Start des Fackellaufs

Keine Spur vom „harmonischen China“

Selbst für chinesische Verhältnisse waren die Sicherheitsmaßnahmen scharfStrenge SicherheitsvorkehrungenÜberall SoldatenDer Platz des Himmlischen Friedens wurde weiträumig abgesperrt

Bildergalerie Während China von den Olympischen Spielen reden möchte, redet die Welt über Tibet. So wurde Präsident Hu Jintao der erste Tag des Fackellaufs verdorben. Die Regierung reagiert zunehmend gereizt auf die Kritik aus dem Ausland. Von Petra Kolonko, Peking

Lesermeinungen zum Beitrag

05. April 2008 08:21

Sport, Olympia und Politik...das kann man nicht trennen

Martin Neumann (neumann4000)

Wie an dieser Stelle schon vorher kommentiert wurde, ist der Ursprung von Olympia in der Politik, bzw. dem Militär zu sehen.
In der Vergangenheit, auch der deutschen Vergangenheit (Olympia 1938) und anderen sportlichen Ereignissen ist zu erkennen, es wäre reine Selbsttäuschung Politik und Sport zu trennen. Genau diese "Selbsttäuschung" ist es, die in China Tradition hat. Es ist immer schon ein sehr großer Unterschied zwischen (Wunsch)-Darstellung und der Realität zu sehen. Dieser Unterschied ist es, der in den letzten Tagen und Wochen wieder zu erkennen ist.
Die momentane Debatte ist ein weiteres Zeichen in der Änderung der weltweiten Vormachtsstellungen zwischen Amerika, Europa und China. Man kann sehr gut erkennen wie einzelne Länder/Machthaber Positionen besziehen oder eben nicht. China hat jedenfalls mehr Einfluss als jemals zuvor! Sport und Politik gehören zusammen, sowieso in China.
Es ist falsch den Sportlern und/oder Teams der teilnehmenden Länder die Verantwortung zu überlassen. Soetwas gibt es in China nicht und schwächt die westlichen Nationen.

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01. April 2008 14:27

Weder Fahnen noch keine Hymnen

Matthias Zinn (mattizinn)

Wenn die Sportler wirklich der Meinung sind, das Sport und Politik getrennt sein, bleiben sollen - müssen sie bei der Siegerehrung auf die Nationalhymnen verzichten und ebenso auf das Tragen von Fahnen und nationalen Emblemen. Schon der "Einmarsch der Nationen" ist ein hundertprozentiges politisches Spektakel.
Noch etwas: schon die griechische Idee von Olympia war eine politische, eine miltärische sogar. Denn die meisten Sportarten waren und sind Kampfsportarten. Noch heute zu bestaunen: Boxen, Ringen, Fechten, Schießen, Weitspringe, Laufen, Hürdenlauf, Speerwerfen, Hammerwerfen, etc.

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01. April 2008 03:25

Merkel bietet Schlichtung an -- China lehnt ab

Gerhard Dünnhaupt (dunnhaupt)

Aus chinesischer Sicht sieht dies etwa aus, als ob China uns angeboten hätte, einen politischen Streit zwischen der Bundesregierung und Bayern zu schlichten.
Die Chinesen hatten also keine Wahl als abzulehnen, denn nach ihrer Interpretation ist Tibet eine chinesische Provinz.

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31. März 2008 21:26

Offener Brief an Jacques Rogge!

Andreas Hauser (Se123)

Alle die einen Offenen Brief an Jacques Rogge (IOC) unterzeichnen wollen, können dies unter unten angeführtem Link machen:
Kurzfassung: Aufforderung an das IOC die Olympischen Spiele kurzfristig zu verlegen, nach dem Motto "Lieber chaotische Spiele über den Erdball verteilt, als blutige Spiele". Bei Nichteinhalten dieser Forderung werde ich keine Produkte mehr kaufen, welchen mit den Olympischen Spielen werben - wodurch der Wert der Marke Olympia sinkt.
Mailadresse von Jacques Rogge um den Brief auch an ihn zu senden findet man dort auch. Bitte auch um Werbung für die Petition.

http://gopetition.com/petitions/offener-brief-an-jacques-rogge.html


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