren.! Genau das wollen sie nicht tun und sie möchten das auch nicht wahrhaben, auf dies basierent machen sie ihre Politik (Weltpolitik).! Deshalb teilen sie die Welt als die "Guten" und die "Bösen" in 2 Fronten auf. Natürlich sind sie die "Guten".! So sehen sie sich berechtigt wenn sie in die innere Angelegenheit von anderen Staaten und Regionen mit einmischen, besetzen, bekriegen, isolieren, betrügen, wirtschaftliche Sanktionen verhängen und mit der Atombombe drohen.! Weil sie schließlich deshalb auch ihre eigenen Werte mit Füßen treten, machen sie das was sie den anderen vorwerfen.! Zum allen Überfluss als Krönung für ihr handeln, begründen sie das mit der höchsten Errungenschaften der menschlichen Gesellschaft und für die Werte die sie stehen, deshalb sollen sie recht haben. Das Problem ist, diese Werte sind von Natur aus gegen ihr handeln.! Die in Moskau verschleiern sich nicht,ihre Politik ist auf der gleichen Stufe wie der des Westens, aber sie sind ehrlich.!

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08. September 2008 02:47

Was hatte Putin noch vor wenigen Wochen gesagt ?

thomas schulz (peanutbutter)

Selbst im kalten Krieg hatte die UdSSR nie daran gedacht, ihre Resourcen als politische Waffe einzusetzen und sich an die Lieferverträge gehalten. Erst droht ein russischer General unverblümt mit Krieg und jetzt Putin mit einem Lieferstopp. Es ist höchste Zeit, die rosarote Brille abzusetzen und sich den spätpubertären, imperialistischen Gelüsten einer ehemaligen Supermacht zu stellen, sonst geht es Europa so wie Finnland nach dem 2. Weltkrieg.

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07. September 2008 22:55

Irrationales Russland

TOBIAS RÜGER (t.ruger)

Wenn Russland glaubt, mit Europa so umspringen zu können, dann wird es sich noch wundern. Öl und Gas kann man nämlich nicht essen. Und man bekommt auch keine zeitgenössische Technologie dafür, wenn man es in Afrika oder Asien verkauft. Es ist an der Zeit, dass auch Europa sich gemäß seinem Wert verkauft. Die Zeit der fossilen Brennstoffe läuft sowieso ab.

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07. September 2008 22:05

Sanktionen

Andrey Parfenov (Andryuha)

"Die Zeit ist nicht reif für die Vereinbarung" mit dem Westen. Russland muss überlegen, Sanktionen gegen ihn einzuführen. Vielleicht dann verstehen die dortige Hitzköpfe, daß sie im ganz anderen Jahrhundert leben (nicht in der Kolonialzeit mehr!), man kann nicht so einfach das Völkerrecht brechen und dabei heuchlerisch sagen, daß es "ein Sonderfall" war. Es muss klar darauf hingewiesen werden, daß sowas nicht durchgeht. Entweder gleiche Regeln für alle, oder eilige Energiesparmaßnahmen für die "Besonderen". Grüße aus Moskau

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07. September 2008 21:58

Die EU sollte Druck auf den Menschenschinder Saarkaschwili ausüben......

Miracolo De Sica (DeSica)

Moskau hat sich der Situation durchaus angemessen verhalten. Aber langfristig bestimmt die russischen Bevölkerung, wohin der Weg Rußlands gehen wird. Und die Bevölkerung Rußlands ist an einer weiteren witschaftlichen Entwicklung interessiert. Sowohl Rußen als auch Europäer sollten sich darauf konzentrieren, die wirtschaftlichen Beziehungen weiter zu intensivieren, zum Wohle der Menschen in Europa (zu dem auch Rußland gehört).

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07. September 2008 21:29

Sehr interessant

Winston Hauser (sealgate)

Allein die Wortwahl und die Art die Fakten zu verdrehen entlarvt diese Artikel über angebliche russische Drohungen, lassen sie sich doch bitte zur Abwechslung mal was neues einfallen und langweilen sie Ihre Leser nicht mit immer der selben durchschaubaren und leicht antizipiebarten Gleichschritt-Propaganda. Es sei denn sie wollen Ihre Leser zu tode langweilen.

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