Immobilienwirtschaft

Weniger Geld für die Chefs

In der Immobilienbranche sehen die Gehälter der Chefs in der Krise nicht rosig aus

In der Immobilienbranche sehen die Gehälter der Chefs in der Krise nicht rosig aus

07. November 2009 Einbußen für Führungskräfte, mehr Gehalt für einfache einfache Fachkräfte: Zu dieser Veränderung der Vergütungsstruktur in der Immobilienbranche hat die Finanzkrise einer neuen Studie zufolge geführt. Für die Studie hat das Unternehmen Personalmarkt die Gehälter in der Branche untersucht. Insgesamt wurden mehr als 4000 Datensätze ausgewertet.

Vor allem Führungskräfte müssen wegen nicht erreichter Umsatz- oder Ergebnisziele mit niedrigeren Einkommen rechnen, berichtet das Beratungsunternehmen. Ihre Gehälter sind im Vergleich zum letzten Jahr um 0,4 Prozent gesunken. Fachkräfte dagegen haben von vornherein einen sehr viel niedrigeren Anteil an variablen Zahlungen: Ihre Gehälter sind um 1,4 Prozent gestiegen.

Prämienregelungen nach amerikanischem Vorbild

Zu den Top-Verdienern bei den Funktionen mit Personalverantwortung gehören der Untersuchung zufolge auch dieses Jahr Geschäftsführer, Fondsmanager, Verkaufsleiter und Kaufmännische Leiter. Bei den Fachfunktionen liegen Fondsmanager, Projektentwickler und Standortentwickler vorn.

Prämienregelungen nach amerikanischem Vorbild erfreuen sich auch in der Immobilienwirtschaft großer Beliebtheit. Immer mehr Immobilienunternehmen zahlen ihren Mitarbeitern, auch ohne Führungs- und Vertriebsaufgaben, variable Gehaltsbestandteile. Neben der rein monetären Bezahlung spielen auch nicht-monetäre Zusatzleistungen eine große Rolle bei der Vergütung. Besonders beliebt ist dabei der Dienstwagen.

Text: FAZ.NET
Bildmaterial: dpa

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