© AP

Doping

Hürdenläuferin Fani Halkia positiv getestet

Die Griechin Fani Halkia, Titelverteidigerin über 400 m Hürden, ist positiv auf Steroide getestet worden. Wie der griechische Staatsrundfunk am Samstagabend berichtete, musste die Olympiasiegerin von Athen bereits das olympische Dorf in Peking verlassen und soll nach Griechenland zurückreisen. Die Berichte wurden auch von Funktionären des nationalen griechischen Olympischen Komitees (EOE) bestätigt.

„Ich bin geschockt”, sagte Halkia bei einer nächtlichen Pressekonferenz in einem Hotel in Peking, die vom griechischen Radio direkt übertragen wurde. „Ich weiß nicht, was geschehen ist. Ich passe immer auf, was ich einnehme.” Sie warte nun auf die B-Probe.

In der A-Probe fand sich das verbotene Steroid Methyltrienlon, das im Mai und Juni bereits bei dem Schwimmer Ioannis Drymonakos und elf Gewichthebern sowie kurz vor Beginn der Olympischen Spiele beim griechischen Weltklasse-Sprinter Anastasios Gousis entdeckt wurde. Den Trainingstest führte nach neuesten Informationen des staatlichen griechischen Radios die Welt-Antidoping-Agentur (WADA) im Trainingslager der Griechen im japanischen Fukui vor einigen Tagen durch.