Protestaktion vor dem Olympiastadion

Peking

Demonstration beim Fackellauf - Route geändert

Genau solche Aktionen wollte die chinesische Polizei verhindern: Ausländische Studenten haben am ersten Tag des olympischen Fackellaufes durch Peking am Olympia-Park demonstriert. Daraufhin wurde die Route für den Lauf geändert.

Lesermeinungen zum Beitrag

07. August 2008 11:53

nur eine Frage

jeay jeay (taobao)

Als Chinese dürfen wir uns doch auf die Olympischen Spiele in Peking freunen! oder nicht? Freude und Spaß zu haben sollten auch zu Menschenrechte zählen.

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07. August 2008 10:47

@Gabor von Zoltan (Putinras)

xia liao (xialiao)

ich weiss leider, dass da zwischen china und westen welten liegt. nur ein kleines beispiel, das video das Sie erwähnt haben, wird von vielen übersee-chinessen als propaganda-fälschung genannt, krass oder? gehirnwäsche hin oder her, das ist ein teil der realität die wir begegnen. wenn man aus dieser situation die welt verbessern wollen, dann muss es gut angelegte strategien her, von den PROFIS, leider! ich hoffe Sie verstehen mich. so weit ich informiert bin, sprechen die tibetische nomadenstämmen verschiedensten dialekten, um Sie zusammenzuhalten gab's früher fast nur den lamaismus, ich glaube es ist uns schon bekannt, aus was die heutige demokratie entwickelt oder? heute gehen teil von den jungen tibetern auf die schule oder zur universitäten, sie lernen chinesisch, wissenschaft, fremdsprache usw., durch die bildung verlieren sie ein teil ihre eigene identität und kultur, sind mehr aufgeweckt, werden leichter zu mobilisieren, in welcher richtung sie dann weiter gehen, mag ich nicht vermuten, ich weiss nur, damit sie sich besser schützen können, brauchen sie effektive und realistische hilfe, und zwar Jahrzehntelang und konsequent, und das alles kann mit emotionen und protesten alleine nicht geschaft werden.

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07. August 2008 00:24

"Radikale Mittel machen die Sache nur noch schlimmer"

Gabor von Zoltan (Putinras)

Da gebe ich Ihnen Recht. Aber ist ein Transparent für Sie ein "radikales Mittel"? Wie würden Sie denn die Mittel Chinas benennen, die in Tibet angewandt werden? Menschen, die Slogans unter nicht genau abwägbaren Gefahren für ihr Leib und Leben (durch die chinesischen Behörden) aufhängen, sind radikal? ... Wie nennen Sie es dann, wenn auf den Routen von westlichen Alpinisten verzweifelte Tibeter - auch Alte, Frauen, Kinder - , die nicht annähernd witterungsadäquat ausgerüstet sind, den Weg im Hochgebirge kreuzen, die auf der Flucht aus jenem Land sind, wo angeblich Milch und Honig fliesst und diese Menschen trotzdem noch, obwohl sie vom offiziellen China sowieso zum Teufel gewunschen werden, von chinesischen Grenzern abgeschossen werden wie Hasen? (die italienischen Alpinisten haben mitgedreht: Wahrlich kein schönes Videodokument!) Das ist dann nicht radikal? Ev. gar ein Schritt zur "Harmonisierung des Denkens"?! Solange China nicht den Hauch eines Mitgefühls anderen Menschen und Kulturen; ja nicht einmal den eigenen Bürgern, gegenüber aufbringen kann, ist es nur grotesk vor dem Westen auch noch beleidigte Leberwurst spielen zu wollen.

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06. August 2008 19:54

@Oskar Geri (Oskar1a)

xia liao (xialiao)

Was ich für konstruktiv finde ist z.B. viel mehr austausch auf verschiedenen ebenen zwischen den völkern zu bringen, erst wenn man mehr und mehr miteinander kommuniziert, versteht man besser und akzeptiert auch ideen der anderen leichter, aber dieser vorgang dauert und bekommt immer wieder mal rückschläge, trotzdem nähern die völkern immer mehr, da bin ich sicher. eins sollten wir uns klar sein, es geht nicht nur um die tibetern. bei den kann ich auch nur raten, jegliche BILDUNGSCHANCEN zu nutzen. ich will kein vortrag halten, die sachen sind auch viel zu ernst um ganz angenehm vor heimischen bildschirm zu fantasieren, aber man sollte auf realisierbare weise den leuten dort helfen, alle radikale mittel macht die sachen nur noch schlimmer.

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06. August 2008 19:25

@Xia Liao

Rene Meyer (matrix1329)

Also schon wieder ein Mißverständnis: Ich wollte überhaupt nicht ironisch sein. Nein, was ich sage, meine ich normalerweise ganz ernst. Außerdem ist Ironie, sollte sie doch irgendwo mal aufkommen, nicht unbedingt etwas Schlechtes, solange sie die Situation entschärft, und nicht verschärft. Aber wie dem auch sei, so einfach ist das Verständnis zwischen Chinesen und Deutschen halt nicht.

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06. August 2008 19:15

@ stefan man (Chakravartim)

Sönke Peters (soenkepeters)

Sehr geehrter Herr Stefan Man, wenn ich für die geschichtliche Entwicklung Chinas Beispiele aus der europäischen Vergangenheit heranziehe, dient dies ausschließlich dazu, Europa die Ehre zu geben, sich mit der Geschichte Chinas vergleichen zu lassen. Gewisse Parallelen lassen sich da aber neuerdings durchaus finden: Auch Europa hat eine lange Kultur … eine wesentlich unbeständigere als China, das gebe ich zu, und auch eine vielleicht nicht so „uralte“. Tatsache ist allerdings, dass die heutige Regierung in China sich „kommunistisch“ nennt. Der Kommunismus, lieber Herr Man, ist aber eine eindeutig dem westlichen Kulturkreis entsprungene Ideologie (ähnlich dem Sozialdarwinismus, sprich Rassenideologie auf „naturwissenschaftlicher“ Basis). Im Westen kennen wir diesen Unfug nun schon lange und haben uns von diesen Schlächtern unserer Kinder, die sich „Weltverbesserer“ nennen getrennt. Vielleicht kann ja auch das Volk Chinas nicht nur (traditionell westlichen) Schlips und Anzug tragen, wenn’s feierlich wird, sondern auch aus den Fehlern des Westens lernen? Mit freundlichen Grüßen Sönke Peters

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06. August 2008 18:55

@Rene Meyer (matrix1329)

xia liao (xialiao)

ich habe in meinem vorherigen beitrag schon sehr deutlich erklärt, was ich bei Ihren aussage für unpassend finde, nämlich Ihre oberflächliche ironie, punkte.

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06. August 2008 18:54

Deutsche Besserwisser

Ralf Kowollik (InterNETkobold)

Eine Studie hat jüngst offenbart, dass deutsche Schüler gar nicht mehr wissen, wer die Berliner Mauer gebaut hat; Umfragen zeigen, dass viele Ostdeutsche die DDR für ein "soziales Schlaraffenland" halten; die DDR wird auf Biegen und Brechen schöngeredet bzw. verharmlost, und im Osten ist die SED-Nachfolgepartei inzwischen stärkste politische Kraft. Knapp zwanzig Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer lässt sich einiges mit Sicherheit sagen: dass nämlich die Aufarbeitung der zweiten Diktatur auf deutschem Boden ein totaler Fehlschlag ist. Und, regt sich irgendjemand in Deutschland sonderlich darüber auf? Wohl kaum. Stattdessen ereifert man sich hierzulande über die chinesische Internetzensur! Dabei ist China schon heute viel freier und toleranter, als das hierzulande hochgepriesene "Sozialschlaraffenland DDR" es je gewesen ist. Die Deutschen sollten lieber vor ihrer eigenen Haustür kehren, denn ihr Umgang mit ihrer jüngsten Geschichte stinkt zum Himmel!

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06. August 2008 18:50

@Wolfgang Lei

Rene Meyer (matrix1329)

Freiheitsrechte in China? Das Recht zu investieren ist sicher kein so wichtiges Freiheitsrecht wie das Recht auf freie Meinungsäußerung. Das wird den Chinesen immernoch zum großen Teil vorenthalten. Leider. Und den Ausländern in China auch. Oder denken Sie, Ausländer in China könnten wegen falscher Berichterstattung in chinesischen Medien demonstrieren? Wenn es einmal so ein Beispiel gab, dann zeigen Sie mir bitte die Medienberichte (ich lese auch gerne Chinesisch). Chinesen demonstrierten in Deutschland im Frühjahr überall gegen die zugegebenermaßen schlechte Berichterstattung über Tibet. Und was die Freiheit zu investieren anbetrifft: Ich warte nur darauf, daß China anfängt, während irgendeiner Krise, sei es innen- oder außenpolitisch, zwangszuverstaatlichen, d.h. den ausländischen Investoren ihr Geld wegzunehmen.

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06. August 2008 18:46

@ wolfgang lei (leike62)

Sönke Peters (soenkepeters)

Sehr geehrter Herr Lei, warum verteufeln sie „den Westen“ mit so unglaublichen Lügen? Sie setzen z. B. den drohenden (noch gar nicht beschlossenen) Parteiausschluss Clements damit gleich, dass er ins Gefängnis gesperrt wird. Sie reden von „Zensur“ und meinen, dass es das gleiche ist, in Deutschland eine Internet-Site zu verbieten, die den Massenmord in Auschwitz verherrlicht, sowie in China die Site der BBC zu verbieten? Meinen Sie, die disziplinarische Behandlung von Beamten, die freiheitlich-demokratische Gesetzte mit den Füßen getreten haben und versetzt worden sind, ist mit chinesischen Foltergefängnissen (neben denen sich Guantanamo geradezu als Hort der Gerechtigkeit und Erholungsheim ausmacht) gleich? Ach, nun auch noch Siemens und der Bestechungsfall, ja? Was glauben Sie eigentlich, warum Siemens in Afrika neuerdings keine Geschäfte mehr macht aber Ihre chinesischen Freunde? Ich möchte wohl vermuten (nein, ich weiß es!!), dass es daran liegt, dass chinesische Firmen dort fröhlich Bakschisch an brutale Despoten verteilen, um das zu kriegen, was sie wollen! Bitte, streuen sie nicht Sand in die Augen, die dafür offen sind. Mit freundlichen Grüßen Sönke Peters

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06. August 2008 18:22

@ xia liao/ derzeitige Situation

Oskar Geri (Oskar1a)

Sie schreiben: ... nix mehr was konstruktives bringen könnten." Was wäre für sie denn konstruktiv? Die Situation: Tibet ist von der Außenwelt noch immer abgeschnitten. Man vermutet Schlimmes, wenn von KP-Seite von "patriotischen Erziehungsmaßnahmen" gesprochen wird und "das Denken vereinheitlicht werden soll." Was geschieht dort gerade mit protestierenden Tibetern, werden sie ins Gefängnis geworfen oder verschwinden gar einfach? Kein Journalist (außer von chin. Staatsmedien) hat Zutritt! Die bisherigen Gespräche zwischen der chin. Regierung und den Tibetern waren bisher ergebnislos und von den Tibetern als enttäuschend bezeichnet worden. Gleichzeitig wird das Oberhaupt der Tibeter weiterhin von KP-Verantwortlichen aufs Übelste beschimpft und beschuldigt. Mal ehrlich, WIE soll man denn nun für Tibet etwas erreichen können? Ich finde die Aktion der vier Studenten prima. Es liegt nun an der Regierung und deren Propaganda, daß diese Protestaktion( und auch alle weiteren) so von der chinesischen Bevölkerung verstanden werden kann, wie es von den Studenten gedacht ist.

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06. August 2008 18:12

@ Sönke Peter

stefan man (Chakravartim)

ich finde es fragwuerdig staendig vergleiche zur zukuenftigen entwicklung chinas, in den dunklen kapiteln der deutschen geschichte zu suchen. Die 2008 beijinger spiele mit den 36 spielen zu vergleichen ist auch sehr schwach, wie schon oft passiert. Das wuerde die eigenen fehler der geschichte instrumentalisieren, um fuer die eigene zwecke die china debatte zu fundieren, was nicht moeglich ist. es waere angebracht das thema weniger emotiongeladen anzugehen. danke

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06. August 2008 18:06

Chinesen missbrauchen die Freiheitsrechte in Deutschland nicht

wolfgang lei (leike62)

Meyer hat Recht. Chinesen in Deutschland geniessen Freiheitsrechte, doch missbrauchen diese nciht, verteufeln Deutschland nicht, sondern bewundern dieses Land und respektieren seine Menschen, lernen von ihnen. Und was haben einige Ausländer in China gemacht? Als Gast in China kommen, um gegen den Gastgeber zu protestieren, ist das in Ordnung für den normalen Menschenverstand? Übrigens, Ausländer haben in China natürlich wie Chinesen Freiheitsrechte, und viele investieren in China, und verdienen das Geld, auch deutsche Unternehmen, die profitieren natürlich von der Wirtschaftsentwicklung in China. Glauben Sie, die deutschen Unternehmen bringen das Geld nach China, und geben den Chinesen? Gegenseitige Abhängigkeit ist die Antwort, sei mal bitte ehrlich!

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06. August 2008 18:03

@Xia Liao

Rene Meyer (matrix1329)

Ich versuch es ja die ganze Zeit. Und viele meiner chinesichen Freunde, wenn sie halbwegs vernünftig sind und lange genug in Deutschland gelebt haben, stimmen mir ja auch in vielen Punkten zu. Ich kann aber nicht verstehen, wenn irgendjemand einfach alles Westliche und Demokratische ablehnt, nur weil hier ständig China kritisiert wird. Das ist nur ein "mianzi"-Problem, nichtsdestotrotz ist Rechtsstaatlichkeit sicherlich besser, als was zur Zeit in China herrscht. Die Taiwaner machens vor, sind auch Chinesen, haben aber einen Rechtsstaat (bis auf Kleinigkeiten).

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06. August 2008 17:51

China hat sicher Probleme

wolfgang lei (leike62)

Zweifelsohne hat China Probleme, die nicht zu verharmlosen sind. Nur die beispielslose Schwarzmalung und gar Verteuflung Chinas, die auch mit beispielsloser Leidenschaft hierzulande getrieben worden ist in letzter Zeit verstehe ich nicht. Die Zensur in China ist zu bekämpfen, doch hier wird auch viellerorts zensiert, in einer anderer nichtstaatlichen Weise nur: wegen Judenvergleichs wird Faruk Sen des Amts enthoben, aufgrund der Kritik gegen eine Parteifreundin wurde Clemens aus der Partei ausgeschlossen, kurz nach einer kritischen Äusserung am Schulsystem ist eine Lehrerin in Bayern straflich versetzt, und so weit, die Liste kann sich noch fortsetzen. Sind diese nicht Massnahmen, um Mundtod zu schaffen? Ausserdem Doping, unter den Sportler hier sowieso, nicht nur bei Menschen sogar schon bei Rennpferden. Korruption auch auf der Tagesordnung, um nur mal Sienems und Steuerhinterziehungskonto in Liechtenstein zu nennen. Eigentlich genug Spielraum für Eigenbeschäftigung. Warum lass nicht die Chinesen in Ruhe? Warum dieses Klagelied gegen China?Meint man ernst, den Chinesen bei Lösung ihrer Probleme helfen zu können, während hier sich jede Menge unschöne Sachen sich häufen?

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06. August 2008 17:46

@Rene Meyer (matrix1329)

xia liao (xialiao)

ich habe Ihnen um einiges gebeten, versuchen Sie's BITTE. ich zitiere einfach noch mal was Sie zum ausdruck gebracht haben, darin haben Sie eigentlich schon einiges erklärt, warum es missverständen zwischen menschen gibt, und es wird meines achtens immer geben, leider. "Und was den "Zorn" der jungen Chinesen angeht: Der kann uns schnuppe sein, China ist von unseren Investitionen und der Bereitschaft, chinesische Produkte zu kaufen, abhängig. Wenn es zu ausländerfeindlichen Übergriffen kommt, kann das nur dazu führen, daß China für Ausländer weniger attraktiv wird. Und dann verlieren die "fenqing" vielleicht ihre Arbeit, was doch niemand will, oder? Außerdem sehe ich nicht ein, warum Chinesen in demokratischen Ländern alle Freiheitsrechte haben, Ausländer in China aber nicht. "

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06. August 2008 17:25

Gratulation zum Pressekrieg gegen China

wolfgang lei (leike62)

Der Presse hierzulande ist sicherlich gelungen, China zu einem Land des Bösen zu machen. Inzwischen sind alle schlechtesten Wörter auf China schon geworfen, von Land der Diktatoren bis Land der Zensur, schon gar gleichgestellt mit Nazideutschland, noch meisterhafter kann es gar nicht mehr gesagt werden. In die Geschichte wird dieses journalistische Meisterwerk eingehen. Ich frage mich nur, was soll das?Woher dieser China-hass? Kann dies wirklich die Leute hier glücklich machen? Hilft dies den Problemen hier zu lösen? Braucht China von Deutschland gerettet werden?Hat man die Radikalität, die in der Geschichte von hier aus mehrere Zerstörungen europaweit, ja weltweit, verursacht hat, völlig vergessen? Wohin ist mit der deutschen Philosophie der Vernunft, des Verstands? ist Chinahass ein Volkssport hier geworden? Eine Mode?Welche Armut der Vernunft!Armut eines viel respektierten Landes der Philosophen!

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06. August 2008 16:54

@Xia Liao

Rene Meyer (matrix1329)

Ja haben Chinesen denn in Deutschland nicht alle Freiheitsrechte? Sie können hier protestieren, angemeldet oder in kleinen Gruppen auch unangemeldet, sie können hier ihr Recht auf Meinungsfreiheit anwenden usw. Wo bitteschön gab es in der BRD einen Fall von Rechtsbeugung oder offensichtlich politisch motierter Verurteilung seit 1949 gegen einen Chinesen? Oder einen anderen Ausländer? Der Unterschied zwischen China und hier ist eben nunmal die Rechtssicherheit, die gibts nur in Rechtsstaaten demokratischer Couleur. Aber das wissen sie wahrscheinlich alles schon.

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06. August 2008 16:51

@Shen Li: Ausländerfeindlichkeit in China

Rene Meyer (matrix1329)

Naja, also dass es keine Ausländerfeindlichkeit in China gibt, glaub ich nicht so ganz. Einige Leute, nämlich Männer und Frauen, die man sonst der Gruppe der "fenqing" zuordnen würde, haben sicher was gegen die Öffnung Chinas, die nun mal auch mit Kompromissen einhergehen muss. Meine Frau wurde z.B., als wir in Hangzhou wohnten, auf der Straße als "shabi" beschimpft, weil sie mit mir, einem Ausländer, zusammen spazieren war. Ich halte das schon für Ausländerfeindlich. Aber es ist ja zum Glück nur eine Minderheit, wie in Deutschland auch. Was mir eher missfällt, ist die Geisteshaltung, die sich in der Reaktion auf diesen Protest zeigt: Es war ja nur ein Protest, niemand ist zu Schaden gekommen. Wenn das in China illegal sein sollte, die Freiheit Tibets zu fordern, dann soll man die Leute verhaften (von der Polizei), vor ein öffentliches Gericht stellen, verurteilen, und sie dann nach Absitzen der Strafe meinetwegen ausweisen. So läuft das nämlich hier, wenn ein Ausländer in Deutschland straffällig wird. Alles Andere ist Willkürherrschaft. Und die Leute einfach verschwinden zu lassen, ist Geiselnahme. Nicht mehr und nicht Weniger.

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06. August 2008 16:17

China ist Empört!

Sönke Peters (soenkepeters)

Eine gewisse lautstarke Gruppe in China, vielleicht auch eine Mehrheit, werden ganz bestimmt die „Attentäter“ zum Teufel wünschen. Dies geschieht aus dem Gefühl heraus „Nun sind wir wer; und die anderen wollen es uns nur nicht gönnen!“ Eine Geisteshaltung, die mich sehr an diejenige in Deutschland vor dem 1. Weltkrieg erinnert und die Heinrich Mann in „Der Untertan“ so trefflich beschrieb. Auch damals „war man wer“ (hatte nun auch Kolonien, war Weltmacht, war wichtig und was sonst nicht noch alles). Kritik ausgeschlossen! Die deutschen Diederich Hesslings konnten es z. B. kaum ertragen, dass das perfide Albion nun so ein schönes Weltreich „beherrschte“ und „das Salz der Erde“ eben nicht. Da brauchte man dann auch Kolonien und wenn es nur ein Haufen Sand (Deutsch-Süd-West) war. Auch viele Chinesen bewegt offenbar ein tiefes Minderwertigkeitsgefühl gegenüber „dem Westen“, den sie so sehr verabscheuen aber in Vielem eben doch auch so sehr nacheifern (Häuser im „europäischen Stil“ z. B. sind heute im Reich der Mitte der absolute Renner). Sönke Peters

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06. August 2008 16:09

Schadenfreude, Shen Li???

Gabor von Zoltan (Putinras)

Meinen Sie ernsthaft, wir freuen uns darüber, dass "unsere" Multis, die durch die globalen wirtschaftlichen Verlagerungen den grossen Reibach machen (von dem aber immer weniger bei der inflationsgebeutelten Bevölkerung hier im Westen ankommt!), mit den eingenommenen Milliarden Ihre - allen rechtsstaatlichen Massstäben enthobene - Patreidiktatkur schmiert, damit diese weiterhin zu Konditionen "arbeiten" lassen kann, wie dies im Westen längst verboten ist?! - Meinen Sie ernsthaft, es sei zum Wohle Chinas, wenn Ihre Umwelt drauf geht? - Wenn alle, die auf einen Hauch von Arbeiterrechten hinweisen, "verschwinden"? - Wenn Sie es bejubeln, wenn Land, Menschen und Ressourcen noch kurzsichtiger ausgebeutet werden, als es den berüchtigten "Manchesterkapitalisten" eingefallen wäre? Sie scheinen tatsächlich nicht begreifen zu können, dass das System, welches Sie so eiffrig bejubeln, Ihnen nicht weniger schadet als uns. Wäre Bhopal etwa ein geringerer Schandfleck für den Westen, wenn Dow Chemical dort gar nicht selbst, sondern einfach ein indisches Billigunternehmen hätte die Umwelt verseuchen lassen? Sie täuschen sich gewaltig, wenn Sie glauben, dass alleine kräftiges Lobpreisen der Partei die Probleme löst, welche diese Ihnen einbrockt!

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06. August 2008 16:08

@Rene Meyer (matrix1329)

xia liao (xialiao)

Ziehen Sie BITTE Ihre Investitionen aus China zurück, kaufen Sie BITTE gar keine chinesische Produkte(auch keine Aktien die auf irgendeine Weise direkt oder indirekt mit China zu tun hätte), erklären Sie BITTE allen Chinesen in Ihrer Umgebung, dass sie in demokratischen Ländern alle Freiheitsrechte haben, Ausländer in China aber nicht... Ich wünsche Ihnen vielen Erfolg!

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06. August 2008 16:00

@Rene Meyer (matrix1329)

Shen li (Zhongguoren)

Ausländerfeindlichkeit ist ein deutsches Wort, das Wort existiert bei uns gar nicht nicht. Die Sportler und Besucher spüren schon die großartige Gastfreundschaft in China. Die Chinesen sind empört über die Aktion, nicht über die Ausländer, die daran beteiligt sind. Es ist nicht angebracht, hier über chinesische Waren zu diskutieren, ob ohne Exportwaren nach Deutschland wird die chinesische Wirtschaft gschlagen. Nur möchte ich Sie daran errinern, Deutschland ist exportabhängig und der Export nach China steigt stark jährlich.

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06. August 2008 15:52

@Herrn Kimpel: er tut der Chinesischen Führung NICHT weh...

Paul Rabe (heidelpaul)

...das ist ja das Problem ! Ganz im Gegenteil. Wenn bei Aktionen typisch 'westlich' gehandelt wird ohne Sensibilität für asiatische und insbesondere chinesische Empfindungen, dann ist das ganz im Sinne der Machthaber. Wenn ein Brite, egal wer, China wegen Tibet kritisiert, dann wird das in China überall aus der nationalistischen Brille gesehen. Da kritisiert ein Vertreter einer ehemaligen Kolonialmacht die freie, chinesische Nation. Die Gefühle die dabei gegen den Westen geweckt werden tun der chinesischen Führung nicht weh, im Gegenteil, die erlauben es der Führung die vielen Ungerechtigkeiten, Unterdrückungen und alltäglichen Korruptionsfälle im eigenen Land durch den 'nationalen Zorn' zu überdecken und zu übertünchen. Man könnte der Führung viel mehr echte Kritik einbringen wenn man z.B. an der richtigen Stelle lautes Lob ausspricht. Wer in China z.B. die besonders gute Luft in der Stadt X lobt, der richtet damit auch, asiatisch bescheiden, eine klare Kritik an Y, weil ja jeder weis, daß dort die Luft extrem schlecht ist....

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06. August 2008 15:36

@Rüdiger Kimpel (rkimpel)

Shen li (Zhongguoren)

Es geht Ihnen darum, die chinesische Regierung weh zu tun. Ist es eine Schadenfreude? leider freut sich die chinesische Regierung riesig auf diese Aktion. Es hat nochmal die Vermutung bestätigt, wie Separatisten das Land in Unruhe versetzen möchte. Dagegen sind die Chinesen empört darüber und unterstürzen die Regierung noch mehr, so viel zu Ihre Botschaft an 1,3 Milliade Menschen, das ist wirklich sehr schlecht angekommen.

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06. August 2008 15:31

An die Chinesen im Forum

Rene Meyer (matrix1329)

Ich dachte, in China herrscht soviel Meinungsfreiheit? Es wäre alles garnicht so schlimm, wie immer "im Westen" gesagt wird? Warum verschwinden jetzt Leute einfach, die eigentlich von der Polizei verhaftet werden müssten? Das ist doch nur eine Strategie, um Angst unter allen Ausländern zu schüren. Wenn die Polizei die verhaftet hätte, dann verurteilt wegen irgendeines Gummiparagraphen und dann ausgewiesen, hätte ich es ja noch verstanden, das wäre ja wenigstens noch "nach dem chinesischen Gesetz", wenn auch nicht rechtsstaatlich. Aber die Leute einfach verschwinden zu lassen, damit diskreditiert sich die chinesische Regierung und der Staatsapparat nur weiter. Und was den "Zorn" der jungen Chinesen angeht: Der kann uns schnuppe sein, China ist von unseren Investitionen und der Bereitschaft, chinesische Produkte zu kaufen, abhängig. Wenn es zu ausländerfeindlichen Übergriffen kommt, kann das nur dazu führen, daß China für Ausländer weniger attraktiv wird. Und dann verlieren die "fenqing" vielleicht ihre Arbeit, was doch niemand will, oder? Außerdem sehe ich nicht ein, warum Chinesen in demokratischen Ländern alle Freiheitsrechte haben, Ausländer in China aber nicht.

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06. August 2008 15:07

Unglaublich

Rüdiger Kimpel (rkimpel)

Das kann ich ja nicht glauben, dass hier de Mehrheit der Leserbriefe das nicht gut findet. Es spielt keine Rolle, ob es etwas bewirkt - es geht um den symbolischen Gehalt und den Bericht - er tut der Chinesischen Führung weh - und darum geht es. Ich hoffe, dass mehrere spektakuläre Auftritte erfolgen - man stelle sich vor - ein solches Plakat bei der Eröffnungsfeier und über eine Milliarde Menschen sieht es - auch in China verstehen die Menschen die Botschaft. Ich finde das super. Der IOC soll einfach nichts dazu sagen - und nicht - was ein Schwachsinn den Fackellauf abschaffen.

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06. August 2008 14:42

DL hat die Tür nach Tibet entgültig zugemacht

Shen li (Zhongguoren)

Durch seinen Auftritt in letzten Monaten und diese Aktion hat DL die Tür nach China entgültig zugemacht. Was haben diese Aktivisten dabei gedacht? Öl ins Feuer gießen, während die chinesische Regierung das Gespäch mit Exiltibeter vor kurz wieder aufgenommen hat. Hoch Achtung, Sie haben was geschafft, jetzt fangen die jungen Chinesen auf verschiedene Foren an zu diskutieren, wie sie solche Unruhestifter behandeln sollen. Bitte beim nächten Versuch Helm tragen!!

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06. August 2008 14:18

@ Markus Teubert: Gern geschehen...

Christian Erkelenz (Christian_030)

...ich tue doch immer mein Bestes um den geneigten Leser bei Laune zu halten ;-). By the way: Dies ist auch die offiziell verlautbarte Position in China. Zwar müssen solche Postulate in einer Diktatur mit Vorsicht genossen werden, aber müssen sie deswegen auch automatisch falsch sein?

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06. August 2008 13:32

was hat man dabei gedacht?

xia liao (xialiao)

mindestens seit dem märz ist man so ziemlich umfangreich über die sitiuation in china informiert, trotzdem diese aktion, ich frage mich wirklich, was haben diese leute dabei gedacht, so 'ne aktion zu riskieren, es kann die dinge doch nur weiter zum negativ treiben, es hilft wirklich keinem, man macht bloß sich selbst noch mehr lächerlicher. die sind wahrscheinlich schon so wahnsinnig enttäuscht und frustrierend, dass die außer dieser art aktionismus nix mehr was konstruktives bringen könnten. mal ganz ehrlich, damit hat man sich endgültig zum verlierer abgestempelt.

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06. August 2008 13:13

Für 5 Minute berühmt...

Ferdinand Poellath (FPoellath)

Was für eine "tolle" Leistung! Im genauen Wissen darum das man als Ausländer in China bei Vergehen dieser Art schlimmsten Falls ausgewiesen wird sind sie also auf den Masten geklettert und haben dem Olympischen Geist ins Gesicht gespuckt. Irgendwie scheinen es die meisten Menschen im "Westen" vergessen zu haben das die Olympische Idee darin bestand einmal für 2 kurze Wochen alle 4 Jahre, den kleinlichen politischen Hader ruhen zu lassen. Aber nun können sie sich wohlfühlen und auf gute Posten in diversen westlichen NROs hoffen. Die Gutmenschen in Deutschland deren großer Teil Marx, Mao und Lenin in de 70ern und 80ern hochleben haben lassen und nun jedes US-Folterlager und jeden Präventivkrieg freundlich hinnehmen, können zufrieden vor dem Fernseher sitzen und sich freuen das man "ein Zeichen gesetzt" hat. In ihrer Naivität vollkommen vergessend das jedes politische System seine heiligen Kühe hat. Selbst in Deutschland hört die Meinungs- und Pressefreiheit sehr schnell hinter Gittern auf wenn es sich z.B. um sogenanntes Rechtes Gedankengut handelt. Und dann wird man nicht nur Ausgewiesen wie in China sondern ist sofort für bis zu 5 Jahre im Gefängniss. Wir sollten aus unserem schönen Glashaus also nicht so viele Steine werfen.

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06. August 2008 13:03

naiv bis zum nicht mehr geht

xia liao (xialiao)

"one world, one dream: free doping" wäre noch mehr angebracht für die meisten sportler usw. beim Dopolympia.

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06. August 2008 12:55

Verehrung und Bewunderung

Jürgen Vogel (pascht)

Ich kann immer nur meine grenzenlose Verehrung und Bewunderung für solche tapfere und aufrichtige Menschen zum Ausdruck bringen, die auch in unserem Namen getan haben. Ich wäre zu feige gewesen es zu tun. Zumindest sollten wir uns nun mit aller uns zur Verfügung stehenden Macht dafür einsetzen, dass diese Menschen frei komm. Freiheit, ist das Ziel für diese Menschen, nicht ein rechtstaatlicher Prozess in China. So etwas gibt es Chnina nicht, weil man so etwas gar nicht kennt und das ist nicht polemisch gemeint. Es ist traurig aber leider war. Ich werde in Zukunft alle chinesichen Waren boykottieren.

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06. August 2008 11:45

Wer hat sie denn nun festgenommen?

Rene Meyer (matrix1329)

Wenn es die Polizei nicht war, kommt noch der Staatsschutz, die uniformierte Polizei (Wujing), oder irgendein anderer Geheimdienst in Frage. GB und die USA sollten mit einem Sturm der Entrüstung reagieren, sollten ihre Staatsbürger nicht einem rechtsstaatlichen Prozeß zugeführt werden. Und sollte es irgendeine Art von Folter gegeben haben, dann reicht auch Entrüstung nicht mehr aus.

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06. August 2008 11:42

Ehrlichkeit

Markus Teuber (arathorn)

Man hört in letzter Zeit so wenig über Verschwörungstheorien.Gott sei Dank! -Erkelenz - you made my day !

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06. August 2008 11:18

Die Aktion wird man in China falsch verstehen

Paul Rabe (heidelpaul)

Die Aktion war sicher gut gemeint und mutig war es auch (im Gegensatz zu vielen die glauben es sei 'mutig' soetwas bei uns im Westen zu tun). Aber leider wird der Effekt in China nicht der erwünschte sein. Dort wird man nur zur Kenntnis nehmen, daß Amerikaner und Briten, also Vertreter einer ehemaligen Unterdrückungsmacht, probiert haben China zu beleidigen. Nur wer typisch westlichen Pluralismus versteht der kann auch die Motive von diesen Studenten verstehen. Aber dieses Verständnis ist in China noch kaum ausgebildet, wer solche Aktionen macht sollte dies eigentlich wissen. Die Wirkung wird alsi (leider) gegenteilig zu dem sein was sich die Studenten erhoffen. Auch jene Kreise die in China fortschrittlich denken werden es als Angriff verstehen. Schade.

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06. August 2008 10:24

@ Herr Lehnert

Craig McDermott (CraigMcDermott)

Auch "Free Tibet" wird wohl nicht, wie in dem Artikel übersetzt, "Freies Tibet" heißen, sondern der Imperativ "Befreit Tibet" sein. Vielleicht lag's daran, dass den FAZ-Korrespondenten in China der Zugang zum Online-Dictionary gesperrt war. Wie auch immer: It won't make a difference anyway... Craig Mc Dermott

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06. August 2008 09:53

Schlechtes Englisch

Martin Lehnert (lemar3)

"I want to make a difference" heißt "Ich möchte etwas verändern/bewegen"und nicht "Ich möchte einen Unterschied machen". Traurig, welche Sprachkenntnisse man (nicht) haben darf, um in deutschen Zeitungen zu schreiben...

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06. August 2008 09:46

Ich glaube nicht an die Ehrlichkeit dieser Leute !

Christian Erkelenz (Christian_030)

Es ist einfach zu verdächtig, daß kurz vor den Spielen nun immer wieder auf Tibet verwiesen wird, obwohl Tibet seit den 1950'er Jahren besetzt ist. Es steht zu vermuten, daß im Hintergrund andere Interessengruppen ihr Süppchen kochen - und denen ist Tibet im Grunde egal. Es geht ihnen darum, China mithilfe des Tibet- und Menschenrechtsvehikels zu diskreditieren. China ist zu stark geworden und ein negatives und abstoßendes Image bekommen, das vermute ich als Ziel. Es soll langsam in die Feindrolle gedrängt werden. Die Interessengruppen dahinter sind vermutlich genau jene, die an anderer Stelle kein Problem damit haben völkerrechtswidrige Kriege zu führen und de facto rechtsfreie Internierungslager für suspekte Personen zu führen. Ein Gegenbeispiel dazu: Der Verbündete des Westens Saudi Arabien hat ein extrem diktatorisches Regime, deutlich härter als bspw. der Iran. Haben wir jemals eine solch heftige und dauerhafte Kampagne gegen dieses Land erlebt?

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