Wählerumfrage

Volksparteien verlieren weiter

In der ersten Umfrage nach der Europawahl verlieren die Volksparteien weiter an Zustimmung. In der Sonntagsfrage des Allensbach-Instituts kommen CDU/CSU nur noch auf 36 Prozent, die SPD auf 24,5. FDP und Grüne können sich leicht verbessern. Schwarz-Gelb hätte danach eine knappe Mehrheit.

Lesermeinungen zum Beitrag

17. Juni 2009 14:18

Parteien sind das Übel nicht die Lösung  

Sebastian Castellio (Castellio)

denn deren Interesse ist Machterwerb und Machterhalt, die Interessen des Volkes kommen dabei schon deshalb nicht mehr vor, weil gerade "umgevolkt" wird. Als die NPD das aufgebracht hat, habe ich darüber gelacht, das ist mir vergangen, auch wenn ich mit denen nun wirklich nichts am Hut habe. Das Personal der Systemparteien
endet heute maximal bei Mittelmaß, wer die Ochsentour durch die Gremien gekrochen ist, ist im Regelfall so verbogen, daß ein eigenständiger Charakter nicht mehr zu erkennen ist. Der Fisch beginnt am Kopf zu stinken und die Zahl derer, die der Gestank anwidert wächst langsam aber stetig. Was derzeit noch fehlt ist die Vorstellung von einer funktionierenden Grundordnung mit der das Volk sich wieder in das Recht als einziger Souverän einsetzt. Das nennt man Demokratie und die ist klammheimlich bis zur Unkenntlichkeit verdünnt worden.

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17. Juni 2009 14:08

Umfragen und der Nährwert  

Thomas Punk (Der_springende_Punk_T)

Warum es mit der Politik so aussieht wie derzeit in der Republik, kann man in dem Artikel "Die Krisenprofis" Spiegel Nr.25 vom 15.06.2009 schön nachlesen.
Ein Mitglied der Generation Prekär

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17. Juni 2009 12:15

Nicht nur Volksparteien  

Robert Guder (Masquurin)

Es sind nicht nur die Volksparteien. Linke, Grünen und FDP kann man in den gleichen Topf schmeissen. Ich habe meine Protestpartei gefunden (nein, nicht rechts). Am meisten hoffe ich, dass 2 Parteien nach der Wahl zusammen nicht die Mehrheit schaffen.

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17. Juni 2009 05:59

"Wein, Weib, Gesang, Tanz+Spiele"  

Hiep Van Tran (WatersToronto)

....das ist es, worauf die Deutschen Tag für Tag hereinfallen und dann schimpfen, dass die Parteien ja einmal wieder die Unwahrheit gesagt haben. Erinnert mich an "Und ewig grüsst das Murmeltier", einem Kinofilm mit Bill Murray von 1993.
Jener Blockbuster aus vergangenen Tagen ging aber so aus, dass sich Murray aus der Zeitschleife beFREIen konnte.
Die Deutschen scheinen mir nicht über den inneren Zusammenhalt zu verfügen, das auch zu können.
Nach den Wahlen wird alles so (schlimm) bleiben, wie vorher, und das nächste mal wieder und das übernächste mal auch.
Was ist mit diesem Volk um Gottes Willen denn nur los, das in den 50gern,60gern und auch noch späten 80gern so viel Kraft und Mut bewiesen hatte???
Es versteht Niemand, und die Deutschen selber wollen nicht mal dahinterkommen.
Wein, Weib, Gesang, Brot und Spiele.
Wie die ELOI in Well`s "The Time Machine". Nur die - die fanden da auch mal raus und packten FÜR SICH die Dinge an.

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17. Juni 2009 03:44

Ja, ich habe auch mehr vertrauen in die Mafia.  

Peter Böttcher (Joffy)

Die Volksparteien verblöden die Bürger, und bringen nichts zustande.
Außerdem haben sie vergessen, Schaden vom Volk abzuwenden und leiden unter Realitätsverlust.
Die Mafia hat wenigstens noch einen Ehrenkodex und hält zu ihren Zahlern!

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16. Juni 2009 22:13

Was sind Umfragen eigentlich wert?  

Karl Heinz (Ehrenwerter_Geschaeftsmann)

Wenn man den Artikel liest und im letzten Drittel dann erfährt, dass die Umfrage in Kontrast zu einer anderen Umfrage steht, fragt man sich, warum darüber berichtet wird, wenn man sowieso kein Fazit wegen fehlender Eindeutigkeit ziehen kann. Am Wahlabend sieht dann sowieso wieder alles ganz anders aus und es wird von einem "überraschenden" Ergebnis gesprochen. Fallen die Umfragen positiv aus, verweisen Politiker gerne darauf,fallen sie negativ auf, wird darauf verwiesen, dass die Umfragen sowieso nicht aussagekräftig wären.
Daher meine Frage: Was ist denn so eine Umfrage überhaupt wert? Es kommt ja sowieso immer anders.

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16. Juni 2009 22:02

Volksparteien  

Bauer Merz (Menetekel)

hatten wir mal, so bis 1982. Danach und seitdem ist das ganze ein verkommener Haufen von Lügnern, Beutelschneidern, Betrügern und Vorteilsnehmern, die entweder keine Ahnung haben, was das Volk will oder sich einen Dreck für den Willen des Volkes interessieren. Schlimmer, als diese Bande uns regiert, könnte es der schlimmste Pöbel durch Plebiszit nicht.

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16. Juni 2009 21:51

Zunehmender Diversitismus!  

***** ******* (immiperium)

Mode, Musik, Architektur - alles wandelt sich immer schneller.
Ganze Gesellschaften befinden sich auf Selbstfindung. Die Individuen empfinden sich immer wichtiger - wir werden alle zu einzigartigen Einzelschicksalen!
Das strahlt auch auf die Politik aus - und widerspricht der alten Idee der Volkspartei. Wir befinden uns auf dem Weg von der 5-6 Parteien Gesellschaft in den Viel-Parteien-Glauben.
Ich wette darauf.
Übrigens. Eine humoristische Interpretation der Europawahlergebnisse findet sich hier: www.youtube.com/user/dasnachrichten

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16. Juni 2009 20:01

Ich weiß nun nicht was diese Mafia mit  

heinz peter (pitiplatsch)

Volksparteien zu tun hat. 36 % von 46 % die wählen gehen, das sind gerade mal 11 % der Bevolkerung die diese mafiösen Parteien noch wählen ! Das sind beileibe keine Volksparteien das sind Abzocker ohne Anstand und Charakter.

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