Podolski: “Zu niveaulos“

WDR wehrt sich

Podolski will gegen „niveaulose“ Comedy klagen

Fußball-Nationalspieler Lukas Podolski setzt sich gegen eine Satire des Hörfunksenders „Eins Live“ zur Wehr. Der 21 Jahre alte Angreifer hat einen Anwalt eingeschaltet. Widerspruch kommt vom WDR, Unterstützung von Nationalmannschaftsmanager Bierhoff.

Lesermeinungen zum Beitrag

20. Juni 2006 00:57

Abgeranzte Stimmenimitatoren braucht niemand mehr

Ursula Sic (Schugger)

Ein Stimmenimitator, dem nichts Besseres einfällt, als einen Fußballspieler (oder auch andere bekannte Personen) als stammelnde Proleten darzustellen, dem mangelt es an Kreativität. Wenn dieser angebliche "Comedian" dann auch meint, dass er Lukas Podolski nicht beleidigen möchte, dann ist dieser vermeintliche Comedian entweder blöd und hat keine Ahnung was öffentliche Beleidigungen sind oder er ist einfach frech und dreist und lügt dem Publikum vor, dass er es nicht verstehen könne, wie man über seine miserablen Scherze erbost sein könne.Nichts gegen ironische und humorvolle Darstellungen bekannter Personen, aber abgeranzte Stimmenimitatoren-Witze braucht nun wirklich niemand mehr.

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19. Juni 2006 20:12

Die Privaten und die Privilegien des ö.-r. Pay-TV

Frank Martin (FrankMartin)

Herr Heimes, solange die staatlichen Propagandasender, auch öff.-rechtliche Anstalten genannt, per Zwangsgebühr von jedem Hörer und Seher finanziert werden müssen, haben private Sender einen klaren Wettbewerbsnachteil:
Die Menschen geben kein zusätzliches Geld aus, um sich das hochwertige Programm zu kaufen, das sie auch sehen wollen.
Staatliches Zwangs-PayTV ist damit zwangsläufig erste Wahl, wenn man schon nicht um die Zahlungen dafür herumkommt.

Wozu private Sender in der Lage sind, sieht man, wenn alle gleiche Startbedingungen haben und Privilegien für die staatlichen Propagandasender nicht mehr bestehen.

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19. Juni 2006 19:22

Mit den Privaten hat es angefangen:

gisbert heimes (gisbert4)

das 'Unterschichtenfernsehen'. Der Sturz in lange, sinnbefreite Programmstrecken. Man wird sich erinnern (oder lieber nicht): es waren vornehmlich CDU-, CSU- und FDP-Politiker, die den Privatsendern den Weg geebnet haben. Ihr Kalkül ist aufgegangen. Pisa grüßt um die Ecke.

Natürlich waren die Privaten letztlich nicht aufzuhalten. Der Himmel hat keine Grenzen.

So ist dann auch die Rundfunk- und Fernsehkultur weitgehend auf den Stand gekommen, auf dem alles ist.

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19. Juni 2006 12:59

Die Hoerfunkdirektoren hat lieber ihren Verstand eingeschraenkt

Daniel Kleiner (Kleinermann1)

Einen 21jaehrigen Gruenschnabel mit abgebruehten Politikern zu vergleichen
kann nur ein eingeschraenktes Hirn tun.
Im Uebrigen auch der Kanzler a.D.hat mal
sich gegen irgend eine Behauptung gerichtlich gewehrt.
Die ARD wird ihren mit allen Wassern gewaschenen Programmdirektoren ebensolche
Rechtsanwaelte zur Seite stellen.
Damit sie einen Bloedsinn als Freiheit der Kunst gegen einen Gruenschnabel verteidigen koennen.
Das ist Meinungsfreiheit a la ARD.

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