es nutzt nichts, wenn man anhand von Anekdoten oder ausgesuchten Statistiken seine Weltsicht bestätigt - darum mal eine andere Sicht zur Verbreiterung der Diskussionsbasis:
http://krugman.blogs.nytimes.com/2007/11/13/the-wsj-goes-green/
(Paul Krugman kritisiert einen aktuellen Artikel des Wall Street Journals, der die verdächtigerweise vom Treasury Department veröffentlichte Studie lobt).
kurz vor der Wahl lässt die Bush-Regierung eine Studie zur Einkommensentwicklung seit 1996 erstellen, und, oh Wunder, es kommt heraus, dass in dieser Zeit rund 60% der Ärmsten aufgestiegen seien und 5% sogar in die Gruppe der 20% Reichsten. Das Einkommen der Ärmsten soll wesentl. zu Zeiten der Bush-Regierung um durchschnittlich 90% gestiegen, das der Reichsten um 25% gefallen sein.
Erstens: glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast. Cui bono.
Zweitens: Sollte die Erklärung dieser Zahlen sein, dass das US-Finanzministerium (kriegsbedingt?) bei den geringen Einkommen seit 2001 die Steuern verdoppelt, bei den Reichen aber um 25% gesenkt hat und daraus obige Schlussfolgerungen zieht?