13. Januar 2006 In loser Folge erscheinen bei FAZ.NET fortan die Karikaturen von Greser & Lenz. An dieser Stelle werden sie gesammelt.
Seit sich Achim Greser, geboren am 20. Mai 1961 in Lohr am Main, und Heribert Lenz, geboren am 26. Februar 1958 in Schweinfurt, beim Grafikstudium in Würzburg kennenlernten, verlief ihr beruflicher Werdegang parallel. Die geteilte Begeisterung für die Werke der Neuen Frankfurter Schule, einer Gruppe von Autoren und Zeichnern, die die bundesrepublikanische Nachkriegssatire- und Humorlandschaft maßgeblich unter anderem mit den Zeitschriftengründungen von pardon und Titanic bestimmt und beeinflußt hat, führte zu den ersten gemeinsamen humorzeichnerischen Experimenten. Und schließlich 1986/1988 zur festen Mitarbeit in der Redaktion des Frankfurter Satiremagazins Titanic. Dort erstanden unter ihrer Mitarbeit unter anderem die politischen Comicserien Genschman und Die roten Strolche. Seit 1996 zeichnen sie gemeinsam regelmäßig für die F.A.Z.
Die beiden Zeichner legen Wert auf die Feststellung, daß ihre Arbeiten alles sein dürfen, nur nicht mit spitzer Feder auf den Punkt gebrachte Mißstände, bei denen dem Betrachter das Lachen im Halse steckenbleibt. Ihr Motto ist: Jeder Krieg hat seine Opfer, das gleiche gilt für den guten Witz. Und ihre Zeichnerseelen wollen erst ruhen, wenn ihre erste Karikatur auf der Seite 1 der F.A.Z. gedruckt ist.
Das Fazit von Greser & Lenz, die den dornigen Reformweg der Republik in den letzten zwei Jahren aufgezeichnet haben, ist unter dem Titel Der Aufschwung ist da! im Buchhandel erhältlich.
Die "Karikaturen von Greser & Lenz im Druck" gibt es im FAZ.NET-Shop.
Text: F.A.Z.
Bildmaterial: F.A.Z.-Greser&Lenz, Greser&Lenz
