Auf Klinsmann folgt Löw

Recht auf Kontinuität

Gesichter-Wechsel: Auf Klinsmann folgt LöwErst Assistent, nun Nachfolger: Löw folgt auf Klinsmann 
Nach zwei Jahren ist die Ära Klinsmann zu EndeDer Abgang nach der Pressekonferenz

Bildergalerie Alle Bitten waren umsonst. Jürgen Klinsmann geht als Bundestrainer auf dem Höhepunkt seiner Popularität. Mit Elan, Mut und Radikalität setzte er sich gegen massive Widerstände durch. Nun wird das System Klinsmann unter Joachim Löw fortgesetzt - ein schweres, aber auch verlockendes Erbe. Ein Kommentar von Michael Horeni.

Lesermeinungen zum Beitrag

17. Juli 2006 08:46

Klinsmann - jeder ist ersetzbar!

A. Ro-Nori (Steuerzahler)


Gott sei Dank ist alles gutgegangen und die deutsche Mannschaft kann hocherhobenen Hauptes aus der WM herausgehen.

Aber das Resultat Deutschland-Italien (0:2) hat gezeigt, das vor der WM auch während der WM war und ist.

Das einzig überzeugende Spiel war ehrlicherweise Portugal-Deutschland um den Dritten Platz.

Der einzige Vorteil in Klinsmann sehe ich darin, dass er sich auf neue, junge Spieler konzentrierte und sich nicht dem Druck des Bayernclub beugte, sämtliche FC-Bayern-Spieler als Nationalspieler zu übernehmen - das sollte richtungsweisend sein.

Als nächstes sollte sich die Bundesliga den Schuh anziehen lassen, dass es nicht fair ist, Nationalspieler auf der Reservebank sitzen zu lassen, damit sie ihre Spielfahrungen während der WM-Qualifikation sammeln können. War das ein stiller Boykott oder gerade das Erfolgskonzept?

Löw schafft es genauso wie Klinsmann, jeder ist ersetzbar.

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14. Juli 2006 14:27

Klinsmania II @Ilja Albrecht (drums)

karl maus (advocatus1)

Hut ab vor Ihren Managementkenntnissen, Herr Albrecht, aber von Klinsmann können weder Politik noch Wirtschaft etwas lernen. Dass letztere ein Konzept, sowie viel Mut und vor allem den Willen zur Veränderung brauchen, wer hätte das gedacht!

Jürgen Klinsmann musste weder Wahlen gewinnen, irgendwelche Lohn(neben)kosten senken, Apparate verschlanken, noch Spieler durch „Freisetzung“ in soziales Elend stürzen. Sein Ziel war ein achtbarer Erfolg in der WM, Geld spielt(e) für den stinkreichen DFB keine Rolle.

Im Fußball ist Geld nicht das Mittel, um mehr Geld zu machen, sondern ein Mittel um ideelle Ziele zu erreichen. (Ein wesentlicher Grund, warum der Versuch aus dem BVB ein – wie seriös – „Wirtschaftsunternehmen“ zu machen, so kläglich in die Hose ging). Kurzum, Fußball ist und bleibt – Gott sei Dank – nur ein Spiel.

Bei allem Respekt, anhand Ihres Beitrages kann man nachvollziehen, warum man sich über sportliche Erfolge in Deutschland nicht lange freuen kann

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13. Juli 2006 17:58

Abschied von Klinsmann

Helmut Moritz (niedernhaus)

Mein Kompliment ! Der gescheiteste Beitrag, den ich zu diesem Thema gehört oder gelesen habe.
Klinsmann als Vorbild auch hinsichtlich seiner Entscheidung, Familie und eigener Gesundheit den Vorzug zu geben. Natürlich kann er sich's auch leisten. Doch nicht alle, die sich's ebenso leisten können, nehmen in dieser Weise Rücksicht auf die Menschen, die ihnen am nächsten sind und ihnen oftmals erst die Kraft gegeben haben, Besonderes zu leisten. Und auf sich selbst. Denn erst das befähigt sie, auch weiterhin Besonderes zu leisten, zu ihrem eigenen und (oft) dem Wohl der Allgemeinheit.
Daher kann man nur in unserer aller Interesse wünschen, dass andere diesem Vorbild folgen und Klinsmann noch einmal - in welcher Form und Funktion auch immer - zurückkehrt und uns ein weiteres Stück voranbringt.

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13. Juli 2006 10:39

mal nüchtern betrachtet hat die rationale Beurteilung der WM -Leistung

Erwin Steinhauer (hauer2)

der deutschen Mannschaft noch nicht begonnen. Nimmt man die 7 Partien bleiben 2 Galeriespiele gegen POR und EQA, in denen ganz ansehnlich gespielt wurde - wohl, weil es um nichts ging. Ansonsten gab es einen respektablen Kampf gegen Polen und viel Leerlauf gegen Costa Rica. Die ersten 20 Minuten gegen Schweden waren die besten - da haben die Überfalltaktik in der Sommerhitze und ein begeisternder Klose das Spiel überzeugend entschieden.

Gegen ARG waren Glück und ein uns nicht ungewogener Schiedsrichter Michel im Spiel (siehe die aktive Hand von Ballack in Strafraum, das nicht gegebene Foul von Klose am Tormann, etc). Ansonsten gabs Kampf, eine super-Innenverteidigung und Einsatz - die Argentinier waren technisch und taktisch besser, allerdings nach schwachen Einwechslungen am Ende selber Schuld am Ausscheiden.

Italien hat verdient gewonnen, nicht zuletzt weil Pirlo und Gattuso (!) im Gegensatz zu Ballack und Borowski den Ball kontrollieren und verteilen konnten.

Was bleibt: Wie vor vier Jahren hat die DFB-Elf über Einsatz und Abwehrverhalten das Optimum herausgeholt. Ob das ohne Heimvorteil möglich gewesen wäre?

Einen spielerischen Fortschritt hat Klinsmann nicht gebracht - maximal eine Massenhysterie inszeniert!

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12. Juli 2006 21:47

Klinsmania

karl maus (advocatus1)

Klinsmann fühlt sich „ausgebrannt“. Verständlich: Klinsmann ist in ein Wechselbad der Gefühle gestürzt worden. Erst hosianna, dann kreuzigt ihn, jetzt HOSIANNA, HALLELUJA. Sich ernstnehmende Publizisten wälzen die Frage, ob sich Angela Merkel nicht eine Scheibe von ihm abschneiden könne. (Aber ja, sie sollte den Torwart wechseln, konsequent mit einer Viererkette in der Abwehr spielen und einen amerikanischen Fitnesstrainer engagieren)
Es fehlt nur noch offizielle Ernennung zum Dr. Wunder h.c. - nebst Heiligsprechung.

Und jetzt werden wir der nächste Europameister, selbstverständlich. Ich glaube nicht nur viele Fähnchenschwenker vergessen, dass unsere Nationalspieler als Einzelkönner nach wie vor von eher mittelmäßigem Niveau sind. Um so höher sind ihr Auftritt als Mannschaft und der dritte Platz zu bewerten.

Klinsmann weiß um das alles zu genau, als dass ihm angesichts der überschäumenden „Klinsmania“ nicht ein leichtes Gruseln überkäme.

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12. Juli 2006 19:54

Danke Klinsi

Udo goldstein (goldi53)

Der Rücktritt so überraschend er auch erfolgt ist, ist letztendlich konsequent. Denn trotz aller (berechtigten) Euphorie in den letzten Wochen, die Widersacher beim DFB und die Besserwisser aus der Bundesliga wären sicherlich bei der ersten Niederlage wieder alle gemeinsam mit der Zeitung mit den vier großen Buchstaben als Besserwisser aufgetreten. Das sich das Klinsmann nicht noch einmal antun wollte ist absolut verständlich. Klinsmann wird der ewige Verdienst bleiben, mit alten Ritualen, Seilschaften und taktischen Spielzügen gebrochen zu haben, die den deutschen Fußball in den letzten Jahren nun wirklich an den Rand der Bedeutungslosigkeit getrieben hat. Das ist und bleibt der große Verdienst von Klinsmann. Das die Nachfolge sein "Assistent" wird ist nur mehr als folgerichtig, denn nur Löw garantiert, dass der eingeschlagene Weg kontinuierlich weiter ausgebaut wird, jede andere Lösung hätte nur Rückschritt bedeutet. Denn diese junge Mannschaft, die bis auf wenige Spieler abgesehen, auch noch 2014 Spielen kann, muss nun kontinuierlich auf einem noch höheren Niveau aufgebaut werden. Ich war bisher immer der Meinung, dass die EM-Elf von 1972 spielerisch nicht mehr zu Toppen sein würde, diese Mannschaft könnte es schaffen...

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12. Juli 2006 19:19

Bestmögliche Entscheidung - aus der Sicht Klinsmanns

Markus Breuer (Breuer5)

Aus der Sicht seiner eigenen Person hätte Klinsmann keine bessere Entscheidung treffen können:
1. Er geht auf dem bisherigen Höhepunkt seiner Karriere als Bundestrainer. Es könnte auch bergab gehen. Eine Steigerung - Gewinn der EM 2008 - ist ungewiß.
2. Er beweist, daß er weder den Posten als Bundestrainer, noch die Kritik durch Medien oder DFB nötig hat. Mit seiner Unabhängigkeit steigt letztendlich auch sein eigenes fußballpolitisches Gewicht (wenn er es denn einsetzen will). Wenn er weitermachen würde, bliebe er angreif- und kritisierbar. Wenn er jetzt aufhört, ist er dies nicht. Vergleiche die Karriere von Beckenbauer nach 1990.
3. Wenn alle anderen, mit denen er bisher so gut zusammengearbeitet hat, bleiben (Löw, Bierhoff, Köpcke usw.) sollte man nicht glauben, daß diese nicht auch weiterhin mit ihm Kontakt und Rücksprache halten und seine Vorstellung weiterführen werden.
4. Die gegenwärtige Euphorie und Konzentration in der Nationalmannschaft ist nach der WM sowieso nicht mehr aufrechtzuerhalten. Was aber wäre wohl in Deutschland und in der Nationalmannschaft los, wenn Klinsmann vor oder nach der EM 08 zurückkommt? Denn eine Rückkehr zu einem späteren Zeitpunkt hat er, so wie ich das sehe, nicht ausgeschlossen.

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12. Juli 2006 18:37

Danke

Alexander Falk (falkenmeyer)

Man soll aufhören wenns am schönsten ist.

Klinsmann hat schon immer gewußt wann es Zeit ist zu gehen!
Wer hätte gedacht das Löw mal Bundestrainer wird.

Danke für vier berauschende Wochen während der WM

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12. Juli 2006 17:54

Vielen Dank,Klinsmann!

Markus Teuber (arathorn)

Es ehrt Klinsmann,daß er seinen beruflichen Werdegang und Karriere nicht über das Lebensglück seiner Familie und über die Entscheidung für seine Wahlheimat stellt.Klinsmann hat aber bei seiner Entscheidung nicht nur an sein persönliches Glück gedacht,sondern auch an den weiteren Weg der Nationalmannschaft.Ein Trainer,der die Mannschaft ab jetzt führt,muß über die EM2008 hinaus bis 2010 da sein.
Ein erneuter Unterbruch der Trainerkontinuität vor 2010 würde dem Ziel Weltmeistertitel nur schaden.
Ein erneutes transatlantisches Vagabundentum wollte Klinsmann aber niemand zumuten,nicht dem DFB,nicht der Nationalmannschaft,nicht seiner Familie und nicht sich selbst.
Joachim Löw wird den von Klinsmann vor 2 Jahren begonnen Weg fortsetzen.
Vielen Dank,"Klinsi" für diesen Weg !


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12. Juli 2006 15:08

Hauptsache ohne die drei B

Winfried Trebitz (wmact)

Auch wenn man Jürgen Klinsmanns Entscheidung, das Amt nicht mehr fort zu führen, gar nicht gut findet, verdient sie doch unser aller Respekt. Mehr noch als der Wechsel ohne das übliche Getöse vonstatten geht.
Vor allem, und das ist das Wichtigste, ohne dass die drei B's, BILD, BECKENBAUER und BAYERN eine Chance hatten mitzureden. Das sollte auch in Zukunft so bleiben.
Wir werden uns, wenn es in der EM Qualifikation mal nicht so laufen sollte, genügend Blödsinn von so kompetenten Menschen wie Herrn Effenberg (wie z.B nach dem 4:1 in Italien) oder auch einem Herrn Neururer (was hat der eigentlich als Trainer schon vollbracht?) anhören müssen. Deshalb Joachim Löw und Stab: Viel Glück und weiter so auf dem eingeschlagenen Weg!
PS:
Das Problem mit den überalterten Vorstandsmitgliedern im DFB wird sich in den nächsten Zeit auf natürliche Art und Weise von selbst lösen.

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12. Juli 2006 14:45

Zukunft

Oliver Pendzich (Oliver43)

Auf der Pressekonferenz sagte Jürgen Klinsmann, dass er sowohl mit Joachim Löw als auch der Mannschaft in Kontakt bleiben werde. Er sei "jederzeit" erreichbar. Damit bleibt er, zumindest in gewissem Umfang, an der Mannschaftsführung beteiligt.
Auf die Frage, ob er (wenn die "Batterien wieder aufgeladen sind") sich vorstellen könnte wieder Bundestrainer zu sein, sagte er nach kurzem Zögern "ich bin kein Hellseher". Demnach ist es nicht undenkbar, dass er zurückkehrt. Vielleicht wartet er dabei ja auch ab, ob es Joachim Löw ermöglicht wird den eingeschlagenen Weg weiterzuführen und wie nachhaltig die "Besserung" der Kritiker ist. Falls man ihn um eine Rückkehr bittet, wird er solche Aspekte sicherlich bei der Entscheidungsfindung einbeziehen.
Unabhängig davon was in der Zukunft geschehen mag, man sollte Jürgen Klinsmann dankbar bleiben. Dies muss auch gelten, wenn er (was ich nicht hoffe) Trainer einer anderen (amerikanischen) Nationalmannschaft wird.

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12. Juli 2006 14:26

Wie aus Klinsmännern Löwen werden...

Marc Müller (Krzyzak)

Wirklich Schade, daß Jürgen Klinsmann aufhört. Aber Jogi Löw wird die vorangegangene Arbeit fortsetzen und die deutsche Fußballnationalmannschaft sicher zur EM 2008 leiten und dort mit dieser den Titel holen. Was weiter zu tun ist, wird sich zeigen.

Vielleicht winkt ja wirklich der WM-Thron im Jahre 2010. Ein Trainer kann ja noch so gut sein, die Mannschafdt muß auch was können. Und da sehe ich keine Probleme.

Unsere Klinsmänner sind jetzt eben Löwen. Löws Löwen ;-)

Viel Glück und Erfolg bei den kommenden Qualis!

Marc Müller

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12. Juli 2006 13:57

Joachim Löw neuer Bundestrainer

Jan Froehlich (JanFroehlich)

Klinsmanns Entscheidung kann man umso besser verstehen, als in der ganzen veröffentlichten Diskussion vor der WM niemand ein wenig Gelassenheit aufgrund der guten Ergebnisse im vergangenen Jahr gezeigt hat. Im Grunde ist exakt das gleiche geschehen, nämlich eine umfassende und anspruchsvolle Vorbereitung und seie Nonkonformität ist einem schier unglaublichen Hass und Niedertracht begegnet - welcher vernünftige Mensch hätte sich nicht anders entschieden als er - zumal nach diesem zweiten Erfolg

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12. Juli 2006 13:11

Schwabenpower!

Gernot Dufner (gernot.dufner)


Klinsi bekommt den Ball...da kommt Hoeneß und setzt zur Blutkrätsche an...und Klinsi läßt ihn ins Leere rutschen...er tanzt Aussauer aus...Neurer stolpert beim Versuch Klinsi zu fällen über seine eigene Dummheit...Klinsi ackert wie ein Tier im Sturm...Klinsi kommt über die rechte Seite...Flanke...Jogi nimmt den Ball direkt und schießt knapp über's Tor! Die Fans sind aus dem Häuschen! Das Spiel der beiden macht riesen Spaß! Klinsi gibt das Zeichen zum Wechsel...er ist ausgebrannt...Klinsi kommt noch mal durch die Mitte...Pass auf Jogi...TOOOOR! Das ist es!! Beckenbauer verläßt grantelnd das Stadion...Mathäus grummelt derweil mit Breitner, Delling und Netzer beim Weißbier. Hoeneß, Aussauer, Basler, Neurer und der Rest der Looser sind geschockt. Was für ein Finale!

Klinsi läßt sich auswechseln...die Fans feiern Ihn mit stehenden Ovationen und wehenden Fahnen.

Na, wer sagt's denn!

Wir Schwaben können alles! Auch Hochdeutsch!

Jogi für Klinsi. Der Taktikfuchs wird Bundestrainer.

Ich freue mich schon auf unsere Elf!

Gruß
Ein Schwabe.

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12. Juli 2006 12:51

Forza Jogi Löw

Claus Behrens (chipin)

Nachdem die erste Euphorie nach der Weltmeisterschaft verflogen ist, das Ende der "Ära Klinsmann" erreicht ist, kann die logische Konsequenz nur eine sein:
Joachim Löw hat sich als zweiter Mann hinter Klinsmann ganz einfach einen Vertrauensvorschuß verdient.
Als Taktiktrainer hat er entscheidenden Anteil am Spielsystem von Ballak & Co. gehabt.
Man kann ihm ja schlecht zum Vorwurf machen, nicht so extrovertiert zu sein, wie Klinsmann. Aber das waren Derwall und Vogts ja nun auch nicht.
So wie DEUTSCHLAND ginsher hinter Klinsamnn & Löw gestanden hat, hat es Löw verdient, dass DEUTSCHLAND jetzt hinter ihm steht. Daß dazu auch die Riege der Bundesligamanager und -trainer genauso wie die geschlossene Riege des DFB gehört, sollte klar sein.
Auch weiterhin muß gelten ...., alle für Einen. Der heißt jetzt eben Löw.
Den Mist der letzten beiden Jahre brauchen wir nicht wieder.
Laßt den Mann in Ruhe arbeiten und wohnen wo ER will. Er hat bisher bewiesen, dass er ein helles Kerlchen ist.

Ich hoffe nur, dass Löw' Vertrag nach 2008 verlängert wird. Die Mannschaft hat das Potential, er hat dazu entscheidend beigetragen. Zu wünschen ist ihm aber gleichzeitig, später nicht auf eine von Klinsmann trainierte (US-) Mannschaft zu ttreffen

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12. Juli 2006 12:46

Danke Klinsi... und alles Gute für die Zukunft!

Dieter Kollmer (drkollmer)

Jürgen Klinsmann hat Großes für Deutschland geleistet.
Er sollte uns in vieler Hinsicht ein Vorbild sein:
1. "Seinen eigenen Weg gehen, auch gegen Widerstände."
Wenn wir dies nur ein wenig beherzen würden, dann gäbe es viele "Probleme" in Deutschland gar nicht. Die meisten von uns sind Angsthasen und halten lieber an dem Althergebrachten fest.
2. "Mitreißende Begeisterung."
Anstelle nur die negativen Seiten ("Uns geht es ja soo schlecht !!!") zu sehen, würde es uns Deutschen schnell helfen, wenn wir unsere positiven Attribute mehr verinnerlichen ("Wir können was und damit werden wir die Nr. 1 in der Welt !")
3. "Hohe Ziele anstreben."
Lieber an einem hohen Ziel scheitern, als es gar nicht versucht zu haben.
4. "Teamgeist"
Wir müssen in Deutschland begreifen, dass es nur miteinander geht. Jeder hat seinen Platz in unserer Gemeinschaft, dabei kann nicht jeder ein "Miroslav Klose" oder ein "Michael Ballack" sein. Damit unsere Gesellschaft richtig funktioniert, brauchen wir genügend "Per Mertesacker" oder gar "Timo Hildebrand".

Diese Aufzählung läßt sich fortsetzen. Werden wir nicht von Klinsmann lernen, wird unsere Nationalmannschaft und sinnbildlich übertragen auch unsere Gesellschaft schweren Zeiten entgegen gehen.

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12. Juli 2006 12:25

na ganz Einfach

Florian Sommer (Flori83)

Hitzfeld, ist die Lösung. Vor 2 Jahren hatte er gesagt das er nur mal ein Jahr Pause brauche und nun sind schon 2 rum! Ein seh Kopmetenter Trainer (mehrmals dt. Meister, CL gewinner 2mal glaube ich). Denke die Speler vertrauen Ihm und er würde den mutigen und offensiven Fussball fortsetzten. Löw ist bestimmt kein schlechter aber er ist einfach nicht DIE persönlichkeit, die ein Meistertrainer ausstrahlen sollte. Ich muss zugeben am Anfang 8gerade wo D. Spiele gegen "kleine" Gegner verloren hat, ging mir der Klinsi auf die Eier, mit seinem Schwäbischen "immer schön easy, die Jungs sind auf einen guten Weg". Aber er hat letzten endes alle Überzeugt. Nicht nur erfolgreichen Fußball sondern auch schönen haben die Deutschen gezeigt! Einerseits verständlich auf einem absoluten Höhepunkt der Gefühle aufzuhören. Aber letztne endes finde ich es nicht gut das ständig der Trainer gewechselt wird, einen T. zu haben der mal länger als 4 Jahre eine Mannschaft betreut wäre sehr Wünschenswert! Besonders bei einer so jungen Truppe kann das einflüsse haben.

Naja war schönne Zeit, mit hochs und Tiefs. Viel Spaß in California, Klinsi "The Diver" .

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12. Juli 2006 12:19

Automaatische Antwort auf Leserkommentare

Johann-Karl Schmidt (sulamith)

"baldmöglichst" sollte so bald wie möglich durch das sprachlogisch korrekte "baldestmöglich" oder schnellstmöglich ersetzt werden

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12. Juli 2006 12:07

Die Seele vergisst nichts

Rudolf Zeinhofer (zeinhofer)

Die Seele vergisst nichts, auch nicht die Klinsi's!
Erst durch den Dreck gezogen zu werden bis zur Existenzfrage und dann, weil ER erfolgreich ist, mal schnell die Fronten wechseln und den Dreck mit Gold überpinslen, damit man's nicht mehr sieht. Aber er spürt es. Opportunismus pur. Typisch deutsch eben. Bundesverdienstkreuz so nebenbei, logisch. Es wird im Überschwang alles inflationiert und es darf hier ja keine Verlierer mehr geben, weil die Menschen offensichtlich unfähig für Toleranz werden. Und jetzt haben es natürlich alle schon vorher gewusst, dass Klinsi gut ist.

Herr Klinsmann weiss nur zu gut, wie er den Homo functionaricus einzuschätzen hat und die 60% der Deutschen, die noch vor kurzem einen anderen Bundestrainer haben wollten. Ein cleverer Schwoob halt.

Wann hingegen lernen wir in Deutschland den respektvollen Umgang miteinander auch in schwierigen Situationen und Zeiten? Wann hört die hinterfotzige Demontage der vermeintlich Höherstehenden und Allwissenden endlich auf? Ich habe berechtigte Zweifel, dass man in Deutschland daraus diese wichtige Erkenntnis zieht und hoffe dennoch.

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12. Juli 2006 11:40

Löw macht's

gisbert heimes (gisbert4)

- dann ist die Dramaturgie perfekt.

Klinsmann hat sein Ding gemacht, mit Bravour. Deutschland ist ihm zu eng (vielleicht auch zu schlecht bezahlt ;-). Löw läßt in Interviews den Schuß Distanz, Gelassenheit und Nachdenklichkeit erkennen, der für eine längere 'Amtszeit' unentbehrlich ist.

Daß er das System Klinsmann versteht, beherrscht und fortführen kann, steht außer Frage. Er hat es ja mit kreiert.

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12. Juli 2006 11:31

Richtige Entscheidung, vielleicht in 2 Jahren wieder?

Helmut Schmidt (schmidt8)

Er kam in höchster Not vor 2 Jahren und vollbrachte ein Wunder, welches wahrscheinlich nur das Ergebnis von harter, harter und abermals harter Arbeit darstellt.
Da sind einige Lebensjahre investiert worden und die Batterien müssen wieder aufgeladen werden.

Seine Entscheidung ist absolut richtig, denn jetzt muss die Mannschaft in der EM-Qualifikation zeigen, ob sie das derzeit erfolgreiche Spielprinzip (90 Minuten Manndeckung) weiter erfolgreich anwenden kann.

Ich persönlich bedanke mich bei ihm, Herrn Beckenbauer und der 'Titanic' für fantastische 4 Wochen.

...und wir haben jetzt einen Feuerwehrmann in der USA für eventuelle Notfälle.

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12. Juli 2006 11:10

Jetzt kommt Sammer

Detlef Christian (Friederike5)

Ihr werdet euch noch wundern. Der neue Cheftrainer wird Sammer heissen, und damit ist der ganze Fortschritt wieder verloren. MV sei Dank!

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12. Juli 2006 10:49

Wenn's am Schönsten ist soll man gehen

Cornelius Vogel (CorneliusVogel)

Wenn's am Schönsten ist soll man gehen. Klinsi hat einen guten Zeitpunkt erwischt.

Seine Kollegen Rudi Völler (WM-Vize 2002, danach Euro-Debakel 2004) und Otto Rehhagel (Titel mit Hellas 2004, danach WM-Quali verpaßt) hatten den Absprung nicht rechtzeitig geschafft.

Und außerdem stehen jetzt all die Knüppel-zwischen-die-Beine-Werfer schön blöd da. Glückwunsch (Ex)-Teamchef.

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12. Juli 2006 10:32

Schade

Markus Leuchs (pernell)

Klinsmann macht wirklich alles anders als man es eigentlich erwartet hätte. Aber ok, seine Entscheidung. Jetzt kann man nur hoffen dass Joachim Löw (oder sonst wer) die gleiche Führungsqualität ausstrahlen kann wie Klinsmann.
Personen sind größtenteils austauschbar, damit hat er recht, nur ab einem gewissen Niveau gilt das leider nicht mehr....

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12. Juli 2006 10:09

Wackelkandidaten vor EM-Zerreißprobe?

Holger Klink (Deiphobos)

Des Schwaben Absage kommt nicht aus heiterem Himmel - die Republik weiß mittlerweile um den ihm innewohnenden Drang nach Bewegungsfreiheit und Unabhängigkeit. Diese Eigenschaften zog er zwei Jahre gegen teils heftigen Widerstand auch sportlich durch - am Ende stand der unerwartete dritte Platz bei der Heim-WM. Einen besseren Zeitpunkt für seinen Abgang konnte Klinsmann aus eigener Sicht kaum wählen: Er wird in bester Erinnerung bleiben, ohne dass sein Nimbus durch die Knochenmühle EM-Qualifikation - mit spielstarken bis unbequemen Gegnern wie Tschechien, Irland, Wales oder Slowakei - vorhersehbaren Schaden erleidet. Ob allerdings Kandidaten wie Löw oder Eilts dem Erbe gewachsen sind, erscheint fraglich: Löw erweckt nach außen den Eindruck, ein guter "Vize" zu sein, der sich im Hintergrund bescheiden und akribisch um Feinheiten kümmert. Die Chefrolle dürfte einige Nummern zu groß sein. Eilts machte weder durch visionäre Kommentare auf sich aufmerksam noch verheißen seine sportlichen "Meriten" einen ausgeprägten Hang zur Risikobereitschaft. Da scheint eher ein Berti Vogts in miniatura in den Startblöcken zu sitzen. Doch welche Alternativen bieten sich an? Da ist guter Rat jetzt wahrlich teuer...

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12. Juli 2006 09:58

Chapeau Herr Klinsmann!

Markus Müller-Dott (mmd1965)

Und wieder mal hat Jürgen Klinsmann Allen bewiesen, dass er nicht Staatseigentum bzw. den ewig opportunistischzen Granden des deutschen Fußballs hörig ist, sondern ein selbstbewußter Mensch mit eigenen Zielen und Vorstellungen und vor allem Familie in den USA.

Eimerweise wurde vor der WM Gülle über ihn ausgegossenen. Vielleicht ist diese Entscheidung endlich mal ein Fanal für etwas mehr Zurückhaltung. Ich denke da vor allem an die Herren Beckenbauer, Hoeneß, Assauer und solche Weltvereinstrainer wie Neururer oder Mario Basler, die man eigentlich ob ihrer Unfähigkeit gar nicht ernst nehmen kann.

Gerade ein Hitzkopf wie Sammer verlangt nun von Klinsmann, die ganze Gülle vor der WM zu vergessen und sich in den Dienst Deutschland's zu stellen? Hallo, zwick mich mal, der Motzki erzählt wieder Stuß!

Ich persönlich finde es absolut schade, dass Klinsmann abtritt, aber er hinterläßt ein funktionierendes Umfeld, das die besten physischen und psychologischen Voraussetzungen für Erfolg schafft, einen kompetenten (noch) Co-Trainer Löw, einen für deutsche Mannschaften bisher unbekannten "Fußball Total" sowie Begeisterung und Zusammengehörigkeitsgefühl.

Hoffentlich beherzigt dies Alle sein Nachfolger!

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12. Juli 2006 09:45

Verständlich

Uwe Leopold (leouwe)

Die jetzt laut weinen snd die gleichen die vor 2 Monaten noch mit Dreck geworfen haben. Höchsten Respekt vor Jürgen Klinsmann, der sein "Ding" durchgezogen hat und nicht umgefallen ist. Der DFB ist jetzt wieder im gleichen planlosen Zustand wie vor 2 Jahren. Joachim Löw hat im Windschatten von Jürgen Klinsmann sehr viel an Profil gewonnen, ob es aber ausreicht die vielen DFB- und Liga-Mienen zu umschiffen bleibt abzuwarten.

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12. Juli 2006 09:32

Richtig

Martin Scharmach (alkoholikerhilfe)

Ich kann ebenfalls nur empfehlen z.B. auf bildblog.de die Berichterstattung über Klinsmann der letzten Monate nachzulesen. Was viele Medien sich in dieser Hinsicht geleistet haben, war ein absolutes Unding. Diese Verunglimpfung und Aufhetzerei würde ich nicht mal dem Chefredakteur der Bild wünschen.

Für Klinsmann die einzig richtige Konsequenz nun zurückzutreten. Er hätte sicher weitergemacht, aber er wußte: Nach der WM ist vor der EM. Wieder endlose Diskussionen: "Klinsi wo bist du?" etc.

Da soll es lieber der Jogi machen, der wohnt in Deutschland.
Bis die Zeitungen an ihm auch ein Fehlerchen entdecken.
Zwei sportliche Misserfolge und es wird in dicken Lettern zu lesen sein: "Jogi kannst du es nicht ohne Klinsi?"

Aus der Akte Klinsmann sollten wir lernen, welche Zeitung wirklich nur als Fensterputzpapier nutzt.

Viel Glück in deinem Leben Jürgen!

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12. Juli 2006 09:30

Das Ende einer Odysee

Gernot Dufner (gernot.dufner)


Nun haben es die Spießbürger, Funktionäre und Medien in unserem Land letztendlich doch geschafft einen Macher aus dem Amt zu ekeln. Doch Jürgen Klinsmann hat es Ihnen vorher nochmals so richtig gezeigt.

All die klugen Kritiker müssten sich während der letzten vier Wochen doch die Zunge abgebissen haben, angesichts der Vorurteile welche sie gehegt und mit welcher Manier der Trainer und seine Truppe diese quasi pulverisiert haben.

Doch nichts dergleichen. Anstatt auf den Knien zu rutschen und sich zu entschuldigen verfallen die größten seiner Kritiker in Forderungen nach seinem Verbleib. Unfaßbar?

Als Klinsmann sagte "Dies ist nicht zu toppen" hatte er vielmehr die Stimmung auf der Fanmeile gemeint und weniger den sportlichen Erfolg. Und selbst jetzt noch werden Wortfetzen genutzt um ein falschen Bild zu erzeugen.

Wann begreifen die Verantwortlichen in diesem Land endlich das sie gewaltigen MIST gebaut haben und leisten Abbitte.

Aber warum soll es im Sport anders sein als in der Wirtschaft, Medien und Politik. Was heir geschah ist ein paradebeispiel deutscher Kultur vorgeführt auf der größten Bühne die die Welt gesehen hat.

Wie heißt es noch so schön: "Der klügere gibt nach, und der dumme hat das nachsehen".

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12. Juli 2006 08:57

Schwaben sind so!

Bernd Sautter (Norgot)

Sie leisten großes und gehen heimlich, danke und viel Glück weiterhin.

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12. Juli 2006 08:54

Klinsmann hört auf

W. Tellenbach (maxitelli1)

Wer hat wirklich daran gezweifelt?
Er weiß genau, daß die alten Rumpelköpfe wie Breitner, Hoeness, Wörns und die Gilde der Bundesliga-Paten, unterstützt von der "Vier-Buchstaben-Journaille" bald wieder mit Ihren Weisheiten ("Das Spiel war nichts für die Zuschauer, aber für ein Genuß für Fußball-Sachverständige") und Bosheiten ("Klinsmann sonnt sich in Kalifornien, während die Anderen hier arbeiten") gegen ihn zu Felde ziehen. Und MV setzt ihn auf eine Höhe mit Koks-Daum.

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12. Juli 2006 08:54

Gehen, wenn es am schönsten ist

Daniel Krüger (d_krueger)

Jürgen Klinsmann hat seine Entscheidung gefällt, damit geht er seinen Weg konsequent weiter. Selbst im Angesicht des großen, nicht ausschließlich sportlichen Erfolges und kaum für möglich gehaltener Sympathiebekundungen bleibt der eigenwillige Schwabe seiner Linie treu, lässt sich nicht blenden von den Schulterklopfern, die nun auf der Erfolgswelle, auf seiner Erfolgswelle mitsurfen, obwohl ihnen der frische Wind, den Klinsmann brachte nie gepasst hat. Er hat es diesen reaktionären Kräften im DFB gezeigt, das ist sein ganz persönlicher Erfolg, er weiß jedoch um seine Vergänglichkeit, denn die Kritiker sind zwar mundtot, erfreuen sich aber ansonsten bester Gesundheit. Er geht auf dem Höhepunkt, und lässt sich nicht von den Besserwissern aus dem Amt „prügeln“. Ich sehe vor meinem geistigen Auge schon MV auf der Pressekonferenz nach einem 1-1 in San Marino, wie er Klinsmanns Verdienste um den deutschen Fußball würdigt, um ihn dann eiskalt abzuservieren und die Bildzeitung spielt dazu auf dem Klavier. Nein, dazu darf es nicht kommen. Danke Jürgen!

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12. Juli 2006 08:09

Kein Wunder!

Eckart Adam (adam-medien)

Wenn man rückblickend noch einmal die ständigen Beleidigungen und Belehrungen, die Klinsmann über sich ergehen lassen musste Revue passieren lässt, dann ist diese Entscheidung nur konsequent. Er hat einen Job angenommen, den keiner machen wollte. In der Folgezeit waren dann weder die Verantwortlichen im DFB, noch die Medien, noch die Öffentlichkeit bescheiden genug um sagen: "Seien wir froh, dass er da ist, lassen wir ihn seinen Weg gehen bis zur WM und anschließend ziehen wir Bilanz". So kann`s gehen wenn man zum gegebenen Zeitpunkt seinen Mund nicht halten kann.

Der WM-Erfolg der deutschen Mannschaft ist ein Wunder! Der Rücktritt von Klinsmann nicht!

Eckart Adam

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12. Juli 2006 07:36

Bud hat Recht!

Oliver Gernhuber (Olli23)

Was sagte Bud Spencer in dem Film ´Sie nannten ihn Mücke!´? "Eine Mannschaft ist immer nur so gut, wie sie singt.". Nach dem Auftritt der Herren Podolski und Asamoah am Sonntag und ihrer künstlerisch hochambitionierten Darbietung von "Marmor, Stein und Eisen bricht...", ist Klinsmann´s Rücktritt nur konsequent logisch.

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