Joachim Löw beginnt mit der Arbeit, Jürgen Klinsmann steht auch im Urlaub im Mittelpunkt der Spekulationen: Während der neue Bundestrainer an Ideen und Impulsen tüftelt, gilt sein Vorgänger als Topkandidat für den Nationaltrainer-Job in seiner Wahlheimat.
Nach den guten Auftritten seines Fußballteams bei der WM 2006 strebt Australien die Ausrichtung der WM 2018 an. Premierminister John Howard sagte, die Regierung werde alles tun, um die Bemühungen zu einem erfolgreichen Ende zu bringen.
Kandidaten für den Assistenten-Job von Bundestrainer Joachim Löw sind offenbar der in Japan als Clubtrainer erfolgreiche frühere Nationalspieler Guido Buchwald und Aalens Regionalliga-Coach Frank Wormuth, der Löw schon bei Fenerbahce Istanbul zur Seite stand.
Marco Materazzi hat vor der Disziplinarkommission der Fifa zugegeben, Zidane im WM-Finale provoziert zu haben. Zidane muß bis zum 18. Juli eine Stellungnahme einreichen. Beide Akteure sollen darüber hinaus gemeinsam nach Zürich bestellt werden.
Marco Materazzi hat zurückgewiesen, die Familie von Zinedine Zidane verunglimpft zu haben. Ich habe niemals seine Mutter beleidigt, erklärte der 32jährige Fußball-Weltmeister in einem Interview. Der Italiener muß sich am 20. Juli vor der Fifa verantworten.
Für Robert Huth hat die bei der WM erlittene Knöchelverletzung offenbar gravierende Konsequenzen. Der FC Middlesbrough nahm von der bereits als perfekt gemeldeten Verpflichtung des Verteidigers wieder Abstand. Der 21jährige fiel beim medizinischen Test durch.
Der französische Fußballstar Zinedine Zidane hat sich für sein Ausrasten beim Finale der Fußball-WM entschuldigt. Bedauern könne er seine Handlung aber nicht: Der Italiener Materazzi, so Zidane in einem Fernsehinterview, habe zuvor seine Mutter und seine Schwester beleidigt.
Nach Deutschlands Nationalcoach Jürgen Klinsmann ist auch Italiens Trainer Marcello Lippi zurückgetreten. Der 58jährige nimmt damit nach dem WM-Titel der Squadra Azzurra auf dem Höhepunkt seiner Karriere den Hut.
Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat durch den Bronzeplatz bei der WM einen Sprung auf Rang neun der Weltrangliste gemacht. Weltmeister Italien machte gleich elf Plätze gut und ist nun hinter Brasilien Zweiter.
Bevor er von Zidane im WM-Finale mit einem Kopfstoß niedergestreckt wurde, hat Materazzi ihn mit Worten beleidigt, die auf einem Fußballplatz ständig zu hören sind. Materazzi habe Zidane weder Terrorist genannt noch dessen Mutter beleidigt. Die Fifa will den Vorfall untersuchen.
Bildergalerie: Zidane Zierde des französischen Sports
Die Urteile im italienischen Fußball-Skandal werden wohl erst am Freitag oder Samstag gesprochen. Vorab mischte sich Italiens Justizminister Mastella ein, der forderte, daß der WM-Sieg der Italiener strafmildernd berücksichtigt werden müsse.
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